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INCI- Liebe: Niacinamide feat. Logona und 7- Skin- Method

Meine Begeisterung über den Hyaluron + Bloom Toner und das Serum von Lovely Day, habe ich Euch ja bereits im Rahmen meiner aktuellen Gesichtspflege kundgetan. Leider sind beide Produkte inzwischen leer und ich trauere ihnen etwas hinterher. Vielleicht war es ein Zufall, vielleicht aber auch nicht: Meine Haut ist nach dem unfreiwilligen Absetzen wieder schlechter geworden. Zwischenzeitlich hatte ich sogar mit für meine Verhältnisse schlimmen Unreinheiten zu kämpfen. Ich traue es mich gar nicht zu sagen, denn für gewöhnlich wird es direkt wieder schlechter, wenn man ausspricht, aber: „Meine Haut ist momentan echt gut“. Ich habe die fiesen und entzündlichen Pickel in den Griff bekommen – yay! Ihr fragt Euch sicherlich, wie ich das geschafft habe? Ganz einfach, ich habe mein aktuelles Gesichtswasser, das Erfrischende Gesichtswasser von Logona Naturkosmetik mit Niacinamiden gepimpt. 🙂

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Deo: DIY und Salbei Minze von Dr. Hauschka

Das richtige Deo finden… vor dieser zugegeben nicht ganz leichten Aufgabe steht wohl ein jeder von uns irgendwann, wenn er komplett auf Naturkosmetik umstellen möchte. Ich hatte Glück und habe relativ frühzeitig die Deocremes von Wolkenseifen für mich entdeckt und mich damit in der Anfangsphase so gut mit den unterschiedlichsten Duftrichtungen eingedeckt, dass ich immer noch von diesem Vorrat zehre.

Zu den allseites beliebten Deocremes selber muss ich wohl kaum noch etwas sagen oder? Je nach Hersteller basieren diese auf diversen Buttern und Ölen, beispielsweise Sheabutter, Kokos- oder Jojobaöl und Natron. Sie können zudem u.a. Zinkoxid oder Stärke enthalten. Deocremes auf Natronbasis verhindern nicht das Schwitzen an sich, denn hier sind keine Inhaltsstoffe enthalten, die die Poren verengen und so den Schweißfluss verringern. Sie verhindern lediglich, dass durch das Zersetzen des Schweißes durch Bakterien unangenehme Gerüche entstehen, indem sie eine basische Umgebung schaffen, in denen die verantwortlichen Bakterien nicht überleben können.

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DIY – Meine Seife 003, 004 und 005 oder „von Herzen und Seifenkügelchen“

Weil es schon wieder ein gutes Jahr her ist, dass ich Euch meine letzte selbstgemachte Seife auf dem Blog gezeigt habe, möchte ich Euch heute von meinen drei Siedeversuchen in den vergangenen Monaten erzählen. Soviel vorweg: Einer davon ist gründlich misslungen, ich konnte den Leim allerdings „retten“, so dass immerhin nicht alles umsonst war. Ich bin kein Profi, meine Seifen sind daher nicht zu vergleichen mit denen von Ponyhütchen, Soaparella und Co, dafür siede ich einfach viel zu selten. Stolz bin ich auf meine Schätzchen trotzdem ein wenig. Die fertigen Seifenstücke eignen sich wunderbar zum Verschenken, weswegen ich immer gerne ein paar davon im Haus habe. Meist mache ich mich erst an eine neue, wenn der Vorrat sich dem Ende neigt. Bei den Beschenkten kommt diese kleine, selbstgemachte Präsent übrigens immer sehr gut an!

Meine Seife 003 – Herzswirl

Zutaten:

  • Olivenöl 200 g (40 %)
  • Kokosöl 130 g (26 %)
  • Reikeimöl 100 g (20 %)
  • Kakaobutter 50 g (10 %)
  • Rizinusöl 20 g (4 %)

Gesamtmenge: 500 g (100 %)
Überfettungsgrad: 8 %
Wasseranteil: 33 %
Duft: Pink Grapefruit von Gracefruit
Farbe: weiß (ungefärbt), Pink von Gracefruit
Swirl: Herzswirl

Anmerkung:
Der Seifenleim war schon etwas dickflüssiger, als ich ihn in die Form gegeben habe, deswegen kommt der Herzswirl nicht so gut raus. Er hätte ruhig flüssiger sein können.

Meine Seife 003 - Herzswirl

Meine Seife 003 – Herzswirl

Meine Seife 004 – Seifenkügelchen

Zutaten:

  • Olivenöl 288 g (48 %)
  • Kokosöl 288 g (48 %)
  • Rizinusöl 24 g (4 %)

Gesamtmenge: 600 g (100 %)
Überfettungsgrad: 8 %
Wasseranteil: 33 %
Duft: Linden Blossom von Gracefruit
Farbe: Grün und Gelb von Gracefruit

Anmerkung:
Leider habe ich nicht mehr daran gedacht, dass das Parfümöl Linden Blossom in Verbindung mit Oliven- oder Palmöl zu einer schnellen Erhitzung des Seifenleims führt. Noch bevor er in der Form war, war das Ganze hart. Ich habe diese verkorkste Seife also wieder eingeschmolzen und daraus Seifenkügelchen geformt, die ich zum Teil beim nächsten Sieden verarbeitet habe.

Meine Seife 004 - Seifenkügelchen

Meine Seife 004 – Seifenkügelchen

Meine Seife 005 – Seifenkügelchen, versenkt!

Zutaten:

  • Olivenöl 240 g (48 %)
  • Kokosöl 240 g (48 %)
  • Rizinusöl 20 g (4 %)

Gesamtmenge: 500 g (100 %)
Überfettungsgrad: 6 %
Wasseranteil: 33 %
Duft: unbeduftet, Einleger mit Linden Blossom von Gracefruit
Farbe: ungefärbt, Einleger mit Grün und Gelb von Gracefruit

Anmerkung:
In dieser ungefärbten und unbedufteten Seife habe ich die Einlegerkügelchen versenkt, die ich aus meiner misslungenen Seife 004 geformt habe.

Meine Seife 005 - Seifenkügelchen

Wie gefallen Euch meine drei zwei Seifen, die ich im letzten Jahr gesiedet habe?

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DIY – Meine Seife 002 oder „Aufbrauchen mal anders“

Kennt Ihr das? Ihr kommt nach einer erfolgreichen Shoppingtour nach Hause, glücklich und zufrieden. Ich muss mir grundsätzlich alle gekauften Klamotten sofort nochmal angucken, sie ein zweites Mal anprobieren und dann später fein säuberlich in den Kleiderschrank sortieren, den ich bei der Gelegenheit, wenn nötig, gleich aufräume. Mit einem aufgeräumten Kleiderschrank fühlen sich die neuen Anziehsachen nämlich noch neuer und noch besser an.

Das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem heutigen Thema zu tun. Aber irgendwie geht es mir gerade ähnlich, was meine neuesten Seifen angeht und ich musste unweigerlich daran denken. Denn Ende letzer Woche hat mir Ruth eine kleine Auswahl ihrer Seifen zum Testen zugeschickt. Seitdem ich diese handgemachten, kleinen Schätze ausgepackt und bewundert habe, habe ich Lust mal wieder selber eine zu sieden.

Mein zweiter Siedeversuch

Meine Seife 002Mein letzter Versuch liegt schon ein knappes Jahr zurück. Bevor ich mich also an Nummer 003 mache, möchte ich Euch heute erstmal meine zweite Seife zeigen. Sie entstand sehr spontan, weil ich noch einige Öle und Fette zu Hause hatte, die kurz vor Ablauf des MHD oder bereits darüber waren. Pur für die Haut wollte ich sie so nicht mehr verwenden. Unbegründeterweise, irgendwie war das eine reine Kopfsache, schließlich waren alle Öle noch gut und landeten in der Seife. Eine bunte Mischung, wie Ihr an dem Rezept unten sehen könnt. Und weil alles so spontan war, sind auch die Mengenangaben etwas, nun ja, krumm.

  • 222 g Kürbiskernöl (24,69 %)
  • 208 g Palmöl (23,14 %)
  • 147 g Sheabutter (16,35 %)
  • 92 g Kakaobutter (10,23 %)
  • 88 g Avocadoöl (9,79 %)
  • 78 g Babassuöl (8,68 %)
  • 54 g Macadamianussöl (6,01 %)
  • 10 g Rizinusöl (1,11 %)

Das macht eine Gesamtmenge von 899 Gramm. Der Wasseranteil betrug 33 %, der Überfettungsgrad 10 %. Beduftet habe ich das Ganze mit der Restmenge des Parfümöls Tabacco Leaf, das ich bereits in meiner ersten Seife verwendet hatte. Es war gerade mal noch ein Rest von 8 Gramm in dem Fläschchen enthalten. Nicht schrecklich viel, mehr hatte ich aber leider nicht mehr. Ich muss gestehen, dass die Seife nur ganz dezent danach gerochen hat. Den Eigengeruch der Öle konnte man noch ziemlich gut herausriechen. Gefärbt habe ich den Seifenleim nicht. Die beige Farbe entstand alleine durch die enthaltenden Öle. Als Form habe ich mangels Profi- Formen übrigens auf eine leere Chipsdose und ein leeres Tetrapack zurück gegriffen, die Idee hatte ich mal irgendwo aufgeschnappt.

Alle Fotos der Serie findet Ihr in meinem Album Seife 002 bei Photobucket. Die Seife ist echt puristisch und optisch sehr schlicht geworden, keine bunten Farben, keine Marmorierungen, keine Stempel, keine besondere Formen. Einen Schönheitspreis würde sie defintiv nicht gewinnen. Mir ging es in dem Fall nicht um Äußerlichkeiten, sondern um das Aufbrauchen meiner Öle und das Sieden an sich, um etwas Übung zu bekommen. Denn im Vergleich zu Ruth bin ich der reinste Laie.

HerzensGut – Seife für die Seele

HerzensGut SeifenRuth ist professionelle Seifensiederin und betreibt einen kleinen Onlineshop. Wer mehr erfahren möchte, auf Ihrer Internetseite HerzensGut stellt sie sich und ihre Seifen vor. Von den folgenden sechs Grundrezepten gibt es inzwischen über sechzig Formen. Die Auswahl an hübschen Seifen ist also groß.

  1. ERDE – mit ätherischen Patchouliöl und Kakaobutter
  2. FAIRTRADE – mit unraffiniertem BIO Babassuöl
  3. SINNLICH – mit ätherischem Ylang-Ylang Öl und Kokosmilch
  4. SONNENAUFGANG – mit Seide und Honig
  5. WEITE – mit Meersalz und Sheabutter
  6. KLARHEIT – mit ätherischem Lemongrasöl und Schafmilch

Und auch wenn meine letzte Seife da nicht nur optisch nicht mithalten kann, die „inneren Werte“ stimmen, denn sie hat einen tollen Schaum gebildet und Haut und Haar ganz wunderbar gepflegt. Ich bin schon ganz aufgeregt und freue mich auf das nächste Seifeln, das gerade in Vorbereitung ist.

Habt Ihr euch schon mal an das Sieden von Seife herangewagt oder ein anderes Kosmetikprodukt selber gerührt? Wie viel Wert legt Ihr bei der Auswahl Eurer Seifen auf die Optik und und viel auf die Inhaltsstoffe?

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DIY – Bademilch mit Schaum

Heute gibt es seit längerer Zeit mal wieder einen Do It Yourself- Beitrag. In meinem letzten DIY- Post habe ich Euch die erste Seife gezeigt, die ich selber gesiedet und zu Weihnachten verschenkt habe. Das Thema heute sind Badezusätze. Und zwar habe ich im Forum Die Rührküche ein tolles Rezept für eine Bademilch mit Schaum gefunden. Es ist wirklich ganz einfach nachzumachen. Das Ergebnis: Eine leichtes Milchschaumbad, das -nicht zu heiß- perfekt an einem lauen Sommerabend passt.

Ihr braucht:

  • Salz – Ich habe normales Speisesalz genommen
  • SLSA, ein mildes Tensid, das für Naturkosmetik zugelassen ist
  • ein flüssiges Öl nach Wahl – hier: Pflaumenkernöl
  • Milchpulver – Ich habe Kuh- Vollmilchpulver genommen
  • Natron – das Allroundtalent im Haushalt
  • etwas zum Beduften, z.B. ein Ätherisches Öl – in meinem Fall Lavendel
  • eine (digitale) Küchenwaage
  • eine Schüssel und einen Löffel zum Umrührern
  • ein leeres Gefäß für die fertige Bademilch

Die eher handelsunüblichen Zutaten für Selbstrührer habe ich in dem Onlineshop von Gisella Manske bestellt. Die Auswahl dort gefällt mir persönlich ganz gut und die Preise sind auch okay.

Bademilch mit SchaumWenn Ihr alle Zutaten zusammen habt, gebt Ihr diese abgewogen in eine kleine Schüssel und rührt so lange um bis sich die flüssigen Bestandteile schön gleichmäßig mit den pulvrigen verbunden haben. Das Ganze könnt Ihr dann in eine leere Dose füllen und nach Belieben etwas dekorieren. Ich habe z.B. noch ein paar Lavendelblüten über das fertige Pulver gestreut. Die Menge aus dem Rezept reicht für ein Gefäß mit 200 ml Fassungsvermögen. Für ein Vollbad benötigt Ihr ungefähr drei Teelöffel. Hübsch verpackt eignet sich die Bademilch mit Schaum ganz prima als Geschenk oder Mitbringsel.

Die Bademilch kann man natürlich nach persönlichem Geschmack variieren. Ich könnte mir z.B. auch sehr gut ein „Cleopatra- Bad“ damit vorstellen. Mit edlem Eselmilchpulver, Honigpulver und feinem Mandelöl. Bei der Arbeit mit SLSA (Sodium Lauryl Sulfoacetate) sollte man übrigens eine Staubmaske tragen, da das Pulver sehr fein ist und staubt. Dieser Staub reizt die Atemwege, wenn man ihn einatmet. Aber keine Angst, wenn man diese kleine Sicherheitsmaßnahme beachtet, ist der Umgang mit dem Tensid unbedenklich.

Bademilch mit Schaum

Habt Ihr schon mal Bademilch, Badepralinen etc. selber gemacht? Welches ist Euer liebstes DIY- Rezept?

So, und nun viel Spaß beim Nachrühren! 🙂

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