Meine aktuelle Gesichtspflege #2: Lovely Day Hyaluron + Bloom

Ich glaube, ich möchte keine anderen Produkte mehr verwenden. Ich glaube, ich habe meine Gesichtspflegeprodukte gefunden. Ohne Scheiß? (Bitte entschuldigt die Ausdrucksweise.) Mich haben schon lange nicht mehr Produkte so begeistert, wie die von Lovely Day. Schon lange, lange, lange nicht mehr. Wie Ihr vielleicht wisst, verwende ich seit einiger Zeit chemische Peelings von Paula’s Choice. Mit großer Neugier verfolge ich seitdem die Skincare Community. Dabei begegnen mir immer wieder tolle Wirkstoffe, wie z.B. PHA, Hyaluronsäure oder Niacinamide. Nur wenige davon werden in noch weniger Naturkosmetik Produkten eingesetzt. Das hat bei mir letztendich dazu geführt, dass mir eine vergleichsweise einfache NK- Gesichtscreme mit ihren schnöden Inhaltsstoffen irgendwann langweilig erschien. Geändert hat sich das erst mit dem Hyaluron + Bloom Face Toner und dem Hyaluron + Bloom Tropical Hydration Nectar (was für ein Name!) von Lovely Day, die ich Euch deswegen heute vorstellen möchte.

Bevor ich allerdings auf den Hyaluron + Bloom Face Toner und den Hyaluron + Bloom Tropical Hydration Nectar eingehe, möchte ich gerne vorab noch ein paar Worte zu der Marke Lovely Day verlieren: Gegründet wurde das junge Berliner Naturkosmetik Label Anfang 2016 von Josephine Förster. Josephine litt seit ihrer Jugend an Hautproblemen und stellte auch bei der langjährigen Benutzung von Naturkosmetik fest, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Als Befürworterin von reizarmer Pflege finde ich es großartig, dass sie deswegen mit Lovely Day eine Naturkosmetik Marke geschaffen hat, die auf reizende und allergieauslösende ätherische Öle und Alkohol verzichtet und stattdessen auf Wirkstoffe, wie Hyaluronsäure und Vitamin B3 (das ominöse Niacinamide), setzt. Noch dazu sind ihre Produkte gut zu Tier und Umwelt: Das gesamte Soritment ist vegan und enthält keinerlei schwer abbaubare Inhaltsstoffe (Stichwort Mikroplastik oder Silikone – nicht schlecht für die Haut oder die Gesundheit, aber eben für die Umwelt). Außerdem werden 5 Prozent des Onlineumsatzes an monatlich wechselnde Tierschutzorganisationen gespendet (Vorschläge werden gerne angenommen).

Klingt toll oder? Wer sich an dieser Stelle bereits fragt, ob ich für die Werbung bezahlt werde, die Antwort lautet: Nein -und ich muss ergänzen- leider nicht. Denn es wäre mir eine große Freude mit so einer Marke wie Lovely Day zusammen zu arbeiten. Das wäre nämlich genau die Art von Kooperation, hinter der ich zu 110 Prozent, voll und ganz, vollumfänglich stehen würde. Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Ich gebe zu, sie sind nicht ganz günstig, der Inhalt hat eben seinen Preis. Würde ich sie wieder kaufen? Definitiv! Sollte ich irgendwann mit dem Bloggen aufhören und dementsprechend nicht eh schon viel zu viele Pflegeprodukte besitzen und ständig wechseln bzw. neues ausprobieren müssen. Heißt, wenn ich irgendwann wieder wie ein normaler Mensch eine überschaubare Anzahl an Pflegeprodukten besitze, hätte Lovely Day auf jeden Fall einen Dauerplatz bei mir im Badezimmer. Ehrlich? Gerade eben vermisse ich die Zeit, als ich jahrelang ein und dieselbe Gesichtscreme immer wieder nachgekauft habe. 😉

Lovely Day Hyaluron + Bloom Face Toner

Verpackung: Glasflasche mit Sprühkopf
Inhalt: 50 ml, 100 ml
Preis: 18 Euro, 28 Euro
Siegel: vegan
Bezugsquelle/ INCI: direkt über Lovely Day oder z.B. Savue Beauty

Der Hyaluron + Bloom Face Toner von Lovely Day ist ein Gesichtswasser der Extraklasse: Er enthält neben hoch- und niedrigmolekularer Hyaluronsäure zwei Prozent PHA Fruchtsäure bei einem PH- Wert von 3,9. Laut Incipedia wirkt PHA bei einem PH-Wert von ca. 3,8 peelend, laut Agata beträgt der optimale PH-Wert für die Säure 3,86. Die übliche Einsatzkonzentration liegt irgendwo zwischen 4 und 15 Prozent. Lovely Day unterschreitet diese mit dem Hyaluron + Bloom Face Toner, was in meinen Augen logisch ist, da es sich nicht um ein Peelingprodukt handelt, der positive Effekt der Fruchtsäure aber trotzdem ausgenutzt werden soll. PHA ist dabei milder als AHA, wirkt feuchtigkeitsspendend und antioxidativ, womit wir auch schon bei den Vorteilen wären. Zudem hat sie größere Moleküle, so dass selbst bei einer hohen Dosierung und empfindlicher Haut kaum bis keine Hautirritationenen auftreten. Sie stärkt die Barrierefunktion der Haut und erhöht ihre Elastizität. Und das alles ohne die Haut gegenüber UV-B-Strahlung zu sensibilisieren. Aloe Vera Gel und Hibiskusblütenextrakt spenden dabei zusätzlich Feuchtigkeit. Toll oder?

So viel zur Theorie. Ihr fragt Euch sicher, wie sich der Hyaluron + Bloom Face Toner von Lovely Day bei mir in der Praxis bewährt hat. Sagen wir es mal so: Es ist das erste Gesichtswasser, das ich jemals verwende, dem ich einen tatsächlichen, positiven Effekt zu schreibe. Aber von vorne. Ich verwende den Toner morgens und abends als zweiten Schritt nach der Reinigung. Der erste Schritt besteht -immer noch- aus der Aloe Vera Augencreme von SO’BiO étic [Review]. Anders als empfohlen, sprühe ich es nicht auf einen Wattepad, sondern direkt auf die Haut. Da der Sprühnebel für meinen Geschmack feiner sein könnte, gebe ich je nach Lust und Laune drei, manchmal auch fünf Pumpstöße in meine Handfläche, verreibe es etwas zwischen beiden Händen und klopfe es dann sanft im Gesicht ein. Das Gesichtswasser zieht sofort und rückstandslos ein, meine Haut saugt es förmlich auf. Zurück bleibt lediglich eine gut durchfeuchtete, pralle Haut, die weder klebt, noch glänzt. Der Toner selber hat einen sanft blumigen Duft und eine zarte rosa, transparente Farbe.

Lovely Day Hyaluron + Bloom Tropical Hydration Nectar

Verpackung: Pumpspender aus Glas
Inhalt: 30 ml
Preis: 29 Euro
Siegel: vegan
Bezugsquelle/ INCI: direkt über Lovely Day oder z.B. Savue Beauty

Bei dem Hyaluron + Bloom Tropical Hydration Nectar von Lovely Day handelt es sich um ein Serum, das ebenfalls voller Power- Wirkstoffe ist. Auch hier sorgen Hyaluronsäure, Aloe Vera Gel und Hibiskusblütenextrakt für eine ordentliche Portion Feuchtigkeit. Ergänzt wird das ganze durch kostbares Kaktusfeigenöl, das nicht nur feuchtigkeistspendend, sondern auch straffend auf die Haut wirkt und ihr Festigkeit gibt. Zu guter Letzt mein Liebling schlechthin: Niacinamide. Das Vitamin B3 wurde bereits von Hanni Hunter und Agata als wahrer Allrounder beschrieben. Es hilft bei trockener Haut, indem es die Hautbarriere stärkt und somit den transepidermalen Wasserverlust verringert. Es hilft bei unreiner Haut, indem es entzündungshemmend und antibakteriell wirkt und die Sebumproduktion der Haut reguliert. Es hilft bei Hyperpigmentierung, d.h. es hilft gegen die Entstehung von Pigmentflecken, indem es den Transport der melaninhaltigen Pigmentzellen an die Hautoberfläche verhindert. Es hilft gegen Hautalterung, indem es die Kollagenproduktion anregt und antioxidativ wirkt.

Aber auch hier, genug mit der Theorie. Wie wirkt der Hyaluron + Bloom Tropical Hydration Nectar von Lovely Day in der Praxis? Ich verwende das Serum morgens als vierten Schritt meiner Pflegeroutine, und zwar nach der Aloe Vera Augencreme von SO’BiO étic, dem Hyaluron + Bloom Toner und dem Hydro Repair Gel ohne Duft von Santaverde [Review]. Ein Pumpstoß aus dem Spender reicht dabei locker für das ganze Gesicht, ist sogar fast schon etwas zu viel. Ich habe mir angewöhnt das Fläschchen vor der Entnahme einmal kurz zu schütteln, da ich beobachtet habe, dass sich anfangs etwas Flüssigkeit auf der Oberfläche abgesetzt hat. Das passiert jetzt, wo das Serum fast leer ist, nicht mehr. Dafür funktioniert der Pumpmechanismus nicht mehr so gut und ich muss häufiger pumpen, bis ich die richtige Menge habe. Ich habe den Rest mit ein klein wenig von dem Toner verdünnt, jetzt „flutscht“ es wieder besser.^^ Die Konsistenz des Serums ist sehr leicht und gelig. Es lässt sich gut im Gesicht verteilen und zieht schnell und rückstandslos ein ohne zu kleben. Meine Haut wirkt prall und gut durchfeuchtet. Ähnlich wie der Toner hat es eine zarte rosa, milchige Farbe und einen sanft blumigen, dezenten Duft.

Fazit

Anscheinend tun meiner Haut Hyaluronsäure, Niacinamide und die PHA- Fruchtsäure sehr gut, denn sie war schon lange nicht mehr so ruhig und rein, wie mit den Produkten von Lovely Day. Bestätigt hat sich das vergangenen Monat, während meiner Blogpause. Eigentlich wollte ich den Beitrag schon vorher online bringen, habe es aber zeitlich nicht mehr geschafft. Nun ja, sowohl Toner, als auch Nectar sind fast leer, was alleine schon Beweis genug ist, wie gerne ich sie verwende. Jedenfalls habe ich mit der Anwendung im Juni pausiert, damit noch etwas davon übrig ist, wenn ich diesen Beitrag hier schreibe und meine Haut ist direkt wieder etwas schlechter geworden. Zufall? Wer weiß das schon. Vielleicht bleibe ich ja doch früher als gedacht bei Lovely Day und Hyaluron + Bloom. 🙂

Was sagt Ihr zu den Produkten von Lovely Day? Kennt Ihr den Hyaluron + Bloom Face Toner oder den Hyaluron + Bloom Tropical Hydration Nectar der jungen Berliner Marke? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? Eine weitere Meinung zur Hyaluron + Bloom Serie, allerdings zur Pink Clay Mask, findet Ihr auf Herbs&Flowers.

  1. Dieser Beitrag enthält Presse-Samples → Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos für den Blog zur Verfügung gestellt, der Beitrag spiegelt meine ehrliche Meinung wieder.
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38 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich hab schon so viel Gutes von dieser Marke und insbesondere von den Hyaluron Bloom Sachen gehört bzw. gelesen. Ich glaube, die muss ich auch unbedingt mal ausprobieren 🙂

    LG Michaela

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    • Liebe Michaela, es freut mich, dass Du schon so viel positives von Lovely Day gehört hast. Ja, ich bin nicht die einzige, die überzeugt ist von den Produkten. Sie sind einfach toll. Probiere es aus. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  2. Das klingt so toll und nachdem ich mir die Produkte auf der Internetseite angeschaut haben, habe ich mir gleich das Serum und ein paar Proben mitbestellt :)).
    Ich wünschte es gäbe eine Tagescreme, denn da suche ich noch das ultimative Produkt. Auch wenn ich mit der Pai Tagescreme für sensible Haut schon sehr zufrieden war.

    Danke für die interessante Review!
    Liebe Grüße
    Lena

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    • Aww, Lena, das freut mich ja total, dass Du dir direkt das Serum und ein paar Pröbchen bestellt hast! 🙂

      Ich hoffe, nein, eigentlich glaube ich fest daran, dass sie dich genauso überzeugen werden wie mich. Dass es keine Tagescreme gibt, finde ich auch etwas schade. Aber wer weiß, was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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    • Liebe Elisabeth, es freut mich sehr, dass Du mit den Produkten auch so zufrieden bist. Der Hype kommt nicht von ungefähr, das stimmt! Das Öl habe ich auch hier, allerdings hebe ich mir das eher für Herbst und Winter auf. Auch wenn es nicht richtig Sommer ist, sind mir Öle aktuell zu viel des Guten. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  3. Liebe Jenny

    Mir geht es wie dir, ich will nicht mehr ohne. In der Zwischenzeit stehen fast nur noch Lovely Day Produkte in meinem Bad. Ich werde auch regelmäßig angesprochen, dass meine Haut so viel besser geworden ist.

    Liebe Grüße

    Yasmin

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    • Aww, Yasmin, ich freue mich sehr über deinen Kommentar, darüber, dass Du den Produkten von Lovely Day auch so verfallen bist und dass deine Haut damit ebenfalls geworden besser ist! 🙂

      Wenn es bei uns beiden so ist, kann es ja kein Zufall sein, stimmts? 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  4. Wow, das klingt ja großartig.
    Ich habe bei einem Event hier in Leipzig auch das Hydrolat erhalten, aber mich noch nicht getraut es zu verwenden. Ich weiß einfach nicht, wie meine Haut reagiert, aber du überzeugst mich ja ein bisschen. Das Serum klingt auch fantastisch.
    Nur gewundert habe ich mich, dass die Produkte ohne Alkohol auskommen – mir war so, als wenn die überwiegenden Produkte doch mit Alkohol bestückt sind. Ich hatte nach einem Bericht von Ida mal durchgestöbert, weil mein erster Impuls auch „haben will“ schrie ;).
    Aber ich recherchiere nochmal.

    Ansonsten preist du die Produkte hervorragend an 😉 Wenn ich nicht gerade so vorsichtig wäre und auf meine schnöden Produkte, auf die ich mich verlassen kann, zugreife, würde ich ja glatt wild testen.

    Grünste Grüße

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    • Liebes Fräulein Immergrün, danke für deinen lieben und, wie immer, super ausführlichen Kommentar. 🙂

      Es freut mich, dass ich dich mit meinem Beitrag etwas überzeugen konnte den Hyaluron + Bloom Toner nun doch zu verwenden. Wenn du tatsächlich wegen der Säure gezögert hast, sie ist wirklich sehr mild, vor allem in der Konzentration und eignet sich sogar für empfindliche Haut, weil sie kaum bis wenig Irritationen hervorruft. Schau dir dazu gerne mal die verlinkten Beiträge an. 😉

      Ich finde es so dermaßen großartig, dass die Produkte ohne Alkohol und ätherische Öle auskommen und dafür auf Wirkstoffe setzen! Das ist in der Naturkosmetik so leider noch nicht angekommen, aber ich hoffe, dass sich das noch ändern wird. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  5. Ich finde die Produkte klasse, vor allem die Masken. Den Toner habe ich auch, aber er passt nicht zu meiner Haut. Ich schiebe es auf Glycerin, dass meine Haut damit etwas klebt, und sie brennt nach dem Auftrag auch ein bisschen. Nichtsdestotrotz ist der Toner an sich richtig genial, solche Produkte fehlen in der Welt der Naturkosmetik.

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    • Liebe Karin, hab vielen Dank für deinen Kommentar und das Feedback. Du hast so recht, solche Produkte fehlen in der NK- Welt. 🙂

      Die schwarze Maske, also die Cleansing Mask mit PHA, habe ich auch hier – die ist ebenfalls toll! Aber das ist ein anderes Thema bzw. Blogbeitrag.^^ Ich finde es schön, dass dich die Produkte von Lovely Day überzeugen konnten. Auch wenn Du mit dem Toner nicht so gut zurecht kommst. Es ist immer schwer, wenn es einzelne Inhaltsstoffe sind, die einem das Leben schwer machen. Jedenfalls, wenn Du einen dankbaren Abnehmer suchst, melde ich mich gerne freiwillig. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  6. Oh, das Serum klingt ja super. Ich war gerade auf der Savue Seite. Da sind die INCI fast so wie ich es auch mache ganz genau erklärt. Großartig finde ich auch, dass sie mit den Prozentzahlen so transparent sind, das hat man selten. Ich bin sehr angetan von der Marke. Danke fürs Zeigen.

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    • Liebe Heli, bitte, gerne geschehen! Ich freur mich, dass dir die Review und das Serum gefällt. Die Transparenz bezüglich der Inhaltsstoffe und des PH- Wertes finde ich auch großartig! 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  7. Ich musste schmunzeln, als ich die ersten Zeilen dieses Beitrags las und weil es mir mit den Produkten ähnlich geht, kann ich deine Begeisterung absolut unterschreiben. Selten geht es mir mit einem PflegeProdukt so, dass ich dieses Wow-Gefühl auf meiner Haut verspüre.
    Ich taste mich auch langsam an Wirkstoffe heran und finde die reduzierte, aber trotzdem wirksame und konsequent milde Formulierung bei Lovely Day absolut großartig. Der Nectar ist der absolute Kracher: gelig, nicht klebrig, gibt nachhaltig Feuchtigkeit und macht so als Unterlage eigentlich fast jede Creme zur Pflegebombe.
    Steht auch defintiv auf meiner Nachkaufliste, große Liebe!

    PS: Applaus für diesen informativen, toll recherchierten Beitrag. Wie immer eigentlich. :*

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    • Liebe Mexi, hab vielen, vielen Dank für deinen lieben Kommentar und das herzliche Feedback. 🙂

      Ich freue mich sehr, dass es dir mit den Produkten von Lovely Day ähnlich geht, wie mir. Zumal der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte bzw. in dem Fall wohl er der letzte ausschlaggebende Tropfen für deine Bestellung, ich war, wenn ich mich recht entsinne. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  8. Liebe Jenni,
    vielen Dank für diesen schönen Beitrag (: . Ich hatte Lovely Day Botanicals insgeheim ein bisschen unter „Insta-Hype“ verbucht und aus diesem Grund nicht weiter beachtet, aber wie mir scheint völlig zu Unrecht!
    Für mich würden allerdings nur deine beiden gezeigten Produkte infrage kommen, denn die restlichen Produktsparten der Marke wie Reinigungsgel nutze ich nicht bzw. habe ich bereits Produkte für mich gefunden, die ich nicht mehr missen möchte, z.B. Masken (die ich auch nur selten nutzen, sodass sich Neuanschaffungen nicht lohnen ^^ ).
    Vielen Dank auch für die Hintergrundinfos. Das macht die Marke sehr sympathisch und ich muss wohl mal Toner und Serum testen (: .
    Übrigens finde ich, dass du ruhig auch als Beautybloggerin bei Produkten bleiben kannst und solltest, die dich voll und ganz überzeugen. Das macht einen Blog für mich auch aus, wenn dort nicht jede Woche eine neue Creme angepriesen und in den Himmel gelobt wird, sondern glaubwürdige Nutzungszeiten einer Produktsparte zu erkennen sind. Umso schöner, wenn es Produkte gibt, die selbst einen Beautyblogger, der so viele Produkte kennt/besitzt/neu kennenlernt, so sehr überzeugen, dass er sie mehrmals nachkauft. Kurz gesagt ich finde schön, wenn du deine Routine gefunden hast (geht mir momentan genauso) und möchte dich bestärken, die Produkte, die du so liebst auch weiterzunutzen und nicht das Gefühl zu haben, du müsstest für uns ständig Neues ausprobieren.
    Favoriten sind nie langweilig (: !
    Ich denke übrigens, dass ich selbst ohne den Blog viel testen würde, was mich letztendlich ja auch zum Bloggen geführt hat. Immerhin wird man auf Blogs und durch Youtube doch zum Testen verführt, Bloggerin hin oder her x) . Ich hätte also wahrscheinlich auch ohne Blog einen vollen Schrank x) .
    Ganz liebe Grüße <3 .

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    • Liebe Theresa, hab vielen Dank für dein ausführliches und liebes Feedback! 🙂

      Jep, Lovely Day ist mehr als nur ein Instagram Hype. Der Hype kommt in dem Fall aber tatsächlich nicht von ungefähr, den die Produkte wirken, sind toll formuliert, voller Wirkstoffe und reizarm. Yay! Soll heißen, Du hast ihnen wirklich zu unrecht keine Beachtung geschenkt. 😉

      Dass du in den anderen Produktsparten schon deine Lieblingsprodukte gefunden hast und so konsequent dabei bleibst, finde ich klasse! Ich finde auch, dass man als Beautyblogger ruhig bei den Produkten bleiben kann, die einen voll und ganz überzeugen. Jede Woche eine neue Creme preise ich zwar nicht an, das fände ich auch unglaubwürdig und unehrlich, aber ich sehe mich schon etwas in der Pflicht neues auszuprobieren und meine Meinungen und Erfahrungen mit meinen Lesern zu teilen. Vielleicht liegt es an dem Grund, warum ich 2013 selber mit dem Bloggen angefangen habe: Weil ich mich schon damals vor dem Kauf auf Blogs informiert habe, es aber leider sehr oft vor kam, dass ich zu einem Produkt oder einer Marke nichts gefunden habe. Die Gesamtsituation ist jetzt, vier Jahre später, zwar deutlich besser, aber ich habe das Gefühl, dass ich diese (meine) Aufgabe noch nicht erledigt habe. Klingt bestimmt doof, aber das erklärt vielleicht mein „Pflichtgefühl“. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  9. So, nach diesem Artikel konnte ich nicht anders… ich habe mir heute ne Ladung Proben von Lovely Day bestellt. XD
    Ich hatte neulich schon einen sehr begeisterten Artikel über deren Produkte gelesen und auch in letzter Zeit öfter die Produkte irgendwo gesehen und auch selber schon mehrfach im Shop gestöbert und überlegt ob ich mal was teste. Hatte mich bisher aber noch zurückhalten können, da ich noch einiges zuhause habe, was noch aufgebraucht werden will. (was inzwischen nicht besser geworden ist…) Aber da heute alle Produkte, die ich gerne testen möchte, auch in Probengröße verfügbar waren, konnte ich gar nicht so schnell denken, wie ich alles in den Warenkorb geklickt habe. XD
    Jetzt muss ich für mich aber echt erstmal ein Einkaufsverbot verhängen und einiges aufbrauchen. Irgendwie fühle ich mich nicht wohl mit so viel Kram.

    Liebe Grüße von der kaufrauschgeplagten Ilka

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    • Hehe, liebe Ilka, das „Problem“ des Anfixens kenne ich nur zu gut. Glaube mir, du bist bei Weitem nicht die einzige, die genug Produkte zu Hause hat und trotzdem ständig neues kauft. Ich denke (und weiß), dass es vielen hier so geht. 😉

      Ich freue mich dennoch sehr, dass ich dich zum Probenkauf inspirieren konnte. Ich drücke dir die Daumen, dass du mit den Produkten genauso gut zurecht kommst, wie ich und happy damit wirst. Wer weiß, vielleicht willst du ja nie wieder etwas anderes benutzen.^^ Jedenfalls, ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir nach dem Ausprobieren ein kurzes Feedback da lässt, wie dir die Sachen gefallen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Hey Jenni,
        ja, ich glaube auch dass es bei mir noch vergleichsweise wenige Produkte sind. Aber aufbrauchen sollte ich sie ja trotzdem irgendwann. Das ist das was mir „Sorgen“ bereitet.

        Also, ich hätte nichts dagegen meine endgültige Pflege zu finden. Vielleicht würden sich meine Einkäufe dann wieder mehr auf Duschgel und Shampoo konzentrieren. Damit kann ich nämlich leben. ;D
        Aber ich lasse mich überraschen, erwarten tue ich erstmal nicht zu viel. Hatte es nämlich schon mal dass ein Produkt so hochgelobt wurde und ich es mir deshalb gekauft hatte. Leider funktionierte das mit meiner Gesichtshaut dann nicht ganz so gut, so dass ich das nun leicht zweckentfremdet aufbrauche.
        Klar, wenn ich alles durchprobiert habe, kann ich gerne noch einen kurzen Bericht dazu abgeben. 😉

        Liebe Grüße, Ilka

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      • Liebe Ilka,

        klar, jede Haut ist anders. Und nur weil ein Produkt gut für mich funktioniert, heißt das ja noch lange nicht, dass es für jeden gut funktioniert. Ich versuche schon immer zu betonen: „für mich“, „meiner Meinung nach“, „in meinem Fall“. Aber bei Lovely Day konnte ich einfach nicht anders als zu schwärmen. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du damit deine endgültige Pflege findest und dich danach wieder mehr auf Duschgel und Shampoo konzentrieren kannst. 😉

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  10. Hallo, die Sachen klingen fein.
    Aber wenn das keine Werbung ist, wer hat sie dir denn kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt? Versteh ich grad nicht.
    Danke für die Aufklärung. Liebe Grüße.

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    • Hallo Glenn, hab vielen Dank für deinen Kommentar und das Feedback!

      Ich hatte geschrieben, „Wer sich fragt, ob ich für die Werbung bezahlt werde.“ Denn mir ist durchaus bewusst, dass jedes Wort, was ich hier schreibe in gewisser Art und Weise Werbung für ein Produkt oder eine Marke ist. Egal ob ich es mir selbst gekauft oder bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen habe oder für das Erscheinen (nicht den Inhalt!) eines Artikels bezahlt wurde. Rein rechtlich gesehen handelt es sich allerdings nur im letzten Fall um Werbung.

      Die Produkte aus dem Artikel wurden mir von Lovely Day kosten- und bedingungslos zugeschickt. Das heißt, wenn ich darüber nichts hätte schreiben wollen, hätte ich darüber nichts geschrieben. Solche Muster behandele ich, als wenn ich mir die Produkte selber gekauft hätte. Nachdem ich sie ausführlich getestet und sie mich einfach überzeugt haben, habe ich also diesen Artikel geschrieben. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  11. Lieben Dank für die freundliche Aufklärung!
    Ich muss sagen, so ist das ok für mich.
    Ich als Leser mag Kooperationen zw. Bloggern und Firmennicht so gern.
    Mir ist klar, dass das das Streben der Blogger ist (und der Firmen, klar), aber bei mir bewirkt eine Kooperation vielmehr das Gegenteil: ich kaufe die Sachen eher nicht.
    Bin schon bei Instagram sehr genervt von dieser ganzen (nicht gekennzeichneten) Werbung.
    Liebe Grüße, Glenn

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  12. Ach so, und nimmst du nach dem Nektar nichts mehr? Keine Creme, kein Öl? Oder nur jetzt im Sommer nicht?
    Danke und VG, G.

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    • Hallo Glenn,

      ich muss sagen, dass ich es etwas zweigeteilt sehe: Ich habe definitiv nichts gegen Kooperationen -weder als Bloggerin, noch als Leserin, die ich ja nunmal auch bin-, wenn sie authentisch sind und offen kommuniziert bzw. gekennzeichnet werden. Mich kostet der Blog z.B. auch Geld (Webhosting, Messebesuche mit Hotel und Fahrtkosten, aber auch Opportunitätskosten, d.h. in der vielen Zeit, die ich in den Blog investiere, kann ich keinem Minijob neben dem Studium nachgehen.)

      Ich müsste blogtechnisch also deutlich kürzer treten, wenn ich neben meinem Vollzeitstudium noch einen anderen Nebenjob hätte. So kann ich beides verbinden und verdiene mir mein Nebeneinkommen (von Zeit zu Zeit gibt es hier ja auch Sponsored Posts) mit meinem Blog. Oftmals decke ich mit diesem Einkommen aber nur meine Kosten und komme nicht über die üblichen Minijob- Grenzen hinweg.

      So viel dazu. Zu dem Nectar, das inzwischen leider leer ist: Ich habe danach meistens keine Creme mehr verwendet. Ab und zu, abends nach Belieben, noch einen Tropfen Squalan. Im Sommer ist mir die Pflege tatsächlich ausreichend genug. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Naja, es ist dein Hobby und Hobbies kosten nunmal Geld. Das ist einfach so.
        Warum sollten die Leser des Blogs das bezahlen? Und dann noch über den Umweg, dass sie Produkte bei den Firmen kaufen, die die den Blogger vorher dafür bezahlen, dass er ihre Produkte gut bespricht?
        Gegen ab und an eine Kooperation habe ich nichtmal was. Gegen professionelle Blogs, deren Betreiber davon leben, dass sie sehr eng mit den Firmen sind, schon. Ich glaube nicht, dass so ein Blog auf Dauer ehrlich ist. Der Blogger muss das Geld für seinen Lebensunterhalt ranschaffen und es liegt in der Natur der Sache, dass er abhängig ist von den Firmen. Und das spiegelt sich sicher in den Beurteilungen und der Auswahl der Annahme von Beiträgen. Wahrscheinlich muss er nichts gut finden, was ihm absolut nicht gefällt. Aber Zugeständnisse machen auf alle Fälle. Das möchte ich als Leser aber eher nicht. Mir gefallen ehrliche Rezensionen von freien Bloggern.
        Wenn sich ein Blogger irgendwann zurückzieht, weil es zeitlich einfach nicht mehr passt. tja, dann ist das so. Schade manchmal, aber immerhin seine freie Entscheidung.
        So läuft das mit den Hobbies. 😀 Total normal.

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  13. Ach so, den Toner und den Nektar habe ich gekauft! 👍 Ich fand deine Besprechung sehr gut und es klang ehrlich. Neugierig war ich lange vorher schon , aber du warst der letzte Impuls. Wenn du von jetzt an eine Kooperation mit der Firma hättest, würde ich mich für dich freuen.
    Umgekehrt (erst Kooperation, dann Begeisterung) wäre es für mich nicht so transparent gewesen. So konnte ich deine Freude an den Sachen besser spüren.
    Viele Grüße, Glenn

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    • Hallo Glenn,

      Du hast recht, dass es nunmal so ist, dass Hobbies Geld kosten und dass man sie aufgeben muss, wenn man keine Zeit (oder Geld) mehr dafür hat. Wenn das so ist, ist das so. Aber warum sollte ich den Blog als mein Hobby aufgeben, wenn ich beides haben kann? Wenn ich damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlage, nämlich mein Nebeneinkommen zum Studium mit etwas zu verdienen, was mir Spaß macht? Noch dazu decke ich meine Kosten für den Blog und kann es mir auch weiterhin leisten z.B. zur Vivaness zu fahren. Als Studentin ist ein Großteil meines früheren Einkommens weggefallen, dass muss man auch erstmal irgendwie auffangen. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass mir mein Blog eine so tolle Chance bietet mein Studium und mein Hobby zu finanzieren. 🙂

      Gegenfrage: Warum ist es so selbstverständlich, dass die Inhalte eines Blogs für jeden kostenlos zugänglich sind? Für Zeitschriften und Co muss man schließlich auch bezahlen, wenn man sie lesen möchte. Ja, klar, das eine ist Hobby, das andere Business, kann man jetzt sagen, aber es steckt deswegen nicht weniger Zeit und Arbeit drin und manch einer möchte für diese Arbeit eben bezahlt werden, was ich nicht verwerflich finde. Ein Fotograf, zum Beispiel, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, möchte und muss schließlich auch bezahlt werden, wenn seine Dienstleistung in Anspruch genommen wird.

      Was ich übrigens etwas anders sehe, ist das Thema der Leser bezahlt dafür. Meiner Meinung nach zahlt nicht der Leser für den Blog, auch nicht über Umwege. Wo wir wieder beim Eingangsthema wären: Wenn der Leser bereit wäre direkt dafür zu bezahlen, sagen wir mal durch ein monatliches Abonnement oder pro gelesenen Artikel, dann gäbe es diese von dir beschriebene Abhängigkeit zu den Unternehmen nicht und alle Blogger wären „freie Blogger“. Wobei ich auch hier anderer Meinung bin. Natürlich gibt es auch immer schwarze Schafe, die alles für Geld tun würden. Aber die wenigsten Blogger, die ihren Lebensunterhalt mit ihrem Blog verdienen, tun dies ausschließlich mit ihrem Blog.

      Anschließend möchte ich noch einmal betonen, dass ICH noch NIE dafür bezahlt wurde ein Produkt positiv zu besprechen. Die meisten Kooperationspartner bestehen sogar auf einen ehrlichen und authentischen Beitrag und lassen mir vollkommen freie Hand. Etwas anderes würde für mich auch nicht in Frage kommen. Wenn ein Unternehmen einen Sponsored Post auf meinem Blog kauft, dann kauft es nämlich nicht meine Meinung, sondern lediglich den „Platz“ auf dem Blog.

      Dass du den Toner und den Nektar gekauft hast, freut mich. Ich hoffe, du kommst damit genauso gut klar wie ich und wirst nicht enttäuscht. Ich würde mich freuen, wenn du mich auf dem Laufenden hältst, wie Dir die Produkte gefallen. Ich halte mich übrigens sonst eher mit Lobeshymnen zurück, weil ein Produkt, dass für mich und meine Haut funktioniert, nicht unbedingt bei jedem funktioniert. Hier konnte ich aber nicht anders, weil ich einfach so begeistert war. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  14. Liebe Jenni!
    Es ist wohl deshalb relativ selbstverständlich, dass Blogs frei und kostenlos zugänglich sind, weil es so wahnsinnig viele Hobby-Blogs gibt.
    Sind die Blogger nicht froh, wenn sie schreiben *dürfen*, ihre Texte gelesen werden und die Leser interessiert sind und bei ihnen bleiben, weil die Inhalte gut sind?
    Fängt nicht jeder Blogger bei null an und freut sich, wenn die ersten Kommentare kommen? Wenn er Stammleser bekommt, die ersten Tausend knackt?
    Lustige Vorstellung, wenn er gleich mal Kohle von seinen Fans haben wollte.
    Das Internet ist voll von Blogs und Ratgeber-Seiten für *mein* Thema und ich kann wählen, wo ich lesen möchte.
    Ich sehe da eigentlich keine Dienstleistungen, die ich honorieren muss, denn es sind Hobby-Schreiber, die das doch für ihr Vergnügen, sprich ihren Ruhm und ihre Ehre machen. Und diesen Ruhm und diese Ehre bekommen sie nur durch viele begeisterte Leser auf ihrer Seite.
    Und das zieht natürlich auch die Firmen an und das Unheil nimmt seinen Lauf.
    Aber wenn der Blog weg ist, ist er weg und ich gucke mich anderweitig um oder lasse es auch.
    Wenn es ein professioneller Blog ist, meide ich ihn sowieso.
    Bei einem Blog allerdings wäre ich sogar bereit gewesen zu bezahlen. Und das lag v.a. an der einzigartigen Community. Da waren sogar sponsored Posts kein großes Problem, denn was blieb, war der Grundstock: schöne, abwechslungsreiche Texte mit einer flotten, tiefen Schreibe des Bloggers und eine offene, ehrliche, äußerst kommunikative, kritische, schlaue, sich im Thema auskennende Schreiberschaft. Leider gibt es diesen Blog so nicht mehr. D.h., es gibt ihn schon noch (auch mit sponsored posts), aber für mich hat er jeglichen Reiz verloren. Es ist m.M. nach nicht nur der Blogger, der seinen Blog durch sein Know-how am Laufen hält, sondern es kann durchaus auch die Leserschaft sein, die dem Blog Leben einhaucht. Und dann ist es schon auch wieder eine gegenseitiges Geben und Nehmen und der Blogger hat auch allen Grund, sich zu bedanken.
    Wie gesagt, ich wäre gerne ein zahlendes Mitglied dieser Community geworden, wenn ich so den Blogger, der ein herausragendes Forum gegründet und getragen hat, hätte unterstützen können.
    Es steht doch auch dir frei, es so zu sehen, dass du deine Zeit und Arbeit, dein Know-how und deine Liebe für die Sache nicht in ein Hobby steckst, sondern in eine Dienstleistung. Und dann kannst du auch versuchen, von deiner Leserschaft Geld zu verlangen. Wie dein Fotograf in deinem Beispiel. Da das vermutlich (wegen der Vielzahl der Blogs) eher schwierig werden wird, bleiben wohl eher z.B. die sponsored posts.
    Ich glaube dir gerne, dass du dich noch nie für irgendwas hast bezahlen lassen. Absolut. Und auch wenn, es geht mich gar nichts an. Aber: ich persönlich glaube nicht, dass ein Blogger mit sponsored Posts auf Dauer frei ist und frei bleibt. Und deshalb glaube ich nicht an sponsored posts. Ich mag sie nicht, lese sie sehr ungern und bin innerlich auf Abwehr.

    Womit ich persönlich gut leben kann, sind diese „affiliate links“. So kann ich honorieren, dass der Blogger Zeit und Arbeit reinsteckt, um mir beispielsweise schöne Swatches vom neuesten gehyptesten Lidschatten zu präsentieren.
    Diese Codes finde ich eine recht elegante Lösung.

    Aber jeder, wie er will. Wollte nur mal meine Meinung schreiben und finde es gut, dass du mitdiskutierst! Schade, dass es sonst keiner macht. 😉
    Und dein lovely day post war große Klasse! 👍
    Viele Grüße, Glenn

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    • Hallo Glenn,

      ich finde es schön, dass Du deine Meinung schreibst und wir drüber offen und konstruktiv diskutieren können. 🙂

      Ich gebe Dir recht. Die Mehrzahl der Blogs wird als Hobby begonnen. So war es ja in meinem Fall auch. Ich suchte einen Ort, wo ich mich über das, was mir Spaß macht, austauschen konnte – Naturkosmetik – und freute mich natürlich über jeden Besucher und jeden Kommentar. Das ist noch heute so. Der Austausch ist mir das wichtigste am Bloggen. Von daher weiß ich, glaube ich, auch, welchen Blog zu meinst. Sehr schade, das stimmt. Am Ende muss aber der Blogger für sich die Entscheidungen treffen, die er für richtig hält. In jedem Bereich. Mit dem Blog ist es, wie im wahren Leben: Man kann es nie allen recht machen und deswegen sollte man das tun, was man selber für richtig hält.

      Um die Kurve zu kriegen, ich persönlich bin sehr froh, dass ich mit meinem Blog nicht meinem kompletten Lebensunterhalt verdiene, sondern nur ein Nebeneinkommen. Das macht mich gefühlt noch einmal unabhäbgiger, weil ich auf das Geld nicht angewiesen bin. (Womit ich hauptberuflichen Bloggern auf keinen Fall ihre Unabhängigkeit absprechen möchte. Ich halte es sehr wohl für möglich in dem Business unabhäbgig zu bleiben. Auch wenn man es auf diese Weise sicher schwerer hat als manch ein Kollege, der aufs schnelle Geld aus ist.) Ich verhungere z.B. nicht, wenn keine Kooperationen zu Stande kommen oder ein Kooperationspartner wegfällt, weil man unterschiedliche Auffassungen von der Zusammenarbeit hat, was auch schon passiert ist. Aber wenn ich nicht dahinter stehen kann, dann lasse ich es. So einfach ist das bei mir. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  15. Und hier noch eine ganz begeisterte Stimme für diese beiden Produkte 😊 Mein Serum ist bereits leer und die Haut vermisst es schon. Dafür ist der Toner sehr fleißig im Einsatz. Ich werde beides definitiv noch selbst kaufen.
    LG, Viktoria

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    • Bei mir sind Serum und Toner inzwischen auch leer und ich vermisse sie schmerzlich. Habe aber schon wieder die nächsten tollen Produkte zum Testen da, deswegen werde ich sie schweren Herzens erstmal nicht nachkaufen. Das wäre irgendwie wenig nachhaltig und minimalistisch. Komme ja so schon kaum hinterher mit den vielen Produkten. 🙁

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  16. Hi Jenni,
    ich wollte ja noch berichten, wie ich meine bestellten Proben fand/finde. 😉
    Bestellt hatte ich mir Toner, Nectar, Skin Rescue Oil, Reinigungsgel und die beiden Masken. Bis auf die Pink Clay Mask habe ich auch schon alles getestet und kann nichts negatives sagen. Nur der Geruch ist bei manchen Produkten etwas … wie soll ich sagen?! … seltsam?! Aber nicht unangenehm. Ich glaube das liegt einfach daran, dass die nicht groß beduftet sind. Der Geruch verfliegt aber auch relativ schnell. Und ich mag das lieber so, als wenn ich ein Produkt noch lange auf der Haut rieche (zumindest im Gesicht, am Körper ist das was anderes 😉 ).
    Ansonsten hat meine Haut alles gut vertragen, nur an einem ziemlich warmen Tag war es ihr doch mal zu viel Pflege und sie hat ordentlich geglänzt. Aber vielleicht hatte ich auch nur zu viel von dem Nectar erwischt. Das ist mit dem kleinen Tiegel nicht ganz so gut zu dosieren, gerade wenn man noch nicht weiß wie viel man davon für sein Gesicht braucht. Ich habe manchmal das Gefühl dass es bei meiner Haut eh ein Glücksspiel ist, wie reichhaltig die Pflege im Sommer sein darf. Im Herbst/Winter ist das etwas einfacher. ^^
    Ich fand/finde auch dass man einen kleinen Vorher-Nachher-Effekt hat. Das ist mir heute Morgen auch wieder aufgefallen. Ich habe das Reinigungsgel, den Toner und den Nectar verwendet und ich meine Haut sah nach der Anwendung irgendwie ebenmäßiger und glatter aus. Und sie fühlt sich auch weicher an.
    So, glaube ich habe jetzt genug rumgesülzt. ;D

    Fazit: Wenn ich wieder etwas Platz im Schrank habe, wird die ein oder andere Vollgröße bestellt. 🙂

    Liebe Grüße,
    Ilka

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    • Liebe Ilka, hab vielen, vielen Dank für dein ausführliches Feedback! Ich freue mich sehr, dass dir die Produkte auch so gut gefallen und Du ebenso eine Wirkung bemerkst. Ich bin sehr gespannt, welche Vollgrößen bei Zeiten bei dir einziehen dürfen. 🙂

      Was den Duft angeht, da reagiert ja jedes Näschen anders. Ich bin darauf konditioniert solche natürlichen und dezenten Gerüche als positiv und angenehm zu empfinden, während ich eine Parfümierung, auch wenn sie nur leicht ist, weniger mag. Aber alles eine Sache der Gewohnheit und zum Glück verfliegt der Duft ja sehr schnell bzw. ich habe ihn beim Auftrag selber kaum bis gar nicht (negativ) wahrgenommen. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Hey Jenni,
        ich bin auch gespannt, denn so ganz festgelegt habe ich mich da noch nicht. Vorstellen könnte ich mir sogar alle, aber dann sicher nicht auf ein Mal. 😉
        Reinigungsgel, Toner und Öl sind aber wohl meine Favoriten. Und sicher eine von den Masken, aber da bin ich noch nicht sicher welche.

        Ja, ich fand den Geruch jetzt auch nicht schlimm. War im ersten Moment nur komisch, weil man meist ja anderes gewohnt ist. Und wie du auch sagst verfliegt der ja schnell.

        Liebe Grüße, Ilka

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      • Hehe, liebe Ilka, Du hast ja zum Glück noch etwas Zeit und musst dich nicht sofort auf eine Vollgrößen festlegen. Ich kenne es von mir, ich werfe solche (Kauf-) Pläne auch mehrfach über den Haufen bis der finale steht. 😉

        Teste dich einfach in Ruhe durch und schau was Dir am besten gefällt.

        Liebe Grüße,
        Jenni

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