Life Update #4: Von Gewinnern, Blogpausen und dem Dreißigsein

Ich kann nicht glauben, wie schnell momentan -mal wieder- die Zeit vergeht. Der Juni ist schon 2 Wochen alt und eigentlich wollte ich Euch schon längst Bescheid gegeben haben, dass ich diesen Monat aufgrund meiner Prüfungen in der FH eine kleine Blogpause einlege. Ich möchte nicht ausschließen, dass in den nächsten Wochen Beiträge online gehen. Wenn ich es schaffe, werde ich natürlich gerne für Euch bloggen. Aber ich möchte mir eben keinen zusätzlichen Stress deswegen machen. 😉

Kaum zu glauben übrigens, dass ich bereits im 6. Semester bin. Wo sind bloß die letzten Jahre hin? Ich hatte, wenn alles glatt geht, Anfang Juni meine letzte Vorlesung im Bachelor. So richtig realisiert habe ich das aber immer noch nicht. Nächstes Semester steht dann die Praxisphase an. Mein Praktikum mache ich direkt an der FH, um mal etwas in den Bereich Lehre und Forschung hinein zu schnuppern. Die freie Wirtschaft bzw. die Logistik kenne ich ja bereits. Ein weiterer Grund für diese Entscheidung war, dass ich im Anschluss an den Bachelor eh noch meinen Master machen möchte. Wenn nicht jetzt, wann dann? Schließlich bin ich mit meinen 30 Jahren nicht mehr die Jüngste.

Apropos Dreißigsein. Ich fühle mich sehr wohl mit diesem Alter und bin mit meinem Leben sehr glücklich! Was mich lediglich etwas stört, ist die Erwartung der Gesellschaft, dass ich jetzt aber bitte mal so langsam einen Mann und Kinder brauche. Nein. Nein. Und nochmal nein! Ich lebe mein Leben nach meinen Vorstellungen und nicht nach irgendwelchen Normen und Konventionen, und schon gar nicht mache ich irgendetwas, „weil man das eben so macht“. Die Wahrheit ist aber, als älteste von drei Schwestern muss man sich in diese Richtung ziemlich viele blöde Sprüche anhören. Erst recht, wenn die beiden jüngeren Geschwister schon Mütter sind.

Vieles davon ist sicher nicht böse gemeint. Nur nerven tut es trotzdem. Und ehrlich? Egal wie glücklich ich mit meinem Leben bin, solche Sprüche geben mir das Gefühl, dass ich alleine nicht reiche. Dass ich alleine weniger wert bin. Ich bin zugegebenermaßen ein kleines Sensibelchen und lasse so etwas einfach zu sehr an mich heran. Vielleicht nehme ich es mir aber auch nur so zu Herzen, weil ich das alles haben möchte. Ich möchte irgendwann eine Familie gründen. Aber hey, dann wann es mir passt und nicht, weil ich 30 bin und meine beiden jüngeren Schwestern bereits Kinder haben oder momentan alle Kinder bekommen. 

Wie sagt man so schön: Vierzig ist das neue Dreißig. Ich stimme dem voll und ganz zu. Nur gefühlt bin ich die einzige, zumindest in meinem Familien-/ Freundes-/ Bekanntenkreis, die das so sieht. Manchmal wünsche ich mir mehr Freunde und Bekannte, die mein Einstellung teilen und einen ähnlichen Lebensstil leben. Aber gut, vielleicht bin ich Dank Blog und Internet einfach etwas weltoffener und raus aus der typischen „Dorfleben- Filterbubble„, in der das einzige Ziel ein Haus, zwei Kinder, vielleicht noch ein Hund oder eine Katze und ein VW Kombi zu sein scheint. (Was nicht heißt, dass ich dieses Ziel verurteile. Meine sehen nur einfach anders aus. Das schöne ist ja, jeder so wie er möchte.) Vielleicht liegt es aber auch an mir, denn ich hatte noch nie einen Phasenplan für mein Leben, á la mit 25 Jahren verheiratet, mit 26 Jahren das erste und mit 28 Jahren das zweite Kind. Ich weiß, was ich will. Aber ich lasse mir nicht vorschreiben, wann ich es zu wollen habe. Alles zu seiner Zeit. Zu meiner Zeit.

Genug abgeschweift. Ich wollte mich bei Euch eigentlich nur für die zahlreichen und schönen Kommentare unter meiner Algamaris Verlosung bedanken. Es tat soooo unglaublich gut so viel positives Feedback von euch zu lesen! In den letzten Monaten hatte ich privat einiges um die Ohren, hauptsächlich wegen dem Master, was einem bürokratischen Spießrutenlauf glich. Aber auch der anstehende 30. Geburtstag hatte mich aus genannten Gründen die Wochen vorher sehr nachdenklich gemacht. Der Blog kam da leider etwas kurz. Dazu kamen ein paar demotivierende Kooperations“absagen“ – umsonst gerne, Bezahlung meiner Arbeit? Nein. Zudem ist es hier momentan gefühlt eher ruhig, was Klickzahlen und, viel wichtiger, Kommentare angeht. Das alles zusammen hat mich zugegebenermaßen sehr runtergezogen. Mir fehlt(e) der Spaß am Bloggen. Ich habe dennoch versucht mich nicht unter den Druck zu setzen, Beiträge veröffentlichen zu müssen und das werde ich auch weiterhin nicht tun. Ich hoffe, dass es hilft, dass ich mir hiermit einfach mal alles von der Seele geschrieben habe. 

Ach ja, fast hätte ich es vergessen, die Gewinner meiner Verlosung sind Karen, Doris und Petra. Ich habe Euch eine E-Mail geschrieben (und inzwischen sogar schon zwei Rückmeldungen bekommen – toll!). Noch einmal herzlichen Glückwunsch an Euch. 🙂

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16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ein wirklich sehr schöner und inspirierender Post 😊
    Der Druck der Gesellschaft. Alle erwarten, dass man sich anpasst, das verstehe ich nur zu gut. Ich finde es unglaublich ermutigend, wie du über das Leben mit 30 sprichst. Und irgendwie freue ich mich jetzt ein bisschen darauf. Und nein, du bist nich alt!
    Mach dein Ding und lass dir von niemandem einreden dass du etwas anders machen solltest. Ich glaube (und weiß 😉) dass du ein ein super toller Mensch bist.
    Bleib so wie du bist.
    Und immer schön weiter Bloggen 😘

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    • Danke, EmMa! Es freut mich sehr, dass ich Dir mit meinen Gedanken Mut machen konnte. Wie gesagt, dass mein Leben mit 30 ist toll. Ich möchte nicht wieder 20 sein. Inzwischen macht der Spruch von Mutter, dass sie nicht wieder so jung sein möchte, etwas Sinn. 🙂

      Ich bleibe, wie ich bin. Hab vielen, vielen Dank!

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  2. Liebe Jenni,
    erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zu deinem Geburtstag. Ich finde deine Einstellung zu all den Themen, die dich beschäftigt haben, sehr erwachsen und bin ganz bei dir! Mir fällt es zunehmend auch schwer, mich von den Erwartungen der Gesellschaft nicht beeinflussen zu lassen, wenn doch eigentlich gerade alles perfekt ist.
    Ich wünsche dir auch beim Master (und der Bewerbung) viel Erfolg! Genieße die Zeit (: ..aber das weißt du ja *hehe*.
    Ich finde momentan auch etwas erschreckend, dass sich offenbar die Beautyblogger-Aktivitäten nur noch auf Instagram beschränken. Gerade der Austausch in den Kommentaren ist doch dass Beste am Bloggen.
    Mal sehen, wie sich das entwickelt.
    Viel Glück bei deinen Prüfungen und liebe Grüße.

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    • Liebe Theresa, hab vielen Dank für deinen Kommentar und das tolle Feedback, sowie die nachträglichen Glückwünsche – danke! 🙂

      Das, was Du beschreibst, empfinde ich ja gerade als das „Schlimme“: Man ist glücklich mit seinem Leben und zwar so, wie es ist und trotzdem hat man ab und zu das Gefühl, dass es nicht reicht. Aber das ist ein Gefühl, das von außen kommt und zwar (beispielsweise) durch vermeintlich harmlose Fragen, wie „Na, wann ist es bei Dir soweit?“ Es ist sehr schwer sich deswegen nicht unter einen gewissen Druck zu setzen, obwohl man es es besser weiß. Das finde ich ja so krass!

      Was die Beautyblogger- Aktivitäten bei Instagram angeht: Ich habe momentan zunehmend das Gefühl, dass die Zahl der Naturkosmetik- Blogs immer kleiner wird und das finde ich schade. Ich selber merke bei mir aber auch eine zunehmende Demotivation. Vielleicht liegt es an dem (gefühlt) Weniger an Austausch in dem Kommentaren, vielleicht an den stagnierenden Klickzahlen. Um dem etwas entgegen zu wirken, habe ich mir nun einen neue Kamera gekauft und hoffe, dass sie meine Lust auf das Bloggen wieder etwas ankurbelt. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  3. Ach du liebe Jenni.
    I feel you – in so vielen Bereichen!

    Lass Dich nicht stressen von den anderen. Es ist dein Leben und man sollte nichts erzwingen. Ich bin letztes Jahr 30 geworden und muss mir auch ständig Sprüche anhören – so what?! Ich bin noch nicht so weit und habe ebenfalls keinen Plan. Aber es ist mein Leben und ich möchte den Druck nicht, denn den gibt es schon von so vielen anderen Seiten.
    Meiner Meinung nach gibt es schon irgendwie eine höhere Macht, die einen ein bisschen steuert und Chancen auftut. Und irgendwann wird es eben Mann und Kind sein … und die Katze hast du ja schon ;).
    Lass uns beide zusammen keinen Druck haben! Ist doch egal was die alle reden – hauptsache du bist glücklich!

    Was das Bloggen angeht, muss ich dir und Theresa zustimmen. Obwohl ich merke, dass ich gerade irgendwie auch weniger Lust und Zeit habe, mich aktiv hinzusetzen und die Beiträge zu lesen. Das war bis vor kurzem noch anders. Jetzt muss alles schneller gehen – einfacher zu konsumieren sein. Ziemlich schade.
    Und mir geht es da gar nicht so sehr um meine Klickzahlen (obwohl die auch gesunken sind), sondern eher ums allgemeine Verhalten – auch und gerade wenn ich mich selbst reflektiere.

    Für deine Prüfungen (so denn sie noch nicht vorbei sind) und den Master drück ich dir die Daumen! Alles wird am Ende immer gut! IMMER :).
    Kein Druck – atmen und auf dein Bauchgefühl hören.

    Grünste Grüße

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    • Liebes Fräulein Immergrün, auch dir danke dich ganz herzlich für diese aufmunternden Worte. „Lass uns beide zusammen keinen Druck haben!“ – Genau so machen wir das. Es ist schön zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht und seien es nur die dümmen Sprüche bezüglich Alter, Mann und Kind. Der Hammer war mal, als ich mit „29“ auf die Frage nach meinem Alter antwortete: „So viel Zeit haben Sie ja dann auch nicht mehr (um Kinder zu bekommen)“. Hallo? Mein Leben, meine Entscheidung! Und wie Du so schön sagst, irgendwann ist der richtige Zeitpunkt da. Ich vertraue einfach darauf, dass ich weiß, wenn es soweit ist. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  4. Es ist oft schwierig, eigene von fremden Bedürfnissen zu unterscheiden. „Alle“ heiraten, bekommen Kinder, … Schön dass du dich nicht davon wegschwemmen lässt, wenn es nicht deine Bedürfnisse sind.

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    • Danke, liebe Karin. Schwierig. So habe ich das noch nicht gesehen. Vielleicht verwirrt mich dieses Gefühl, dass es nicht reicht, dass ich glücklich bin, deswegen manchmal, weil es schwierig ist, die eigenen von den fremden Bedürfnissen zu unterscheiden. Danke für diese Erkenntnis!

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  5. Komm am besten in die Großstadt, dann relativiert sich vieles 😉 Als ich mit 32 unseren Sohn bekommen habe, meinte meine Frauenärztin, ich wäre eine ihrer Frühgebärenden. Als ich mit 36 meine Tochter bekam, war meine gleichaltrige beste Freundin gerade mit ihrem ersten Kind schwanger. Ich kenne sooo viele Frauen, die erst mit 36 oder noch älter ihr erstes Kind bekommen haben, da musst du dir wahrlich noch keinen Stress machen. Es hat alles seine Zeit und für den einen ist das früher und für den bzw. die andere halt später. Aber ich denke mal, du machst das schon 🙂

    LG Michaela

    PS: Ich drück dir die Daumen für alle Prüfungen

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    • Liebe Michaela, ich würde alles dafür geben mehr solcher Freundinnen zu haben. 😉 Alle meine Freundinnen aus dem engeren Umfeld sind entweder Anfang 20 und Studentinnen und denken noch lange nicht an Kinder oder aber sie sind in meinem Alter und haben entweder schon ein Kind oder sind gerade schwanger. Ich glaube, wenn ich mit 36 anfangen und mein erstes Kind bekommen würde, sind alle anderen im Freundes- und Bekanntenkreis schon fix und fertig mit der Familienplanung.^^ Aber ich stimme Dir zu, das scheint ein Großstadt/ Dorf- Phänomen zu sein.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  6. Liebe Jenni,

    ich kann Dich gut verstehen. Aber genau wie Du und die anderen Mädels hier finde ich es gut, dass Du Deinen Weg gehst.
    Mir war schon ganz früh klar, dass Kinder nicht zwingend „mein Ding“ sind und ich, wenn überhaupt, erst sehr spät welche haben möchte. Nun weiß ich aber, dass Kinder gar nicht zu meiner Lebensplanung gehören und finde das auch überhaupt nicht wild, auch wenn alle Freundinnen um mich Kinder haben oder Kinder wollen. Wichtig ist es, dass man sich selbst treu bleibt und sich nicht verbiegt. Schon gar nicht für Andere.

    Ich muss mich auch erst wieder ins Bloggen hineinfinden, ehrlich gesagt. Aufgrund des Stresses vor der Hochzeit, dann die Hochzeit und die Flitterwochen bin ich ganz schön raus und muss auch wieder Motivation finden. Der zunehmende Trend zu Instagram macht mich auch ein wenig traurig, denn ich finde, man kann unter Blogs doch viel ausführlicher und persönlicher kommentieren.

    Liebe Grüße,
    Meike

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    • Wahre Worte, liebe Meike. Vielen Dank dafür! Ich finde es schön, dass Du weißt, was Du willst und finde es sehr „mutig“ von Dir. Wenn ich mir vorstelle, wie schwer das für mich schon manchmal ist, weil ich mit 30 NOCH keine Kinder habe, dann will ich mir nicht vorstellen, wie das erst ist, wenn man GAR KEINE Kinder möchte. 😉

      Ich hatte ja im Juni auch pausiert, weil ich meine letzten Prüfungen hatte und bin auch gerade wieder dabei mich in das Bloggen hinein zu finden. Es wird. Langsam, aber sicher. In einer Sache gebe ich Dir recht, die Kommentare unter Blogposts finde ich auch sehr viel schöner und persönlicher. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  7. Same here, 30 und ich möchte (noch?) keine Kinder. In meinem Freundeskreis kommen nach der Heiratswelle aber mehr und mehr Babys auf die Welt und manchmal habe ich schon den Eindruck, dass es auch genauso erwartet wird und dass sich die meisten auch gar keine großen Gedanken darüber machen sondern einfach „mitmachen“. Man wird auch gar nicht gefragt, ob und wann man überhaupt Kinder möchte sondern es heißt einfach: „Wenn du dann mal Kinder hast…“ Richtig blöd ist es auch mit 30 beim Bewerben weil viele erwarten Frau muss mit 30 Kinder wollen.
    Trotzdem habe ich den Eindruck dass ich zumindest in meinen Kreisen Verständnis bekomme, wenn ich offen und ehrlich miteinander rede und das Thema nicht nur oberflächlich ankratzt wird. Und dann merke ich auch, dass es eben auch andere gibt denen es ähnlich geht.
    Abgesehen davon finde ich es vollkommen normal und klug, dass du dir damit gerade keinen Stress machst, immerhin studierst du noch. Ich denke es hängt ja auch immer damit zusammen in welcher Lebensphase man gerade ist und ich bin beispielsweise viel später mit Studium und Ausbildung fertig geworden als viele meiner Freunde, vielleicht brauche ich für alles andere auch einfach etwas länger Zeit ich möchte mich schließlich auch erst mal beruflich entwickeln.
    Liebe Grüße
    Mari

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    • Liebe Mari, danke für deinen Kommentar und ausführliche Feedback! Du hast Recht, natürlich hängt das auch immer mit der jeweiligen Lebensphase zusammen. Ich studiere und in meinem direkten Umfeld sind alle mit Anfang 20 noch sehr jung. Zu jung, um sich darüber Gedanken zu machen, wahrscheinlich (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Freundinnen, die Kinder haben oder gerade schwanger sind, haben meist nach dem Realschulabschluss oder Abitur eine Ausbildung gemacht und bereits jahrelang in ihrem Job gearbeitet. Das wäre sicher noch einmal anders, wenn besagte Freundinnen gerade erst mit dem Studium fertig wären und anfangen würden zu arbeiten. Ich selber habe ich ja auch schon 6 Jahre Berufserfahrung, ich bin also gespannt, wie es bei mir nach dem Studium wird. Aber aktuell ist mein Studium eine willkommene „Ausrede“, warum ich aktuell kein Kind bekomme. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  8. Vier Jahre sind es bei mir noch bis zur 30 – und bisher haben mein Freund und ich noch lange keine Kinder in Planung, obwohl wir durchaus irgendwann eine Familie gründen möchten. Ich kann Michaela nur zustimmen, dass in der Großstadt lockerer mit dem Alter umgegangen wird. Viele meiner Freundinnen stehen auch kurz vor der 30 und finden den Gedanken völlig „absurd“, jetzt schon Kinder zu bekommen. Die meisten von ihnen – mich eingeschlossen – kommen frisch von der Uni und haben jetzt ihren ersten Job begonnen. Doch zu Hause (ich komme auch eher vom Dorf) sieht meine Familie das ganz anders, vor allem meine Großeltern. Da wird auch ständig gefragt, wieso mein Freund mir noch keinen Antrag gemacht hat? Na, ganz einfach: Weil wir so weit noch nicht sind! 🙂 Also lass Dich nicht stressen und finde Deinen eigenen Rythmus – auch, was das Bloggen angeht. Sich selbst Druck zu machen hilft hier überhaupt nichts, im Gegenteil. Einfach Mal den Stift (bzw. die Tasten) ruhen lassen, dann kommt die Lust zu bloggen irgendwann ganz von allein wieder zu Dir zurück. 🙂
    Liebe Grüße,
    Janine

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    • Liebe Janine, auch an Dich ein ganz großes Dankeschön für die lieben und aufmunternden Worte. 🙂

      So langsam bestätigt sich mein Gefühl immer mehr, dass (Groß-) Städte weniger „konservativ“ sind als die ländlichen Gegenden. Ist ja auch logisch, in den größeren Städten gibt es oftmals mehr und bessere Jobs, was wiederum Studierte anzieht, die gerade frisch ihren Abschluss gemacht haben und erst einaml arbeiten wollen, bevor sie -wenn überhaupt- Kinder bekommen. Natürlich kommt es auch dolle auf das eigene Umfeld an. Viele meiner Freunde haben eine Ausbildung gemacht und breits jahrlange Berufserfahrung. Meine MitschülerInnen aus dem Abijahrgang hat es meist in die Ferne gezogen. Ein Thema, das mit dem Studium bei mir wieder aktueller ist: Auslandssemster – ja oder nein? Mich hat es schon nach dem Abi nicht gereizt und inzwischen hält mich hier noch viel mehr als noch vor 10 Jahren. Ich kann es mir also nicht vorstellen. Aber auch das sind eben die Dinge, das Umfeld, die in die Entwicklung mit rein spielen. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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