Meine Haare: Ich lasse wachsen!

Gestern war einer dieser Tage, an denen ich meine Haare verflucht habe. Mal wieder. Wer selber schon mal kurze Haare hatte und sie etwas wachsen lassen möchte, weiß vermutlich wovon ich rede. Aber halt, wachsen lassen? Bist Du nicht ein absoluter Fan und total überzeugt von deinem Kurzhaarschnitt? Ja, das bin ich! Und eigentlich hatte ich vor mir meine Haare in diesem Sommer wieder raspelkurz zu schneiden, weil mir meine aktuelle Frisur (ich nenne das schon lang, andere würden es immer noch als kurz bezeichnen) mit dem täglichen Föhnen und Glätten auf den Sack ging. Ich habe es mir aber anders überlegt.

Warum ich es mir anders überlegt habe? Der nächste Friseurtermin zum Nachschneiden stand an, heißt, meine Haare waren schon wieder eine ganze Ecke nachgewachsen. Leider konnte ich den Termin nicht wahrnehmen und musste ihn verschieben. Und somit war ich irgendwann über den Punkt hinweg dringend wieder zum Friseur zu müssen. Ich ließ öfter mal das Glätteisen weg, föhnte sie nur trocken, so dass die längeren Partien leicht wellig blieben, und ich fand Gefallen daran. Gefallen an meinen Naturlocken, dem frischen Look und der (vermeintlichen) Umkompliziertheit ohne tägliches Föhnen und Glätten. Also beschloss ich die vorhandene Länge zu nutzen und sie erstmal wieder etwas wachsen zu lassen. Abschneiden geht immer und ich war schließlich schon so weit.

Mein Ziel ist ein kinnlanger Bob. Drückt mir die Daumen, dass ich es erreiche. Ich bin nämlich nicht zum Langhaar geboren – zu ungeduldig. Seit Mitte April war ich übrigens nicht mehr beim Friseur, sondern lasse fleißig wachsen. Momentan befinde ich mich wieder in einer „Grrt, meine Haare machen mich wahnsinnig!!!- Phase“. Es gibt Tage, da könnte ich kotzen, weil sie in meinen Augen einfach nur Scheiße liegen oder die Locken nicht so fallen wie ich das gerne hätte. Diese Übergänge machen einfach keinen Spaß. Gefühlt ist meine Frisur gerade nichts halbes und nichts ganzes. Wisst ihr, was ich meine? Mir fehlt ein ordentlicher Schnitt. Aber dafür ist es noch zu früh, meine Friseurin könnte zur Zeit maximal angleichen. So schlimm, wie ich es gerade darstelle, ist es übrigens nur für mich. Gefühlt. Die Menschen in meiner Umgebung nehmen das bei Weitem nicht so wahr wie ich. Für sie sehen meine Haare auch an Bad Hair Days gut oder toll aus. Jedenfalls sagen sie das.^^

Eine Sache, die mit der Länge wieder interessanter und wichtiger wird, ist die Pflege. Jahrelang habe ich keine bis kaum Spülung verwendet und meine Haare gewaschen, geföhnt, geglättet, wie ich lustig war. Das ist nun vorbei. Wasche ich meine Haare täglich, werden sie trocken und die Locken frizzig und kraus. Mit einer sanften Reinigung und der richtigen Pflege dagegen sind die Locken schön definiert, gebündelter. Ich wasche daher nur alle paar Tage, zwischendurch verwende ich mein Körperpuder [Review] als Trockenshampoo im Ansatz oder trage einen Strohhut, wenn ich bei schönem Wetter draußen bin. Ich probiere alternative Reinigungsmethoden aus, wie z.B. Pseudoerbses Haarwäsche mit Roggenmehl und teste mich durch verschiedene Stylingprodukte.

Da es so eine Sache ist die richtigen Produkte für sich zu finden, möchte ich Euch gerne mitnehmen auf diese Reise. Ich möchte Euch an meinem Fortschritt teilhaben lassen, an Erfolgen und Rückschlägen. Und ich möchte mich bei Euch auskotzen, wenn ich mal wieder kurz davor bin vor lauter Verzweiflung selber zur Schere zu greifen und kurzen Prozess zu machen.

Was haltet Ihr davon? Habt Ihr schon mal einen Kurzhaarschnitt raus wachsen lassen und ähnliches durch gemacht?

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38 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe meine Haare auch wachsen lassen. Das war gar nicht geplant. Ich hatte sie ganz kurz, sogar kurz rasierte Stellen..Mittlerweile reichen sie bis auf die Schultern. Ich bin mir aber immernoch unsicher, ob ich das jetzt besser finde als einen Kurzhaarschnitt, vor allem weil meine Haare eher dünn sind. Bald habe ich einen Frisörtermin und ich werde es nochmal mit ein paar leichten Stufen versuchen, vielleicht gefällt mir das besser.

    Ansonsten nervt es mich, dass das trocknen länger dauert, auf der anderen Seite kann ich aber schnell mal einen Zopf machen. Bei kurzen Haaren musste ich jeden Tag waschen, weil sie nach dem schlafen einfach so zerzaust waren..

    Früher hatte ich nie Probleme damit meine Haare abzuschneiden, jetzt hadere ich schon ein wenig. Kurz würde ich sie, im Moment zumindest, nicht schneiden wollen.

    Liebe Grüße,
    Lisa

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    • Danke für dein Feedback, liebe Lisa. 🙂

      Ich habe auch kein Problem damit meine Haare zu schneiden. Ich bin da recht pragmatisch – sie wachsen ja wieder nach. Momentan hadere ich aber auch. Ich vermisse meinen wirklich unkomplizierten Pixie, den ich morgens nur schnell trocken föhnen und stylen muss. Lange Haare sind in jeder Hinsicht so viel aufwändiger, was mich zur Zeit etwas nervt. Zum Zopf bekomme ich meine übrigens noch nicht zusammen. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  2. Lustig, ich gehe heute Nachmittag zum Friseur und lasse einige cm abschneiden. Spliss und trockene Spitzen sind zwei Gründe. Ein dritter Grund: Veränderung. Irgendwie hätte ich gerne wieder schulterlange Haare und was Neues. Liegt vlt auch daran, dass ich in wenigen Wochen nach knapp anderthalb Jahren Elternzeit wieder in den Job zurückkehre und wieder ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Frauen wagen in dem Zusammenhang ja meist so einen Schritt. Küchenpsychologie, ick hör dir trapsen 😉 Jedenfalls bin ich gespannt was dabei rauskommt. An dir kann ich mir sogar sehr gut einen kinnlangen Bob mit schrägem oder geradem Pony vorstellen. Lass mal wachsen! 🙂
    Liebe Grüße
    Nicole

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    • Liebe Nicole, das kenne ich zu gut! Ich gehöre auch zu den Frauen, deren Haarschnitt sich verändert, wenn sich etwas in meinem Leben verändert oder ich eine Veränderung herbei sehne. 🙂

      Und, was ist bei deinem Friseurtermin rausgekommen? Ich bin neugierig! Den kinnlangen Bob möchte ich deshalb, weil ich denke, dass ich bei meinen Naturlocken außer Trocknen nicht viel nachhelfen muss, damit die Frisur liegt. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • So, endlich … Die fisseligen Spitzen sind ab und mein Haar trage ich nun ungefähr schulterlang. Bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. In zwei Wochen wirst du es dann auch sehen 😉 Vermutlich lasse ich beim nächsten Mal noch ein Stückchen mehr abschneiden 🙂
        Liebe Grüße
        Nicole

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      • Oh ja, ich bin mega gespannt und freue mich schon wahnsinnig dich auch mal persönlich zu treffen, liebe Nicole. Jedenfalls schön, dass Du so zufrieden bist mit dem Ergebnis. 🙂

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  3. Ich hatte 2006 die Haare raspelkurz, nachdem ich auf die glorreiche Idee gekommen war, sie mir zu blondieren und sie zum einen total kaputt waren danach, aber auch, weil die Farbe die ich durch das blondieren erhalten hatte einer Deutschlandfahne sehr stark ähnelte,also habe ich ich sie mir abschneiden lassen.
    das wachsen lassen danach ha eine gefühlte Ewigkeit gedauert, jetzt sind sie seit ein paar Jahren wieder ziemlich lang,aber es gefällt mir nicht, wie ich aussehe, denn mir stehen immer einige Strähne wild vom Kopf ab und ich weiß nicht wie ich es schaffen soll, wirklich schönes glattes Haar zu bekommen, das nicht wie bei einem Clown vom Kopf absteht.. vielleicht liegt es wirklich an der Pflege /Shampoo.

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    • Herzlichen Dank für dein Feedback, liebe Pasadena. 🙂

      Raspelkurz, weil das Blondieren schief gegangen ist, ist natürlich auch radikal – finde ich gut und mutig! Das Problem mit den „abstehenden“ Haaren habe ich auch. Meine Locken werden schnell kraus, ich persönlich finde es nicht schön. Ich denke, es liegt wirklich daran, dass sie zu trocken sind. Ich habe recht „normale“ Haare, hin zu fein, keine dicken, vollen Locken. Das macht das Ganze noch mal komplizierter, finde ich. *stöhn*

      Hast du mal probiert mit frisch eingecremten Fingern vorsichtig die abstehenden Härchen glatt zu streichen? Das hilft manchmal bei Frizz, als kleiner Tipp am Rande.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  4. Oh Gott ja, jetzt gerade. Ich hatte ja eine asymmetrische Kurzhaarfrisur, also die linke Seite war deutlich kürzer. Das sah dann ab einem gewissen Punkt der Länge nur noch merkwürdig aus, aber mittlerweile fällt es weniger doll auf, wenn ich die linke Seite offen hinterm Ohr zurücknehme.
    Ich bin derzeit aber eher unzufrieden. Leider habe ich IMMER zum Herbst hin etwas mehr Haarausfall. Meine Haare dünnen dann regelrecht aus (wachsen nach, aber das bringt mir ja dann im ersten Moment nichts). Das gefällt mir derzeit nur mittelmäßig gut und ich habe deswegen teilweise Komplexe, daher Zopf.

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    • Stimmt, als wir uns letztes Jahr auf der BioNord kurz gesehen haben, trugst Du deine Haare ja auch recht kurz, liebe Ginni! Ich hatte zuletzt ebenfalls einen asymmetrischen Kurzhaarschnitt und die eine Seite war eh schon recht lang daher die Entscheidung erst mal wachsen zu lassen. Allerdings hab ich das Glück, dass es durch die Locken und Wellen nicht so arg schlimm ausgesehen hat. Aber wie gesagt, momentan nerve sie mich sehr, doofe Länge, kein Schnitt, zu kurz für einem Zopf, zum Verzweifeln. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  5. Hi Jenni,

    das mit den Bad-hair-Days kennt wohl jede Frau, egal welche Haarlänge. Wobei ich schon finde, dass man es mit langen Haaren wesentlich einfacher hat, was das Styling anbelangt. Kein Bock zu stylen, glätten etc.? Dann werden sie halt irgendwie zusammengebunden, fertig. 😛
    Was die Pflege betrifft, sind lange Haare aber auf jeden Fall aufwendiger. Ich kann ein Lied davon singen, da ich eine Naturwelle und relativ trockenes Haar habe. Meiner Meinung nach hilft da nur regelmäßiges Kuren und vor allem der sparsame Einsatz von Hitze (Fön, Glätteisen).
    Mir gefällt jedenfalls deine derzeitige Frisur. Aber ich glaube, so ein Bob würde dir noch besser stehen. Für mich wär’s nix – zu viel Arbeit mit Styling usw. ;D
    Viele Grüße

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    • Danke schön, liebe natty gyal. 🙂

      Jup, Bad Hair Days, davon bleibt wohl keine Länge verschont. Aber wie Du so schön schreibst, bei langen Haaren macht man sich einfach einen Zopf und gut. Was die Einfachheit angeht, hat mir bisher am besten mein ganz kurzer Pixie gefallen. Da musste ich Null pflegen, großer Pluspunkt bei meinen Haaren, die wie deine lockig und normal bis fein/trocken sind. Gewaschen habe ich abends, morgens einmal unter den Wasserhahn gehalten, um die Kopfkissenstellen raus zu bekommen, geföhnt, was super schnell ging und einmal mit etwas Was durch. Fertig. Das Vermisse ich ehrlich gesagt. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  6. Haare – nerven die nicht immer irgendwie?!^^
    Ich hatte tatsächlich noch nie einen Kurzhaarschnitt. Knapp bis zum Schultern, wie aktuell, ist das Kürzeste, das ich je getragen habe. Mir geht’s aber wie Natty Gal; Naturwelle und trockene Haare. Das I+M-Shampoo war da wirklich nicht förderlich, deshalb bin ich definitiv an alternativen Waschmöglichkeiten interessiert; auch wegen meiner sensiblen Kopfhaut.

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    • Hehe, das stimmt, liebe Strawberrymouse. Meine Haare nerven mich momentan nur. Ätzend. Die Kombi Naturlocken/-welle plus trockene Haare ist aber auch dämlich. Ich muss ehrlich sagen, meine Pflegeroutine, die das Beste aus den Locken raus holt, habe ich leider noch nicht gefunden. 🙁

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  7. Hallo Jenni,
    ich bin natürlich Team „Pro-Wachsen-Lassen“, einfach, weil ich lange Haare total mag. Ich finde zwar, dass die kurzen Haare Dir auch gut stehen, aber warum nicht mal wachsen lassen und gucken, wie das so ist? Schneiden kannst Du sie eh immer, wenn Du unzufrieden bist.
    Ich hatte meine Haare in meinem Leben erst einmal kürzer als Schulter (zwischen Kinn und Schulter) und es stand mir null. Ich bin eher der klassische Langhaartyp, denke ich. Werde auch in einem Blogpost mal die Wascharten gegenüberstellen, die ich bisher so probiert habe (Shampoo, Haarseife, Solidshampoo, Lavaerde).
    Freue mich auf Deine Reise zu längeren Haaren!
    LG!

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    • Hahaha, liebe Meike, sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn ich meine Haare am Ende doch wieder kurz schneide. Ich hab einfach keine Geduld. Aber Du hast recht, abschneiden geht immer. Das war ja der Grund, warum ich mich letzten Endes dazu entschieden habe sie erstmal wachsen zu lassen. Dank meiner letzten Frisur waren sie ja teilweise schon etwas länger. 😉

      Ein Blogpost mit den verschiedenen Wascharten klingt übrigens mega spannend – mach das mal! 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  8. 2010 hatte ich sie auf Zentimeterlänge kurz. Davor waren Spitzen und Längen immer splissig und voller Haarbruch, von kinnlang ging es dann raspelkurz.

    Dir steht beides, finde ich, kurz wie länger. Wenn ich mir selbst einen Tipp in die Vergangenheit schicken könnte, wären es pre-wash Kuren. Sobald du raus hast, was bei dir funktioniert, wirst du mit Leichtigkeit auf die gewünschte Länge kommen. Ich stelle mir das sehr hübsch vor, auch wenn man deine tolle Kopfform dann nicht mehr so schön sieht.

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    • Aww, danke, liebe Karin – „hübsche Kopfform“, so ein Kompliment bekommt man nicht alle Tage. 😀

      Ich denke auch, dass ich beides tragen kann, kürzer und länger. Ich persönlich finde aber, dass mir kürzer besser steht als lang. Jedenfalls fühle ich mich sehr wohl, auch mit ganz kurzen Haaren, wohingegen ich lange Haare an mir immer „langweilig“ fand. An anderen schön, ohne Zweifel, trage ich aber immer nur den gleichen Zopf, selten mal offen.

      Eine für mich passende Routine habe ich leider noch nicht gefunden. Prewash- Kuren, ein guter Tipp, habe ich lange nicht mehr gemacht. Vielleicht sollte ich das mal wieder nachholen. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  9. Also zunächst mal: deine Frisur auf dem Bild sind einfach nur extrem schön aus! =) Ich habe meine Haare von einem kurzen Bob rauswachsen lassen und habe jetzt mittlerweile brustlange Haare. Ein Bob ist an sich ja jetzt nicht zwingend eine Kurzfrisur (oder?), aber das Schwierige daran war, dass ich auch meinen Pony habe rauswachsen lassen. Flechtfrisuren und Kokosöl sind in diesem Prozess zu meinen besten Freunden geworden! 😀 😀

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    • Danke sehr, Teeliebhaber. Die Frisur auf dem Bild ist mein asymmetrischer Kurzhaarschnitt, nur schon etwas raus gewachsen. 🙂

      Einen Bob kann man natürlich auch lang tragen, es gibt doch auch Long Bobs. Ich denke, wenn man kurze Haare wachsen lässt, erfordert das immer etwas Geduld. Früher viel mir das leichter, momentan bin ich schnell genervt von meinen Haaren. Flechten kann ich an mir übrigens gar nicht. Mit etwas Übung würde das wohl gehen, aber dazu fehlt mir noch das Arbeitsmaterial aka Länge. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  10. Wow, die Locken! Ja, ein längerer Bob würde dir super stehen, die Geduld ist es aus meiner Sicht auf jeden Fall wert. ^^ Ich muss gestehen, das letzte Mal so kurz waren meine Haare als Kleinkind und seitdem nie kürzer als Mitte Rücken, BSL und so. Dementsprechend sind lange Haare (aktuell bis über den Po) selbstverständlicher Teil meines Selbstbildes, auch wenn ich sie manchmal etwas vernachlässige. *hust*
    Ich halte es übrigens für eine Fehleinschätzung, dass lange Haare so viel aufwendiger sind als Kurzhaarfrisuren, die nachgeschnitten, jeden Tag gewaschen und gestylt werden müssen: Ich wasche 1x die Woche und lasse danach zwei Stunden lufttrocknen, vor dem Waschen mache ich manchmal eine Prewash-Kur, ins trockene Haar kommt nach Bedarf ein Öl oder eine Creme, fertig. Ansonsten habe ich 3-4 einfache Hochsteckfrisuren, die ich morgens in 5 min hinkriege. Geschnitten wird alle halbe Jahre mal von langhaarigen Freunden. Klar, man kann auch eine Kunst draus machen, ein luxuriöses Pflege-Programm zelebrieren und sich stundenlang frisieren, aber nötig ist es nicht. 😉

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    • Danke sehr, liebe Julie. Ich werde versuchen mich weiterhin in Geduld zu üben. Auch wenn ich momentan wirklich genervt bin.^^

      Deinen Ausführungen würde ich sofort zustimmen. So wie Du das beschreibt, klingen lange Haare nach einem Kinderspiel und überhaupt nicht aufwändig. Allerdings muss man da auch erstmal hinkommen, dass man eine solche Routine hat. Hochsteckfrisuren, Flechten, Dutts funktionieren erst ab einer bestimmten Länge und müssen auch geübt werden. Bis dahin ist es wirklich manchmal ein Kampf, wenn man die Haare nur offen tragen kann. Wenn sie dann nicht liegen (und das ist bei mir gerade gefühlt oft der Fall), kann man nix machen, außer sich ärgern. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  11. Liebe Jenni,
    ach wie gut ich das kenne! Ein oder zwei Jahre hatte ich richtig kurze Haare (in meinen Augen, für dich wären sie beinahe lang ;)) und habe sie dann auch wachsen lassen. Die Übergänge sind das besch…eidenste. Wirklich. Nichts halbes und nichts ganzes. Wirbel machen was sie wollen. Und zerknautscht von der Nacht machen die Haare einfach Party auf dem Kopf – ohne Dich.
    Aber eigentlich lohnt es sich! Nach Kurz kam eine längere Phase mit Bob – den habe ich geliebt, aber auch der ist pflegeintensiv. Denn der möchte auch gern in Form gezuppelt und geföhnt werden. Jedenfalls war das bei mir – ich habe schnittlauchglatte Haare. Und die Spülung oder eine Sprühkur brauchst du in jedem Fall.
    Vor etwa vier Jahren habe ich angefangen sie wachsen zu lassen. Mittlerweile bin ich bei der Schulter, aber auch nur, weil ich regelmäßig 5cm wieder abschneide. Die sind fast immer irgendwie hochgesteckt – Schnittlauch eben.

    Was Haare angeht bin ich allerdings ziemlich schmerzlos – abschneiden geht immer und Haare wachsen immer wieder von ganz alleine (wenns auch dauert). Ich war einige Jahre Haarmodel bei einem Friseur und da machst du eh alles mit, was geht – faxenbunt, hochtoupiert, radikal gekürzt.

    Hab einfach Spaß mit deinem Schopf! Und lass dich nicht von deinen Haaren ärgern 😉

    Übrigens: Toller Tipp mit dem Wolkenseifen-Körperpuder! Ich benutze immer noch das Puder von Dr. Hauschka, aber 1. will ich das nicht mehr (nicht vegan/ vegetarisch) und 2. juckt mir davon immer die Kopfhaut. Ich bin noch auf der Suche nach einem guten Trockenshampoo.

    Grünste Grüße

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    • Liebes Fräulein Immergrün, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deine aufmunternden Worte. 🙂

      Was meine Haare angeht bzw das Schneiden, bin ich auch sehr schmerzbefreit. Von lang auf kurz, zack und ab, da kenne ich gar nichts. Es ist schließlich nicht für immer, wenn ich das nicht will. Ganz nach dem Motto „die wachsen doch wieder nach, so what?!“. Mein Friseur hatte mich auch ein paar Mal gefragt, ob ich für Wettbewerbe oder was weiß ich sein Haarmodel sein möchte, aber leider hat das nie geklappt. Ich hätte es gemacht. 😉

      Momentan überlege ich auch, ob ich mit Directions etwas Farbe ins Spiel bringe. So während des Studiums ginge das ja, hehe. Na, mal sehen. Das wäre für mich ein Grund zum Schneiden, denn bei meiner jetzigen Länge würde ich nur färben, wenn ich sicher bin, dass ich sie hinterher schneide. Spätestens wenn ich nicht mehr nachfärben möchte. Ich hab mir nämlich geschworen nie wieder lange Haare zu färben und es dann rauswachsen lassen zu müssen. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  12. Liebe Jenni,
    ich mag deine Locken (: ! Und bin gespannt wie lang du sie wachsen lässt…kennst du Essiebutton? Wenn ich ihre Videos schaue möchte ich meine Haare auch immer Kinnlang abschneiden lassen x) .
    Ich habe recht lange, wellige bis lockige Haare und ziemlich viele Bad Hair Days x) .
    Problematisch ist auch ein Wirbel am Hinterkopf, weshalb ich dort IMMER toupieren muss, sonst sieht das total doof aus -.- …da ich darauf meist keine Lust habe trage ich sie in 80% der Fälle zum Dutt x) . Besonders interessieren mich deine Haarpflegeprodukte (: . Liebe Grüße.

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    • Liebe Theresa, vielen Dank für deine lieben Worte und den Tipp. Essiebutton kenne ich tatsächlich noch nicht und werde dort mal stöbern gehen. 🙂

      Ziemlich viele Bad Hair Days kommt mir zur Zeit bekannt vor, hehe. Das Problem mit den Wirbeln habe ich zum Glück nicht. Aber meine Schwester kann da auch ein Lied von singen. Noch bekomme ich meine Haare nicht zusammen gebunden, in der Vergangenheit habe ich allerdings auch oft Zopf getragen. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  13. Ich habe schon alle Haarlängen durch. Und ich habe auch schon mehrfach von sehr kurz bis hüftlang wachsen lassen. Ich habe/hatte bei kurzen Haaren schon immer einen rasierten Nacken und das habe ich beim wachsen lassen immer beischneiden lassen, bis der Rest die entsprechende Länge hatte und habe dann weiter wachsen lassen. Das hat immer gut geklappt. Ich habe sehr glatte Haare und hatte sie zum Schluss fast hüftlang. Aber ich wusste schon, dass ich sie bei erreichen einer bestimmten Länge doch wieder abschneiden lasse. Und so war es dann auch. Wenn ich heute Fotos aus der Zeit sehr, frage ich mich warum ich das überhaupt gemacht habe. Ich war das einfach nicht mit langen Haaren, fand und finde ich an mir einfach nur laaangweilig. Ich hätte mir immer gewünscht locken oder wenigstens Wellen zu haben, darum beneiden dich vermutlich alle mit so aalglatten Haaren. Kann ich mir bei dir schön als kurzen Bob, ggf. auch mit Stufen vorstellen.

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    • Liebe Anajana, ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar und das Feedback.

      Ist es nicht immer so, dass Menschen mit glatten Haaren Menschen mit Locken beneiden und umgekehrt? Meine Haarstruktur hat sich im Laufe der Jahre oft verändert: Ich hatte als Kind lange aalglatte Haare. Als ich sie habe auf Kinnlänge schneiden lassen, hatte ich auf einmal einen richtig krausen Schopf, fast schon im Afro-Style. Dann wurden sie irgendwann wellig, waren teilweise sogar wieder glatt, als ich sie das letzte Mal auf der aktuellen Länge hatte. Und nun wieder ein paar Locken und Wellen. 🙂

      Ich persönlich finde lange Haare zwar schön, aber an mir auch eher langweilig. Ich verstehe also sehr gut, was Du meinst mit, „das warst nicht du“. Einer der Gründe, warum ich zur Zeit mit mir hadere, ob ich mir nicht doch wieder einen Pixie schneiden lasse. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  14. Huhu, ich finde deine halblangen/kurzen Naturlocken voll niedlich 😉
    Früher hatte ich „halblange“ Haare, aber als sehr aktiver bzw. sportlicher Mensch waren die mir dann immer im Weg. Ich hätte zwar lieber ganz kurze Haare, aber ich hab keine Lust, ständig zum Friseur zu gehen. Daher hat sich die Lösung „lang und Zopf“ etabliert.
    Würdest Du mir verraten, wie genau du Dir die Haare mit dem Körperpuder wäschst? Ich kenne nur die KK-Variante, wo man das „Puder“ einsprüht, die Haare frottiert und dann ausbürstet. Wie geht das mit dem Körperpuder?
    Und wie findest du die Haarwäsche mit Roggenmehl?
    Viele Grüße

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    • Liebe Anita, ganz vielen Dank für dein Kommentar und dein Feedback und sorry, dass Du etwas auf deine Antwort warten musstest.

      In der Dose von dem Körperpuder ist eine Puderquaste. Damit pudere ich einfach die Stellen ein, die glänzen oder etwas Volumen vertragen könnten. Das Ganze mache ich abends, lasse es dann einfach im Haar. Am nächsten Morgen sieht man dann auch keine Rückstände oder Grauschleier mehr. 🙂

      Die Haarwäsche mit Roggenmehl fand ich ehrlich gut. Allerdings eignet die sich nur, wenn man keine Stylingprodukte verwendet. Das hauteigene Fett zieht die Mehlpaste sehr gut raus aus den Haaren, eine ordentliche Ölkur wird man damit wohl aber eher nicht lösen können.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  15. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf deine Reise!
    Ende Mai bin ich den umgekehrten Weg gegangen: Ich habe meine langen Haare in einen Long Bob (etwa bis zum Schlüsselbein) schneiden lassen. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt & da die Haare mittlerweile sehr kaputt waren (meine Haare sind sehr dünn & ich habe sie wohl nicht richtig gepflegt), musste es jetzt einfach sein. Auch wenn ich es anfangs bereut habe, da ich mir gern diverse Frisuren mache, kann ich jetzt definitiv sagen, dass es die richtige Entscheidung war! Ich befinde mich allerdings immer noch in der „Findungsphase“ was die richtigen Produkte angeht & Frisuren, wie ich die Haare aus dem Gesicht bekomme (ich trage meine Haare einfach gern zusammengebunden). Daher freue ich mich auf deine Posts zum Thema Haare, vielleicht ist da ja auch für mich was dabei!
    LG Vici

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    • Das freut mich ja wahnsinnig, dass Du mit deiner Entscheidung die Haare zu schneiden so zufrieden bist und nichts bereust, liebe Vici. Natürlich ist das auch so rum eine Umstellung und Bedarf einer gewissen Zeit bis man z.B. die richtigen Produkte für sich gefunden hat oder sich an die neue Länge gewöhnt hat. Ich wünsche dir jedenfalls noch ganz viel Freude mit deinem neuen Haarschnitt. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  16. Zuallererst einmal, ich finde deine Locken sehr süß und sie stehen dir wirklich ausgezeichnet! Also halte durch, auch die blödeste Übergangszeit hat ein Ende und man freut sich umso mehr wenn man standhaft geblieben ist – siehe den Roman unten 😉

    Zu deinen Fragen ^^
    Oohhh ja das kenne ich gut, ich hatte vor Jahren (09 muss das gewesen sein) einen Bob, ich weiß bis heute nicht was mich da geritten hat *tststs*. Jedenfalls saß ich zu dem Zeitpunkt, total vom Bob überzeugt, bei meiner Friseurin und habe Haar gelassen, nach dem Profistyling sah alles extrem toll aus und ich war begeistert, auf mein Nachfragen hin, ob ich das auch selbst so toll hinbekommen würde, wurde mir versichert „ja ja alles total easy, einfach über eine Rundbürste föhnen, etwas Haarspray drauf und das wars auch schon“, ok krieg ich hin, dachte ich noch sehr optimistisch…… aber dann nahm das Drama seinen Lauf, dass erste Mal selbst waschen und stylen hat leider überhaupt nicht geklappt -.- meine Haare sind für diese Art von Schnitt nicht wirklich geeignet, ich konnte föhnen und Haarspray (iiigitt) verwenden wie ich wollte, eine Seite von meinen seeehr glatten Haaren stand immer nach außen, oh man wie oft ich in dieser Zeit geheult und meinen Bob verflucht habe, konnte ich gar nicht mehr zählen – du merkst, es war wirklich eine harte Zeit für mich 😉

    Irgendwann war das Grauen auf meinem Kopf rausgewachsen und ich trug meine Haare jahrelang stufig über Schulterlänge, total normal und unspektakulär, genau das wollte und brauchte ich nach meinem Haardesaster ^^ vor gut eineinhalb Jahren hat es mich dann aber gepackt, ich wollte bzw. will richtig lange Haare haben und war deshalb seit Feb. diesen Jahres nicht mehr beim Friseur, zuvor habe ich den Fehler gemacht, und bin alle 3-4 Monate zum Spitzenschneiden gegangen, natürlich wurde so fast der komplette Zuwachs wieder weggenommen und ich blieb ewig auf der gleichen Länge, ach ja ich sag nur, wenn man zu viel auf andere Leute bzw. „Fachpersonal“ hört *seufz* . Na ja egal, jedenfalls haben meine Haare in den sieben Monaten ohne Schnitt ordentlich an Länge gewonnen und reichen mir inzwischen bis Rückenmitte *freuuu* ich trage sie derzeit am liebsten in einem hohen Dutt oder in einem hohen Pferdeschwanz, offen eher selten, weil es mich im Alltag zu sehr stört wenn sie mir dauernd irgendwo reinhängen 😀
    Schön ist es auch (für mich persönlich) auf die Länge und mein, glücklicherweise, glänzendes Haar angesprochen zu werden, darüber freut sich mein „ich-will-unbedingt-Rapunzel-spielen“-Herzchen immer sehr 😀

    So das war sie also, meine Haargeschichte, mit allen Längen und Kürzen 😀

    Liebe Grüße
    Julia

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    • Zuallererst einmal, vielen lieben Dank für dieses nette Kompliment und deine lieben Worte, Julia. 🙂

      Oh ha, du hast ja auch schon einiges durch mit deinen Haaren! Das Problem, dass man die Haare selber nie (!!!) so geföhnt und gestylt bekommt wie der Friseur, kenne ich nur zu gut. Da kann ich ebenfalls ein Lied von singen, egal bei welcher Länge. Aber ich für meinen Teil habe irgendwann rausgefunden, was ich selber hinbekomme und was nicht und suche mir meine Frisuren auch nach diesem Kritikpunkt aus. 😉

      Ich drücke dir ganz feste die Daumen auf dem Weg zu deinem Rapunzel- Haar. Glänzend und gesund klingt auf jeden Fall schon mal nach einer guten Vorrausstzung, dass das Ganze auch toll aussieht. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  17. Ich war mit 9 Jahren der Meinung, ich bräuchte einen Kurzhaarschnitt und habe es bitter bereit. Seitdem habe ich die Haare wachsen lassen und unregelmäßig mal mehr mal weniger nachschneiden lassen.
    Daher bin ich auch ein absoluter Langhaarverfechter und freue mich, dass du wachsen lässt! =)

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    • Hehe, bitter bereut ist zwar nicht gut, ich kenne aber einige, denen es ähnlich ging. Ich persönlich habe es zum Glück nie bereut, wenn ich meine Haare hab schneiden lassen. Auch nicht die extremen Veränderungen von lang auf radikal kurz, was ich auch öfters gewagt habe. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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