Gynefix Kupferkette – Ein Fazit nach 5 Jahren

5 Jahre Gynefix Kupferkette - Ein Fazit

Hups. Was ist denn hier los? Ein Beitrag über die Gynefix? Also ein Beitrag, der mal nicht von Naturkosmetik handelt? Yessss… Das Thema Verhütung und Pille ist ja zur Zeit in aller Munde. Ich selber habe mich damit das erste Mal vor rund fünf Jahren kritisch auseinander gesetzt, als mir bewusst wurde, dass ich zu den Zeitpunkt schon fast 10 Jahre die Pille nahm und meinen nunmehr erwachsenen, post- Pubertät- Körper gar nicht ohne kannte. Es traf mich wie ein Schlag und plötzlich war ich an dem Punkt, an dem ich nicht länger täglich die Pille einnehmen wollte.

Ich suchte nach Alternativen, machte einen Termin bei meiner Frauenärztin, die mir im Beratungsgespräch versichterte, dass die Pille im Normalfall keine Nebenwirkungen hat und sie ja „ach so toll“ sei. Über andere Verhütungsvarianten sprachen wir gar nicht erst, weil für junge Frauen nichts so gut sei wie die Pille. Dass ich heute bei einer anderen Frauenärztin bin, muss ich nicht erwähnen oder? Versteht mich nicht falsch, die Pille ist meiner Meinung nach keinesfalls schlecht – ich wollte sie nur einfach nicht mehr nehmen.

Nebenwirkungen der Pille

Hatte ich Nebenwirkungen von der Pille? Ja, aber zum Glück keine schweren. Ich begann mit 15 Jahren mit der Einnahme. Zum einen, weil ich damals mit meinem ersten festen Freund zusammen gekommen bin, zum anderen, weil ich seit Beginn der Pubertät mit Akne zu kämpfen hatte und mir meine Frauenärztin auch in dieser Hinsicht dazu riet. So richtig geholfen hat die Pille gegen die Unreinheiten nicht. Meine Haut ist mit der richtigen Pflege inzwischen sogar deutlich besser, als mit künstlichen Hormonen. Allerdings unterliege ich hier im Laufe meines Zyklus teilweise starken Schwankungen. Selbst die Umstellungsphase nach dem Absetzen war nicht besser oder schlechter, als die guten und schlechten Phasen, die ich heute post- pill habe.

Schwankungen unterliegt übrigens auch meine Stimmung. Während ich mit Pille den ganzen „Zyklus“ über leicht depri war, habe ich nun echte Stimmungsschwankungen. Ähnliches gilt für meine Libido, diese war mit Pille auf einem konstant, im Vergleich zu heute eher niedrigen Niveau (aber immerhin noch vorhanden). Außerdem war mein Stoffwechsel wohl verlangsamt. Ich habe zu Pillenzeiten teilweise über 10 Kilogramm mehr gewogen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich meine Höchstwerte in einer ohnehin schwierigen Phase erreicht habe, in der ich viel aus Frust gegessen habe.

Meine Gründe für die Gynefix

Als ich mich vor rund fünf Jahren für die Gynefix entschieden habe, war mir in erster Linie die Sicherheit sehr wichtig. Ich wollte etwas, dass vergleichbar sicher ist, wie die Pille. Der Pearl Index der Kupferkette liegt bei 0,1 bis 0,5. Das bedeutet, dass von 1000 Frauen, die diese Verhütungsmethode ein Jahr lang anwenden, eine bis fünf schwanger werden. Zum Vergleich, der PI der Pille liegt bei 0,1 bis 0,9. Zudem wird die Gynefix eher jungen Frauen empfohlen, die noch keine Kinder geboren haben. Sie ist schmaler und flexibler als die Kuperspirale und passt sich der Gebärmutter besser an.

Ein weiterer Vorteil gegenüber der Pille war der Preis. Ich habe einen Arzt in Bad Gandersheim gefunden -und hier wären wir beim Nachteil, denn nicht jeder Frauenarzt darf die Kupferkette einsetzen-, der mir die Gynefix inkusive aller Vor- und Nachkontrollen für 270 Euro gelegt hat. Auf fünf Jahre gerechnet, ist das deutlich günstiger als halbjährlich eine Pillenpackung für über 50 Euro zu kaufen.

Das Einsetzen der Gynefix

Aber wie war denn nun das Einsetzen der Gynefix? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich in dem Fall wohl nicht die beste Referenz bin… denn ich fand es total easy. Ich hatte bei der Voruntersuchung, bei der standardmäßig ein Chlamydien- Test, sowie ein ganz normaler Abstrich und ein Ultraschall gemacht wurden, um die Gebärmutter auszumessen, zwei Tabletten bekommen, die den Gebärmutterhals weicher machen sollten. Eine habe ich am Vorabend genommen und eine ein paar Stunden vor dem Einsetzen.

Vor Ort war ich dann natürlich auch aufgeregt, aber an sich entspannt und ruhig. Ich hatte mit richtigen Schmerzen gerechnet, denn ich hatte vorab einige Horrorstories gelesen. (Vielleicht war es deswegen nicht so schlimm, weil ich mit mehr gerechnet hatte. Wobei mein Frauenarzt hinterher auch sagte, dass ich anscheinend nicht sehr schmerzempfindlich sei. Er prophezeite mir sogar eine schnelle und einfache Geburt, wenn ich denn mal ein Kind bekommen sollte.^^) Im Endeffekt war das Einsetzen für mich nur unangenehm und hat hier und da mal etwas gezickt, aber es war jederzeit gut aushaltbar und nicht schmerzhaft. Eine gute halbe Stunde nach dem Einsetzen hat es hier und da auch noch ein bisschen gezwackt, Krämpfe hatte ich aber glücklicherweise keine.

Nach dem Einsetzen

Rund eine Woche sollte ich auf Sport oder Geschlechtsverkehr verzichten. Rund einen Monat später, nach der nächsten Regel -ach so, die Kupferkette wird möglichst während der Persiode eingesetzt, das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen-, bin ich zur Nachkontrolle nach Bad Gandersheim gefahren. Hier wurde der richtige Sitz noch einmal per Ultraschall kontrolliert. Den Rückholfaden, der etwas aus der Gebärmutter heraus guckt, habe ich möglichst weit kürzen lassen. Was ein Fehler war, denn je nach Zyklusphase und Lage der Gebärmutter hat er gepiekt. Aber nicht mich, wenn Ihr versteht, was ich meine. 😉

Ich habe mich mit der Gynefix von Anfang an wohl und sicher gefühlt. Anfangs habe ich ab und zu nach dem Faden getastet, um sicherzugehen, dass die Kette noch an Ort und Stelle ist. Denn auch hier hatte ich gelesen, dass manche Frauen sie unbemerkt verloren hätten. Nach einiger Zeit vertraute ich der Gynefix aber so sehr, dass es mich nicht mal mehr beunruhigte, wenn der Faden, je nach Zyklusphase im Gebärmutterhals verschwunden war.

Das Entfernen der Gynefix

Nun, nach den üblichen fünf Jahren, hat meine Gynefix ihren Dienst erfüllt. Letzte Woche Mittwoch war ich, nachdem ich den ursprünglichen Termin Dank meiner blöden Erkältung nach den Prüfungen verschieben musste, wieder bei meinem Frauenarzt in Bad Gandersheim, um die Kupferkette ziehen und durch eine Kupferspirale ersetzten zu lassen. (Wieso, weshalb, warum ich mich dieses Mal für die Spirale entschieden habe, ist ein anderes Thema. Wenn es Euch interessiert, erzähle ich Euch das aber gerne in einem anderen Blogpost.)

Weil das Einsetzen schon so easy war, hatte ich vor dem Entfernen keinen großen Bammel. Ich war noch weniger nervös, obwohl ich ja wusste, dass die Gynefix in der hintern Gebärmutterwand verankert wurde und das Ziehen somit schmerzhafter werden könnte. Zu allem Überfluss habe ich zu meinen eigentlichen Tagen keinen Termin bekommen und bin dann einen Tag nach meiner Periode hin. Schlimmer hat das das Entfernen der Kette aber nicht gemacht, denke ich, denn auch das Ziehen war keine große Sache.

Das „Schlimmste“ daran war, dass mein Frauenarzt etwas nach dem Rückholfaden suchen musste, weil dieser mal wieder im Gebärmutterhals verschwunden war. Aber auch das war maximal unangenehm. Als er ihn dann gefunden hatte, bat er mich einmal tief ein- und auszuatmen und danach einmal tief Luft zu holen und ruckartig auszuatmen. Gesagt, getan – mit einem (kleinen) Ruck war die Kette gezogen. Es war weder schmerzhaft, noch unangenehm… und ganz schnell waren die letzten fünf Jahre Geschichte.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich mit der Gynefix von Anfang bis Ende mehr als zufrieden war. Ich würde mich definitiv wieder dafür entscheiden und sie mir ein zweites Mal einsetzen lassen – was, wie mir durchaus bewusst ist, ein kleiner Widerspruch ist, da ich mich ja für die Kupferspirale entschieden habe. Aber das hatte wie gesagt andere Gründe. 😉

Zu guter Letzt verlinke ich Euch noch ein paar Artikel zum Thema Verhütung:

Parallel zum Absetzen der Pille und Einsetzen der Kupferkette habe ich übrigens mit NFP zur Beobachtung meines Zyklus begonnen. Falls Ihr euch dazu auch einen Beitrag wünscht, sagt mir einfach Bescheid. Aber auch so würde ich mich natürlich über Euer Feedback freuen, sogar noch einen kleinen Tick mehr als sonst, da es ja nun doch ein etwas anderer Blogpost war als üblich. Gerne könnt Ihr mir in den Kommentaren auch von Euren eigenen Erfahrungen mit der Gynefix berichten. 🙂

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38 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe die Gynefix ja auch und bei mir war das Einsetzen der blanke Horror 🙁 Zu wenig geschlafen, Termin am sehr frühen Morgen, mir wurde nicht gesagt, dass ich davor schon Schmerzmittel nehmen solle geschweige denn Binden mitbringen. Muttermund erweichende Tabletten gab es auch nicht. Da lag ich also panisch und verkrampft auf dem Stuhl und bekomme einen Anschiss der FA „Sie müssen schon entspannen, so kann ich nicht arbeiten!“ und sie musste dann auch gleich zwei Mal ran, weil ich mich so verkrampft hatte. Für mich waren es die schlimmsten Schmerzen, die ich je hatte und ich bin eigentlich hart im Nehmen…
    Mein Kreislauf war danach auch weg und zu allem Überfluss musste ich noch alleine mit den Öffis nach Hause fahren.
    Danach habe ich 5 Monate lang durchweg geblutet – von Periodenblutungen, bis Schmierblutungen und nur paar Tröpfchen war alles dabei. Mir ging es demnach schlecht und ich war kurz davor, die 284€ in den Wind zu schießen und die Gynefix entfernen zu lassen, als die Blutungen aufhörten. Laut meiner FA ist das nicht normal.
    Seitdem habe ich keine Probleme – aber ich lasse sie mir wegen der schlechten Erfahrung wohl nicht noch mal legen. Bei Entfernung werde ich 31 sein und dann folgt eben die Sterilisation, entweder bei ihm oder mir 😉

    Auf deine Gründe für die Spirale bin ich schon gespannt!

    LG Valandriel

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    • Liebe Valandriel,
      ich hatte nach dem Einsetzen auch sehr lange praktisch Dauerblutungen (etwa 1/2 bis 3/4 Jahr), allerdings denke ich, dass das bei mir vom Absetzen der Pille kam, da es nicht direkt nach dem Einsetzen, sondern etwas später begann, nachdem nach dem Absetzen mehrere Monate keine Blutungen kamen.
      Du bist mit dieser Erfahrung nicht allein. Ich habe auch ewig gezweifelt, weil ich von solchen langen Dauerblutungen bei keinem Erfahrungsbericht gelesen habe. Letztendlich war mein Zyklus dann aber plötzlich auch regelmäßig und seitdem wurde auch meine Haut schlagartig besser! Deshalb schiebe ich es nach wie vor auf die hormonelle Umstellung und nicht auf die Gynefix.
      Liebe Grüße.

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    • Ach du meine Güte… Das klingt wirklich alles andere als spaßig. Tut mir Leid, dass Du so unschöne Erfahrungen mit der Gynefix machen musstest, liebe Valandriel.

      Ich bin nach Bad Gandersheim zum Einsetzen mit dem Auto gefahren, musste ja auch eine gute Stunde fahren und hatte sogar eine Begleitung mit, für den Fall, dass mein Kreislauf schlapp macht oder so. Ich hatte nämlich gelesen, dass das passieren kann. Konntest Du dich denn bei deinem FA wenigsten noch hinlegen oder haben sie dich gleich weggeschickt?

      Die Gynefix wurde mir ja während der Regel eingesetzt. Eine Binde bekam ich danach sogar von meinem Frauenarzt. Blutungen hatte ich im normalen Rahmen, das heißt, sie waren weg als meine Periode weg war.

      Hattest Du zuvor die Pille abgesetzt? Da hat Theresa nämlich recht, dass das auch ein Grund sein könnte. Der Zyklus muss sich post pill ja erst einmal wieder einpendeln. Ich hatte auch den Zyklus vor dem Einsetzen der Kupferkette den letzten Pillenblister aufgebraucht.

      Glaube mir, ich bin echt dankbar, dass mein Körper die Umstellung so gut mitgemacht hat. Mir ist nämlich durchaus bewusst, das es hätte viel schlimmer kommen können.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Wenn man sagt, dass kaum wer solche Erfahrungen hat und zeitgleich aber weiß, dass viele Frauen direkt von Pille auf Kette/Spirale wechseln, ist das leider kein handfestes Argument, dann müsste es nämlich viel mehr solcher Frauen mit Nebenwirkungen geben.
        Ich denke, dass manche Frauen einfach Pech haben oder irgendwelche ungünstigen biologischen Voraussetzungen, die das beeinflussen.
        Meine Haut interessiert das leider nicht, die ist seit einiger Zeit wieder katastrophal – bei sowas wünsche ich mir wirklich die Pille zurück.
        Ich hatte vor dem Einsetzen lediglich ein Jahr die Pille genommen und auch 2 Monate Pause zwischen Absetzen und Gynefix einsetzen gehabt. Ich war vor der Pilleneinnahme schon mal 5 Jahre Pillenfrei, daher kenne ich das ganz gut.

        Ich durfte mich noch hinlegen, aber das waren auch eher so 5 Minuten. Danach bekam ich Wasser und eine Zuckertablette und wurde zum weiter ausruhen ins Wartezimmer geschickt. Nach weiteren 5 Minuten war es mir aber zu blöd und ich habe mich heim gequält 🙁

        Ich lese meist eher postive Berichte und bin eine der wenigen Ausnahmen, so mein Eindruck. Damit will ich die Kupferkette auch gar nicht schlecht machen! Abgesehen von den ganzen Problemen bin ich ja zufrieden – nur nochmal werde ich mir das nicht antun 😉

        LG Valandriel

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      • Ach, Du… das ist echt nicht schön, dass Du dich in der Praxis so unwohl gefühlt hast, dass du dich lieber nach Hause gequält hast. Solche Erfahrungen sollte keine Frau machen müssen. 🙁

        Ich verstehe, dass Du das Prozedere nicht noch einmal durchmachen willst, auch wenn Du ansonsten zufrieden bist mit der Kupferkette. Was die Blutungen angeht, hast Du auch wieder recht – es müsste theoretisch viel mehr Erfahrungsberichte geben, weil sicher viele Frauen direkt von der Pille wechseln und die Blutungen somit hormonell bedingt sein könnten. Aber wie das so ist, nicht jede teilt ihre Erfahrungen dem Internet mit und dein FA scheint mir nicht der beste Ansprechpartner in Sachen Gynefix zu sein.

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  2. Liebe Jenni,
    du hast mich ja erst auf die Idee der Gynefix gebracht und ich bin dir so dankbar dafür (: ! Ich habe meine jetzt seit bald 1 1/2 Jahren und bin mehr als zufrieden. Keinerlei Nebenwirkungen, keine Gedanken mehr an tägliche Pilleneinnahme verschwenden, nicht ständig Stress, weil die Packung bald leer und noch kein neues Rezept da ist. Bei mir war das Einsetzen unangenehm, aber innerhalb einer Minute erledigt ^^ . Es war also locker auszuhalten!
    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht dazu. Ich hoffe, dass die Gynefix bald auch deutlich mehr Anerkennung (und überhaupt Beachtung) unter den Frauenärzten findet, denn ich hatte mit meiner alten Frauenärztin dasselbe Problem wie du: die Pille ist das einzig wahre für junge Frauen und das hat man gefälligst zu akteptieren…tja, da fühlt man sich doch gleich kompetent beraten ^^ !
    Ich würde mich auch über weitere Berichten zum Thema (NFP und Spirale) freuen, wenn du Lust hast, uns davon zu berichten (: .
    Ganz liebe Grüße.

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    • Das Frauenärzte prinzipiell die Pille lieber verschreiben hat System. Es ist wirksam, einfach zu verschreiben bei wenig Aufwand(eicht verdientes Geld). Spiralen und Kupfketten kann nicht jeder einsetzten. Salopp gesagt haben viele einfach keine Lust was anderes zuempfhelen, machen es selbst auf Nachfrage nur halbherzig. Dass sich das Ganze doch so durchgesetzt hat hängt wohl sehr mit dem Bio/Vegan-Trend der letzten 5-7 Jahre zusammen.

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    • Liebe Theresa, schön, dass Du so zufrieden bist mit deiner Gynefix. Das freut mich wirklich sehr, vor allem, weil ich eine gewisse „Mitschuld“ daran habe. 🙂

      Herzlichen Dank auch für dein positives Feedback. Leider liest man viel zu wenig Gutes von der Gynefix (von der Spirale sogar noch weniger), weil sich doch am häufigsten die Frauen zu Wort melden, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Deswegen war es mir auch so wichtig darüber zu bloggen, auch wenn ich nichts negatives zu berichten habe. Ich hoffe so auch ein kleines bisschen dazu beitragen zu können, dass die Kupferkette als Alternative zur Pille die Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommt, die sie verdient. 😉

      Vee, ich gebe Dir natürlich recht. Ich hatte bei meiner Frauenärztin damals auch das Gefühl, dass sie die Pille als Non plus Ultra darstellt, weil sich damit so schönes und leichtes Geld verdienen lässt. Traurig, aber leider wahr…

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  3. Liebe Jenni,
    danke für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht.
    Ich hadere noch mit mir, ob ich mir eine Kupferkette einsetzen lassen soll. Eine Bekannte hat sie seit ein paar Wochen und ihre Frauenärztin meinte, sie könnte die Regelblutung verstärken. Da ich leider alle paar Monate während meiner Regel extrem starke Blutungen habe (alles abgeklärt, kein organischer Grund) bin ich diesbezüglich etwas abgeschreckt. Ich kann es mir auch gar nicht so recht vorstellen einen Fremdkörper in mir zu tragen. Bin da denke ich sehr sensibel 🙂
    Eins weiß ich jedenfalls, hormonelle Verhütung kommt für mich nie wieder in Frage!
    Liebe Grüße
    Nicole

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    • Gerne geschehen, liebe Nicole. Mir war es wichtig auch meine positiven Erfahrungen mit der Gynefix zu teilen. 🙂

      Deine Bedenken bezüglich der Kupferkette kann ich durchaus verstehen. Ich erzähle dir gerne, wie es bei mir war:

      Meine Periode kam mit der Pille sehr regelmäßig – ich konnte die Uhr nach stellen. Ich hatte zum Glück noch nie Regelschmerzen oder starke Blutungen. Mit Pille hielt die Regel immer genau 5 Tage an und war von der Stärke her leicht bis normal.

      Mit der Gynefix habe ich ja wieder einen natürlichen Zyklus, der in meinem Fall recht regelmäßig ist. Dank NFP weiß ich auch, wann ich ungefähr meine Periode bekommen. Regelschmerzen habe ich immer noch nicht. Die Blutung hat in der Stärke, wenn überhaupt, nur minimal zugenommen. Dafür habe ich meine Tage etwas länger, so 7 Tage, weil sie sich in Form von Schmierblutungen ganz langsam ankündigt und verabschiedet.

      Was den Fremdkörper angeht, wenn ich recht darüber nachdenke, habe ich auch ein mulmiges Gefühl. Ich denke aber einfach nicht darüber nach. Ich habe die Gynefix nie gespürt und sie im positiven Sinne einfach vergessen, weil man ja anders als bei der Pille gar nicht jeden Tag daran denken muss. Mir ist der Fremdkörper jedenfalls deutlich lieber als künstliche Hormone. Hier muss jeder für sich entscheiden. Wenn gar nichts davon in Frage kommt, bleibt einem noch die symptothermale Methode (NFP), was, richtig angewendet, auch sehr sicher ist.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  4. Danke für deinen Bericht! Meine 0,02€:
    Mit Schmerzmittel und erweiternden Medikamenten vorbereitet bin ich mit den Öffis hingefahren. Der Pieks an sich war nicht schlimm aber der Durchtritt durch den Gebärmutterhals. Ganz im Ernst die schlimmsten Schmerzen die ich je hatte, ging auch nicht beim ersten Ansatz weil ich so gekrampft habe. Die FA hat mir aber dann aber ruck zuck ein Ibu(oder so) Zäpfchen reingeschoben. Die Schmerzen haben meinen Kreislauf gestört, also bin ich noch eine Stunde lang auf dem Sofa in der Praxis gelegen bis ich mich gut genug gefühlt habe um heimfahren zu können. Zwei Tage lang hatte ich noch etwas Schmerzen aber danach ist immer alles super gewesen, Sicherheit ist top und Nebenwirkungen habe ich keine. Ich werde mich nach Ablauf meiner Gynefix sterilisieren lassen, aber wenn nicht, würde ich es nochmal machen.

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    • Liebe Al, hab ganz, ganz vielen Dank für deinen Kommentar und das Feedback!

      Es ist schön, dass Du mit der Gynefix anscheinend so zufrieden bist, dass Du es wieder machen würdest. Das soll ja was heißen und war ja bei mir nicht anders, auch wenn es jetzt die Kupferspirale geworden ist. 🙂

      Die Schmerzen beim Einlegen nimmt man gerne in Kauf, wenn man danach 5 Jahre Ruhe hat oder? Ich persönlich habe den Pieks, also das Verankern der Gynefix in der Gebärmutterwand, gar nicht mehr in Erinnerung. Ich kann gar nicht sagen, ob ich es überhaupt gespürt habe. (Das Entfernen habe ich in der Hinsicht ja auch nicht als schmerzhaft empfunden.)

      Na ja, jedenfalls, wie Du schon sagst, das Unangenehme war das „Rumdoktoren“ am Muttermund. Aber es war zum Glück ganz schnell vorbei, und wie gesagt, alle 5 Jahre kann man das mal machen, wenn Sterilisation nicht in Frage kommt. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  5. Liebe Jenni,
    toller Beitrag! 🙂
    Ich trage selbst seit 2013 die GyneFix und bin sehr zufrieden. Das einzige, was mir auch nach 4 Jahren noch zu schaffen macht, ist die fehlende Regulierung meines Hormonhaushaltes durch die Pille – im natürlichen Modus geht es da nämlich drunter und drüber, teilweise so sehr, dass ich sehr niedrig dosierte Hormonzusätze nehmen musste, damit mein Zyklus überhaupt noch funktioniert. Das war aber auch ein Ausnahmefall (ich bin genetisch bedingt PCOS gefährdet), und ich würde es auch nur in einem Ausnahmefall wieder so machen.
    Ich bin dennoch sehr froh, die Entscheidung für hormonfreie Verhütung getroffen zu haben, und werde auch nach den 5 Jahren bei der GyneFix bleiben, oder auf eine vergleichbare Alternative wechseln. Ich habe zwar durchaus ein bisschen zu leiden unter dem Hormondurcheinander :), aber immerhin greift nichts künstlich in meinen Körper ein.
    Ich finde es sehr wichtig und gut, dass immer mehr Aufklärung über die Pille und ihre Nebenwirkungen stattfindet, und deswegen auch super, dass du hier drüber berichtest. Vielen jungen Mädchen, wie auch mir damals, wird die Pille als einzige Option dargestellt, dabei ist das heute so nicht mehr richtig.
    Mich würde dein Wechsel zur Spirale sehr interessieren!
    Bei mir steht der Wechsel 2018 (erst) an, aber ich würde mir gerne schon mal Gedanken machen. Vor dem „Rausholen“ habe ich übrigens ziemlich große Angst – die Vorstellung, dass da rumgerüttelt werden muss, ist einfach nicht die beste. Aber bei dir scheint es ja gut gelaufen zu sein, das beruhigt mich. 🙂
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Mia

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    • Liebe Mia, auch Dir danke ich ganz herzlich für dein ausführliches Feedback. 🙂

      Dass die Pille gerade jungen Mädchen und Frauen heute immer noch als einzige Alternative vorgeschlagen wird, finde ich auch schade. Gerade weil die Nebenwirkungen auf lange Sicht nicht ohne sind. Bei mir haben sie sich regelrecht über die Jahre eingeschlichen. Auch wenn ich sie vergleichsweise nicht als stark empfand, bin ich froh, dass ich nun einen natürlichen Zyklus habe.

      Wie das ganze aussieht, wenn man eine Hormonstörung hat, weiß ich allerdings nicht, weil ich davon zum Glück nicht betroffen bin. Aber anscheinend kommst Du ja mit der Gynefix trotzdem bestens zurecht und kannst die Hormone, die du noch nehmen musst, deutlich niedriger und gezielter dosieren. 🙂

      Ich kann dich beruhigen: Beim Entfernen der Gynefix wurde bei mir nicht wie wild rumgerüttelt. Mit einem kleinen Ruck war es getan und die Kupferkette für mich passé. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  6. Danke für deinen Bericht, der kommt für mich genau zur richtigen Zeit. Ich überlege nämlich selber schon länger welche hormonfreie Alternative (zum Nuvaring) für mich am besten passt, und bin da immer wieder über die Gynefix gestolpert. Bis jetzt ist es allerdings beim Überlegen geblieben 😉 Dein Artikel hat mir jetzt nochmal den Anstoß zu geben entsprechende Frauenärzte in meiner Nähe zu suchen um mal einen Beratungstermin auszumachen.
    Und ja, ich würde supergern hören warum du dich jetzt für die Spirale entschieden hast!
    Liebe Grüße, Sophie

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    • Liebe Sophie, vielen Dank für deinen Kommentar und das Feedback zu meinem Erfahrungsbericht. Ich freue mich sehr, dass ich Dir den letzten Stupser geben konnte und Du nun einen Beratungstermin für die Gynefix hast. Lass mich gerne wissen, was dabei heraus gekommen ist und wofür Du dich entschieden hast. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  7. Wir verhüten auch einfach mit Zyklusbeobachtung. Klappt prima und hat den Vorteil, dass man als Frau (und auch der Partner) seinen Zyklus sehr genau kennt. Und ihn und seine Veränderungen auch sehr viel mehr schätzen lernt.
    Ich möchte das echt nicht mehr missen. 🙂

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    • Ja, das stimmt, grün geschminkt. Seit ich NFP mache, kenne ich meinen Körper und meinen Zyklus auch sehr viel besser. Ich würde mir auch zutrauen mit der symptothermalen Methode zu verhüten. Wenn es nicht mehr „schlimm“ ist, falls es trotzdem ungeplant passiert, werde ich das wohl auch mal ausprobieren. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Huhu 🙂
        Naja… bei mir wäre es schlimm, wenn es passieren sollte. Es ist eben tatsächlich so sicher, dass man sich darauf verlassen kann.
        Für mich ist es vertrauensvoller mich auf mich und meinen Körper und meine Beobachtungen zu verlassen, also darauf dass ein Mittel das ich nutze das tut was es verspricht. Irgendwie ist das auch ein bisschen Kontrollzwang.
        Bin ich mir mit meinen Beobachtungen mal nicht sicher, wird anders verhütet oder anders geliebt (das mag ich auch sehr daran, dass man auch wieder viel anfängt auf andere Arten zärtlich miteinander zu sein und es manchmal eben auch ’nicht geht‘ … was es wieder besonders macht ‚wenn es denn dann geht‘ 🙂 ). Aber wie gesagt, auf Diaphragma, Kondom, hormonelle Verhütung, die Gynefix, darauf muss man sich verlassen. Da kriecht es mir irgendwie den Rücken hoch.
        Und mir gefiel der Gedanke irgendwie immer nie die kleinen Spermien diesem Kupfer auszusetzen. Es macht sie wirklich unschädlich durch die Umpolung. Und ich weiß dass es eigentlich Blödsinn ist, aber diese Schwimmerchen sind potentielle Kinderchen. Teile meines Mannes. Irgendwie fühlte es sich immer … ein bisschen grausam an. Was natürlich quatsch ist. Ich weiß das. Aber für mich war die Gynefix, oder eine Spirale generell, irgendwie nie Thema. Ich hab eine zeitlang mal mit Mexican Wild Yam experimentiert. Das ist ein phytohormonhaltiges Pulver (eben aus der Wurzel der Yam Pflanze), das, wenn regelmäßig in gewisser Dosis eingenommen, die Gebärmutterschleimhaut so verändert, dass die potentiell befruchtete Eizelle sich nicht einnisten kann. Die ersten Pillen bestanden wohl auch aus diesem Wirkstoff, aber dann hat Mexico sich gegen die Ausfuhr gewehrt und man hat mit Schweine Östrogen angefangen zu forschen.
        Aber auch das Yam war mir zu fremd, irgendwie.

        Ich kann total verstehen dass man anfangs sehr unsicher ist, wenn es um die Zyklusbeobachtung geht. Das ging mir auch so. Das liegt auch einfach am Umfeld und daran wir man mit dieser Methode das erste Mal in Berührung gekommen ist. Daran wie Frauenärzte nach Massen an Studien, die die Sicherheit beweisen, immer noch die Nase rümpfen und Frauen sogar beleidigend angehen, die so verhüten möchten.
        Aber ich finde es schön, wenn mehr Frauen sich so mit ihrem Zyklus auseinander setzen und ihn beobachten. Vielleicht wachsen dann auch manche hinein und können langsam diese Unsicherheit ablegen. Aber da ist jeder anders und es gibt da kein richtung und falsch. Aber wie gesagt, schön wenn Frauen diese Dinge über ihren Körper heraus finden.
        Mir hat es irgendwie zu mehr innengerichteter Zufriedenheit und Akzeptanz mit meinem Frauenkörper verholfen. Weil es spannend war zu beobachten, wie er sich verändert. Und wie Signale sich ändern. Mein Selbstbild ist seit dem weniger stark nach außen gerichtet und ich muss mich nicht mehr ganz so stark über das Äußere definieren. Ganz ist das natürlich nicht weggefallen, aber irgendwie hab ich schon eine Veränderung gespürt.
        Und das gefällt mir. Ich denk das könnte für viele Frauen und Mädchen sogar ein wenig heilsam sein. Gerade der Menstruation wird mit viel Gram begegnet (auch von mir teilweise). Dann aber auch schöne Seiten am Zyklus zu sehen und zu beobachten ist glaub ich ziemlich wertvoll.
        So, jetzt hab ich mich verschwatzt 🙂
        Ich finds schön dass du hier darüber berichtest. Eigentlich auch logisch dass die Menschen, sie sich bewusster mit Kosmetik und Ernährung und Umwelt auseinander setzen, auch über das Thema Verhütung stolpern. Letztendlich ist es ja alles miteinander verwoben. Wahrscheinlich ist Schnittmenge an Frauen die hormonfrei verhüten und Naturkosmetik verwenden recht groß 🙂
        Liebe Grüße
        Lena

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      • Liebe Lena, wow, was für ein Text! Ich hatte mir extra Zeit nehmen wollen, um darauf zu antworten und dann habe ich es total vergessen. Sorry.^^

        Ich mache NFP nach der symptothermalen Methode inzwischen auch seit, puh, fünf Jahren?! Ich hatte das Glück, dass ich trotz Absetzen der Pille nach fast 10 jähriger Einnahme, sehr schnell einen regelmäßigen Zyklus hatte. Mein erster gemessener war sogar direkt auswertbar. Wie gesagt, ich würde mir die Verhütung damit auch zutrauen. Auch wenn ich etwas Respekt vor dem Wechsel von Beobachtung auf Verhütung hätte. Bei der Beobachtung muss man es ja nicht ganz so genau nehmen. Ich halte mich zwar an die Regeln, wenn ich aber beispielsweise mal außer Haus schlafe und nicht messe, ist mir das aktuell egal. Auch wenn es mitten in Temperaturanstieg liegt. So entspannt könnte ich da nicht ran gehen, wenn ich durch die Kupferkette/ -spirale kein Backup hätte. 😉

        Mir haben sowohl die Gynefix, als auch NFP, als auch meine Menstruationstasse zu einem sehr viel verbesserten Körpergefühl verholfen. Und ehrlich? Das möchte ich nicht mehr missen! 🙂

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  8. Ich mach auch nfp, und verhüte in der fruchtbaren Zeit doppelt mit Kondom und Diaphragma. Bei einem Kondom merke ich ja zumindest sofort wenns platzt und kann dann entsprechend handeln. Ich hätte mit Spirale oder Gynefix immer Angst vor einer Schwangerschaft oder Komplikationen. Meiner Mutter ist das rausfallen der Spirale vor paar Jahren nicht aufgefallen und sie war dann auch sofort schwanger. 😀 schön für mich ich freu mich über meinen zweiten Bruder.
    Insgesamt denke ich gibt es für jeden das passende hormonfreie Verhütungsmittel. 🙂

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    • Liebe Sinela, danke für dein Feedback! Wenn man so einen Fall persönlich kennt, ist man natürlich misstrauischer der jeweiligen Verhütungsmethode gegenüber. Verstehe ich.^^

      Ich persönlich wäre mit Kondom alleine nicht so frei dabei, weil ich ständig auch auf meine Hände usw. aufpassen würde – was fasse ich an? Bei einer Kondompanne kann man aber tatsächlich gut reagieren. Da hätte ich weniger Bedenken. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  9. Vielen Dank für den Beitrag und gerne mehr davon!
    Ich stelle doch immer wieder fest wie wenig Alternativen – neben Pille und Kondom – ich doch kenne. Erschreckend!

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    • Ich danke dir – für dein Feedback, liebe Strawberrymouse. Freut mich, dass Dir der Beitrag die Kupferkette als Alternative zu Pille oder Kondom etwas näher bringen konnte. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  10. Pingback: Aufgeschnappt #22: Neuigkeiten aus der Welt der Naturkosmetik - herbsandflowers.de

  11. Ich stand irgendwann auch vor der Frage: Pille geht GAR nicht mehr (sehr starke Nebenwirkungen) und was nun? Hormonfrei, das war klar. Aber ich konnte mich nie zur Gynefix oder Kupferspirale überwinden. Bin einfach ein totaler Schisshase. Habe dann erst NFP ausprobiert, das lief sehr gut, war mir auf Dauer dann irgendwann zu aufwendig. Habe seitdem den cyclotest myway, von dem ich echt überrascht war wie gut und einfach der in der Anwendung ist.
    Für Frauen, die einen regelmäßigen Zyklus haben und nicht den Mut wie du zur Gynefix haben, auch eine gute Alternative zur Pille 🙂

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    • Liebe Lina, hab vielen Dank für dein Feedback! 🙂

      Einen Zykluscomputer, wie von Cyclotest oder auch den iButton zum Messen der Temperatur, finde ich ja super interessant und würde es gerne einmal ausprobieren. Da ich NFP aber nur zur Beobachtung mache und ja hauptsächlich mit Kupferkette bzw. spirale verhüte, habe ich mich bisher davor gescheut das Geld dafür auszugeben. 😉

      Ich halte die symptothermale Methode übrigens auch für unregelmäßige Zyklen geeignet. Allerdings muss man dann natürlich auch sehr konsequent messen und beobachten, damit man den Eisprung nicht verpasst.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  12. Hallo,

    ich habe die Gynefix selbst seit einem Jahr und bin super zufrieden:). Das einsetzen war trotz der Tablette für den Muttermund sehr schmerzhaft, habe noch keine Kinder, aber einmal kurz die Praxis zusammen gebrüllt und drin war sie ;). Mich würde interessieren, warum es dieses Mal keine Gynefix würde, wegen des Preises? Lg, katja (die deinen Blog super findet!).

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    • Liebe Katja,

      hab vielen Dank für dein Feedback und die lieben Worte zu meinem Blog. Darüber freue ich mich sehr! 🙂

      Auch wenn ich selber keine Schwierigkeiten beim Einsetzen der Gynefix hatte, denke ich, dass es durchaus aushaltbar und schnell vorbei ist. Danach hat man 5 Jahre Ruhe, da lohnt es sich die nicht mal 5 Minuten des Einsetzens zu ertragen. 😉

      Die Gründe für die Kupferspirale und gegen die Gynefix werde ich demnächst mal in einem anderen Blogpost zu dem Thema erläutern. Für mich sprach einfach vieles dafür die Kupferspirale zu versuchen. Auch, aber nicht nur, wegen des Preises. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  13. unsere Tochter ist 15 Jahre jung und hat ihren ersten Freund. Da stellt sich natürlich die Frage, welche Verhütungsmethode wir wählen sollen. Bei der Suche, sind wir über Gynefix mini gestoßen.
    Hat jemand Erfahrungen über die Verwendung von Gynefix im Jugendlichen – pubertären Alter ?
    LG Efi

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    • Liebe Efi,

      ich bin bzw. war zwar nichr mehr im jugendlichen Alter, als ich mir die Gynefix habe setzen lassen, sondern schon 24 Jahre alt, aber meines Wissens nach eignet sich die Kupferkette theoretisch auch für junge Mädchen/ Frauen, die noch keine Kinder geboren haben, was bei mir ja ebenfalls zutreffend war. Ich habe so viele gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich sie auch schon in jungen Jahren empfehlen würde. Aber. Ich bin kein Arzt und weiß daher nicht, ob in der Pubertät aus medizinischer Sicht etwas dagegen spricht. Das kann man ja aber abklären lassen und wenn sich ein Arzt findet, der sie legt und Du bzw. noch viel wichtiger deine Tochter sich damit wohl fühlen würde, warum nicht?! 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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    • Hallo liebe Efi, die Gynfix kann auch bei deiner Tochter eingesetzt werden. Würde es aber nicht ohne kurze Narkose machen. Ich habe 2 Kinder und bin 33 Jahre alt und habe auch die Gynfix Mini 🙂

      Liebe Grüße

      Tanya

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      • Liebe Tanya, schön, dass sich noch jemand zu Wort meldet, der keine Bedenken mit der Gynefix für Jugendliche hat. 🙂

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  14. Hallo,
    danke für deinen positiven Bericht über die Gynfix. Ich trage sie jetzt seit März 2016 und bin auch sehr zufrieden damit, außer dass ich mehr Zwischenblutungen habe wie mit der Pille. Hatte auch Anfang des Jahres eine Zyste, die sich aber von alleine gelöst hat. Ich habe die Gynfix von meinem Frauenarzt im Kurzschlaf bekommen, somit hatte ich keinerlei Schmerzen beim einsetzen. Ich habe auch schon zwei Kinder geboren und er hat mir die Gynfix trotzdem empfohlen. Ich werde sie mir auch ein zweites Mal einsetzen lassen. 🙂

    Liebe Grüße Tanya

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    • Liebe Tanya, hab vielen Dank für deinen Kommentar und das Feedback und sorry, dass ich erst jetzt darauf antworte. Ich habe mich sehr darüber gefreut. 🙂

      Leider liest man ja häufig nur die negativen Berichte, deswegen war es mir wichtig auch meine durchweg positiven Erfahrungen zu teilen. Schön, dass Du auch so zufrieden bist mit der Gynefix! Ich hatte zwar keine Zwischenblutungen damit, aber meine Regel dauerte länger, weil ich vorher und hinterher mehr Schmierblutungen hatte. Das geht ja fast in eine ähnliche Richtung wie bei dir. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  15. Pingback: Tschüss Pille – InCapitalLetters

  16. Hey Jenni,
    ich habe gerade deinen Beitrag entdeckt und suche verzweifelt nach der Antwort zur Frage, warum du dich dann für die Spirale entschieden hast. Ich stehe nämlich gerade von der selben Frage und ich finde einfach keine Lösung 😀 Vielleicht kannst du mir den Link oder eine kurze Antwort geben 🙂 Danke

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    • Hi Cindy,

      die Antwort steht noch nirgends auf dem Blog, weil ich noch nicht dazu gekommen bin den nächsten Artikel zu dem Thema zu schreiben.^^

      Aber im Grunde ist bzw. war es wie folgt: Ich hatte durch die komplikationslose Zeit mit der Gynefix den „Respekt“ vor der Spirale verloren. Zudem ist die KS, wenn sie richtig angepasst wird, genauso sicher und noch dazu in meinem Fall deutlich günstiger gewesen. 😉

      Ich hoffe, das hilft dir weiter. Wenn du noch Fragen hast, frag mich gerne. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

      P.S. Auf Facebook gibt es auch eine tolle Gruppe zum Thema Kupferkette/ -spirale: https://www.facebook.com/groups/1101377236566292/

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