Meine morgendliche Gesichtsroutine im Herbst/ Winter 2016

Bereits Ende Januar hatte ich Euch meine tägliche, auf den Winter abgestimmte Reinigungs- und Pflegeroutine am Abend gezeigt (→ Meine abendliche Gesichtsroutine Herbst / Winter 2016). Nachdem nun ein bisschen Zeit ins Land gegangen ist, möchte ich Euch heute auch noch meine morgendliche Gesichtsroutine zeigen, bevor es bald endgültig Frühling wird und die Produkte dementsprechend wechseln. Meine aktuelle Routine könnte man in meinen Augen tatsächlich schon als Layering bezeichnen, weil ich doch recht viele verschiedene Produkte mit den unterschiedlichsten Konsistenzen benutze und diese übereinander auftrage – von leicht zu schwer.

Martina Gebhardt Sheabutter Cleanser

Verpackung: Glasflasche
Inhalt: 150 ml
Preis: 13,59 Euro
Siegel: Demeter
Bezugsquelle/ INCI: z.B. Ecco Verde

Bevor ich mit der eigentlichen Pflege meiner Haut loslege, wasche ich mein Gesicht mit dem milden Sheabutter Cleanser von Martina Gebhardt. Die Reinigungsmilch entfernt sanft und schonend die Reste meines am Abend aufgetragenen chemischen Peelings und Gesichtsöls. Die Sheabutter Reihe von Martina Gebhardt ist gänzlich unbeduftet, der Cleanser hat dementsprechend einen leicht öligen Duft aka Eigengeruch. Ich entnehme zwei Pumpstöße aus der Flasche, verreibe die Menge etwas zwischen meinen Fingern und trage das Ganze auf mein trockenes Gesicht auf. Ich massiere die Reinigungsmilch sanft ein. Wenn sie zu stark einzieht, befeuchte ich meine Finger etwas und löse sie so leicht an, bevor ich sie mit lauwarmen Wasser abspüle. Diese Art der Reingung trocknet meine Haut nicht aus. Die rückfettende Wirkung des Cleanses würde ich als normal einschätzen, irgendwo zwischen der Cleansing Cream S von myrto [Review] und der Freistil Reinigungsmilch von i+m Naturkosmetik.

Meine morgendliche Gesichtsroutine im Herbst/ Winter 2016: Martina Gebhardt Sheabutter Cleanser

Mia Höytö SÄIHKE Softening Toner

Verpackung: Plastikflasche
Inhalt: 150 ml
Preis: 22,90 Euro
Siegel: Ecocert, vegan
Bezugsquelle/ INCI: z.B. Mia Höytö

Den Softening Toner* von Mia Höytö habe ich mir auf dem Bloggerevent von HILLA Naturkosmetik mitnehmen dürfen, nachdem mich die Konsistenz vor Ort beim Ausprobieren auf Anhieb begeistert hat. Das Gesichtswasser ist zwar sehr flüssig, aber nicht so flüssig wie Wasser, sondern eher wie Aloe Vera Gel (ohne zugesetze Gelbildner, versteht sich). Ich trage den Toner als ersten Schritt nach der Reinigung auf. Für den Auftrag gebe ich einfach etwas Produkt in die Handfläche und von dort aus direkt ins Gesicht. Auf Wattepads verzichte ich, denn diese schlucken viel zu viel von dem Produkt. Die Dosierung wird durch die nicht mal stecknadelkopfgroße Öffnung erleichtert. Wenn ich zu viel von dem Gesichtswasser erwische, zieht es etwas Schlieren und schäumt auf der Haut leicht auf. Ansonsten zieht es schnell ein, klebt nicht und durchfeuchtet meine Haut gut. Leider ist der Softening Toner von Mia Höytö nicht reizfrei, denn er enthält Parfum und deklarationspflichte Allergene. Der Duft ist dennoch unaufdringlich und frisch.

Meine morgendliche Gesichtsroutine im Herbst/ Winter 2016: Mia Höytö SÄIHKE Softening Toner

Frantsila Firming Peat & Rose Serum

Verpackung: Pumpspender aus Glas
Inhalt: 30 ml
Preis: 26,90 Euro
Siegel: vegan
Bezugsquelle/ INCI: z.B. HILLA Naturkosmetik

Direkt im Anschluss trage ich das Firming Peat & Rose Serum* von Frantsila auf. Als bekennender Fan der finnischen Marke kann ich auch von dem Torf- Serum ein kleines Loblied singen. (Mein Fläschchen ist im Übrigen fast leer.) Für das Gesicht und den Hals entnehme ich morgens zwei bis drei Pumpstöße aus dem Spender und gebe sie auf die noch minimal feuchten Haut. Das durchsichtige Serum hat eine recht dünne, gelartige Konsistenz und lässt sich dementsprechend gut verteilen. Es zieht schnell ein, ohne einen klebrigen Film zu hinerlassen. Meine Haut wirkt sofort etwas praller und leicht geglättet. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist die Verpackung. Das Design auf dem Etikett und Umkarton sind zwar wie gewohnt wunderschön, was mich allerdings stört, ist der Pumpspender. Ich muss den Pumpkopf sehr vorsichtig und gefühlvoll herunter drücken (was nicht so leicht ist, weil er etwas schwergängig ist), ansonsten kommt das Serum in einem so großen Schwall und mit so viel Druck heraus, dass es mir von der Hand spritzt. Auf diese Weise ging leider schon der eine oder andere Tropfen daneben, was wirklich sehr schade ist.

Meine morgendliche Gesichtsroutine im Herbst/ Winter 2016: Frantsila Firming Peat Rose Serum

Kahina Giving Beauty Eye Cream

Verpackung: Glastiegel
Inhalt: 12 ml
Preis: 65,00 Euro
Siegel: Ecocert, vegan
Bezugsquelle/ INCI: z.B. Amazingy

Ebenfalls fast leer ist meine Eye Cream von Kahina Giving Beauty. Ich habe sie sehr, sehr sparsam verwendet und immer schön artig mit einem Glasspatel entnommen, damit auch ja keine Keime in den kleinen, schwarzen Tiegel gelangen, der im Übrigen sehr schick und edel aussieht. Denn mit einem Preis von 65,00 Euro ist die Augencreme schon eher im Hochpreissegment anzusiedeln. Um eines gleich vorweg zu nehmen: Ich bin nicht enttäuscht, bei so einem Preis erwartet man ja entsprechend viel, aber so richtig umgehauen hat sie mich auch wieder nicht. Sie tut das, was ich von einer Augencreme erwarte, nämlich schnell und rückstandslos einziehen, die dünne Haut um die Augenpartie gut pflegen und zwar ohne dabei in die Augen zu kriechen oder zu brennen.

Meine morgendliche Gesichtsroutine im Herbst/ Winter 2016: Kahina Giving Beauty Eye Cream

DIY Gesichtswasser à la Shenja

Verpackung: Sprühflasche aus Glas
Inhalt: 30 ml
Bezugsquelle/ INCI: z.B. behawe

Die liebe Shenja (→ DIY-Toner mit Nicotinamid & Urea) schafft es momentan oft mich zum Thema Hautpflege oder Lippenstifte anzufixen.^^ Das ist auch der Grund, warum ich bei meiner letzten Rohstoffbestellung bei behawe Niacinamide mitbestellt habe – ich wollte damit mein Gesichtswasser (am Liebsten verwende ich ja Hydrolate) aufpimpen. Gesagt getan, neben dem besagten Vitamin B3, welches wasserlöslich ist, befinden sich in meinem Toner (Kornblumenhydrolat) noch Aloe Vera Gel, Vitamin A und E, sowie Grünteeextrakt und Urea. Ich benetze mein Gesicht mit drei bis vier Pumpstößen, bevor ich zum letzten Pflegeschritt vor dem Sonnenschutz, einer Tagescreme übergehe.

Meine morgendliche Gesichtsroutine im Herbst/ Winter 2016: DIY Gesichtswasser a la Shenja

Martina Gebhardt Sheabutter Face Lotion

Verpackung: Pumpspender aus Glas
Inhalt: 30 ml
Preis: 9,59 Euro
Siegel: Demeter
Bezugsquelle/ INCI: z.B. Ecco Verde

Nachdem sich mit dem Softening Toner und dem Torf- Serum bereits zwei Produkte in meiner Routine befinden, die nicht gänzlich reizfrei sind, greife ich bei meiner aktuellen Gesichtscreme lieber auf ein reizfreies Produkt zurück. In dem Fall auf die Sheabutter Face Lotion von Martina Gebhardt. Ein Pumpstoß aus dem Spender reicht, um damit mein ganzes Gesicht einzucremen. Vorausgesetzt die Haut ist feucht, denn so lässt sich die Creme deutlich besser verteilen. Hin und wieder, wenn es draußen besonders kalt ist, pimpe ich das Ganze noch mit ein, zwei Tropfen Arganöl von Kahina auf. Und genau deswegen mag ich die Face Lotion von Martina Gebhardt so gerne: Alleine ist sie wunderbar leicht, zieht schnell ein und klebt nicht, zusammen mit etwas Öl oder der reichhaltigeren Face Cream von Martina Gebhardt kann man die Pflegeintensität aber jederzeit nach Lust und Laune steigern und täglich den Bedürfnissen der Haut anpassen.

Meine morgendliche Gesichtsroutine im Herbst/ Winter 2016: Martina Gebhardt Sheabutter Face Lotion

So, das war meine aktuelle Gesichtsroutine am Morgen aka Layering. Natürlich verwende ich darüber noch einen Sonnenschutz, der ist nämlich Pflicht bei chemischen Peelings und auch ohne kann er nicht schaden, weil er der Hautalterung vorbeugt.

Wie sieht Eure Routine zur Zeit aus? Merkt Ihr an Eurer Haut schon den heran nahenden Frühling?

  1. * Presse-Sample → Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos für den Blog zur Verfügung gestellt.
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10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Jenni,

    schöne Morgenroutine, danke fürs Zeigen!
    Eine Frage habe ich: Warum gibst Du das Gesichtswasser an dieser Stelle der Routine auf Dein Gesicht? Interessiert mich einfach sehr, da Du ja schon vorher einen Toner benutzt hast. 🙂

    Liebe Grüße!

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    • Danke sehr, liebe Meike. Deine Frage beantworte ich dir natürlich gerne: Ich befeuchte mein Gesicht einfach lieber, bevor ich eine Creme auftrage. Außerdem wollte ich das DIY Gesichtswasser der Wirkstoffe wegen unbedingt in meine Routine integrieren und an dieser Stelle klappt es für mich ganz gut. Der Softening Toner ist zudem gefühlt auch eher ein sehr flüssiges Serum. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  2. Ich merk‘ nix… 😉 Bisher habe ich meine Routine auch immer umgestellt, aber ich denke ich werde bei der aktuellen bleiben. Ich benutze jetzt morgens eine Reinigungsmilch und abends Öl, Letzteres finde ich für die Entfernung vom Sonnenschutz besser. Morgens layere ich, da werde ich mit den Produkten noch etwas experimentieren, aber solange ich bei reizfrei bleibe, habe ich da keine Schwierigkeiten und meine Haut zickt nicht mehr.

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    • Liebe Strawberrymouse, wir sprachen ja darüber, ein Reinigungsöl möchte ich auch gerne noch einmal ausprobieren. 🙂

      Bei mir ist es übrigens so, dass ich meine Routine nicht der Umstellung wegen umstelle, wenn es wärmer wird. Meine Haut braucht dann einfach nicht mehr so viel Pflege, deswegen werden die Produkte weniger und vor allem leichter. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  3. Liebe Jenni,
    eine schöne Routine. Gerade die Reinigungsmilch kommt mir doch sehr bekannt vor 😀
    Ich wasche morgens mein Gesicht nur mit lauwarmen Wasser und benetze es danach mit einem Hydrolat (derzeit das Weihrauchhydrolat von Wolkenseifen). Danach gibt es einen Klecks vom Feuchtigkeitsfluid von der Cremekampagne und meine Lieblingscreme von Kivvi. Wenn es knackig kalt draußen ist, kommt auch noch ein Tropfen Gesichtsöl auf die untere Wangenpartie.
    Im Sommer sieht das auf jeden Fall auch weniger orpulent aus 😀 Da reicht mir meist ein Feuchtigkeitsserum und ein Fluid. Manchmal brauch ich nicht mal das.

    Kommst Du insgesamt gut mit der nicht mehr ganz so reizfreien Pflege klar?

    Grünste Grüße

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    • Liebes Fräulein Immergrün, vielen Dank für dein ausführliches Feedback und deine lieben Worte. 🙂

      Ich komme mit der nicht mehr 100% reizfreien Pflege gut klar. Meine Unreinheiten scheinen nicht daher zu rühren, und weil das der Grund war, warum ich es überhaupt ausprobiert habe, nehme ich es jetzt nicht mehr ganz so genau. Pickel bekomme ich eh hormonell bedingt, mit reizfreier Pflege hatte ich in bestimmten Zyklusphasen nicht weniger. Dafür habe ich gemerkt, dass meine Ernährung eine größere Rolle zu spielen scheint. Seitdem ich Milchprodukte weglasse, ist es insgesamt ruhiger geworden und die Schwankungen während des Zyklus sind nicht mehr ganz so stark. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  4. Meine Morgenroutine besteht derzeit aus Gesicht waschen, aller zwei Tage Augencreme, jeden Tag SunDance Schutz & Bräune Sonnencreme LSF 20 und auf den Hals trage ich den CMD Face & Body Schimmer auf und in die Haare sprühe ich Noxidoxi Mist Stop!.
    Ich merke den Frühling meiner Haut an, sie wird wieder fettiger.
    Liebe Grüße 🙂

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    • Herzlichen Dank für dein Feedback, liebe Nancy. Ich finde es immer sehr spannend zu lesen, wie die Pflegeroutine bei anderen aussieht. Dass deine Haut im Frühling fettiger wird, ist doch auch eher ungewöhnlich oder? Ich jedenfalls habe im Sommer immer mit noch mehr Glanz zu kämpfen. Und weil ich jeden Tag ordentlich Sonnenschutz verwende, glänze ich eh schneller. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  5. Du bist nicht alleine beim Schichten! Ich liebe es, die Produkte nacheinander aufzutragen, die meiner Haut gut tun: Hydrolat, Öl, Serum, Gel, Creme, Fettcreme, Balsam. Natürlich nicht immer alles an jedem Tag, aber durchaus regelmäßig.

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    • Das ist gut, dass ich damit nicht alleine bin, liebe Karin. Gerade wenn es im Winter kalt ist, braucht meine Haut echt Pflege und durch das Layering kann ich ihr viel Feuchtigkeit zuführen und das dann am Ende mit etwas Öl als letzten Schritt versiegeln. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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