Ein Tag in Berlin: Presse Preview bei Agronauti

Puh… die letzte(n) Woche(n) hatte(n) es ganz schön in sich. So in sich, dass ich tatsächlich nicht zum Bloggen gekommen bin. Ja, selbst mit dem Beantworten Eurer Kommentare kam ich nicht hinterher und war ein paar Tage in Verzug. Das hatte ich ja schon lange nicht mehr! Leider kann ich Euch heute noch nicht versprechen, dass das nächste Woche wieder anders wird. Meine Vorlesungen starten am Montag und ich bin auch noch zusätzlich etwas ins Hochschulleben eingebunden bzw. arbeite zur Zeit ehrenamtlich in der Tafel. Ich gebe mir Mühe, versprochen, aber ganz ohne Druck.

Diese Woche war ich am Montag in Berlin. Zusammen mit den Bloggerladies Washing Green und Mexicolita habe ich einen wundervollen Tag in der Hauptstadt verbracht. Der Grund für unseren Besuch war eine Einladung der jungen, italienischen Naturkosmetik- Marke Agronauti zur Presse Preview am Abend. Wir beschlossen das Ganze zum Anlass zu nehmen und uns einen schönen Tag zu machen. So trafen wir uns um 10 Uhr an einem Rasthof (*hust*, ich war zuerst am falschen Treffpunkt) und fuhren kurz danach ganz entspannt los. Gegen 13 Uhr erreichten wir Berlin und fanden auf Anhieb einen Parkplatz in der Nähe der Location. Nach einem indisch- veganen Mittagessen ging es von hier aus mit S-Bahn & Co weiter: ein Besuch bei Amazingy (ich weiß jetzt auf jeden Fall, wie ich die 20% Rabatt der Glamour Shopping Week nutzen werde, yay), das Stöbern bei TKMaxx am Alexanderplatz mit einem Selfie vor’m Fernsehturm, ein Pumpkin Spiced Latte am Potsdamer Platz, wo wir fast noch Justin Bieber in die Arme gelaufen wären („Lass man schnell weiter gehen, nicht dass wir noch für Fans gehalten werden“) und ein Abstecher zum Brandenburger Tor mit einem tollen Sonnenuntergang/ Licht- Wolken- Spiel. Das alles und wie immer sehr gute Gespräche erlebten wir schon vor dem eigentlichen Event.

Agronauti in Berlin 2015

Nachdem wir uns am Auto kurz frisch machten, trafen wir pünktlich um 19 Uhr im Impact Hub ein. Die Presse Preview von Agronauti startete mit einer kurzen Vorstellung und Präsentation durch die Gründer und lebte danach von Kommunikation und Austausch. Bei einem leckeren veganen Buffet unterhielten wir uns untereinander und ließen uns in aller Ruhe die Produkte zeigen, vorführen und erklären, stellten Fragen und plauderten. Das Sortiment von Agronauti ist (noch) überschaubar. Es umfasst derzeit einen Reinigungsschaum für das Gesicht, eine Tages– und eine Nachtcreme, sowie eine CC- Cream mit mittlerer Tönung (für mich zu dunkel). Des Weiteren gibt es einen Reinigungsschaum für den Körper, eine Bodylotion und ein Shampoo. Ergänzt wird die Kosmetik von vier verschiedenen Pulvern (Bambus, Hagebutttenkern, Salz und rote Tonerde), die vielfältig, z.B. als Peeling eingesetzt werden können. (Das Salz, das sich auch in meinem Goodiebag befand, ist sogar essbar. Ich werde es wohl eher in der Küche verwenden, denn beim Peeling setze ich zur Zeit ja auf die chemische Variante von Paula’s Choice.) Alle Produkte sind vegan (klasse!) und die Verpackungen ganz oder zumindest zum Teil aus recyceltem Material. Bei uns in Deutschland online via Ecco Verde erhältlich. Ganz besonders toll und erwähnenswert finde ich das Open Source Konzept der jungen Marke. Auf den Produkten selber findet sich zwar nur die übliche INCI Deklaration. Im Internet auf der Homepage von Agronauti kann man aber die genaue prozentuale Zusammensetzung der Produkte nachlesen und sie so ggf. nachbauen. Agronauti möchte so einem jeden die Möglichkeit geben die Produkte zu verbessern – ein vollkommen neues Konzept in der (Natur-) Kosmetik.

Agronauti in Berlin 2015

Alles in einem war es ein sehr schöner Tag, wie Ihr euch vorstellen könnt. Kennt Ihr die Marke Agronauti schon? Mir sind ein paar der Produkte bereits auf ein paar Blogs durch die Vegan Box über den Weg gelaufen. Euch auch? Was sagt Ihr zu dem Open Source Konzept?

Agronauti in Berlin 2015

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20 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Juhu, auf diesen Artikel hab ich schon sehnsüchtig gewartet! 🙂 Auch wenn er mich ein bisschen sehnsüchtig macht, weil ich nicht dabei sein konnte. Das wäre mein erstes presse-Event gewesen. 🙁 Naja, irgendwann wird es sicher noch einmal eine Gelegenheit geben.

    Das Open-Source-Konzept finde ich super! Man kann ja sogar jeden Inhaltsstoff einzeln anklicken und bekommt eine Erklärung dazu. Hab gerade meine Review zur Alena Nachtcreme fertig geschrieben – die kommt dann nächsten Donnerstag. 🙂
    Liebe Grüße!

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    • Hui, das freut mich, dass Du darauf so sehnsüchtig gewartet hast, liebe Annabell. Auf deine Review zu der Nachtcreme bin ich wiederum sehr gespannt. 🙂

      Das OpenSource Konzept ist wirklich klasse und die detaillierten INCI- Aufschlüsselungen auf der Homepage natürlich auch!

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  2. Mach dir bloß keinen Streß, Jenni 🙂
    Wie schade, dass die CC Cream zu dunkel ist. Mir gefällt das Open Source-Konzept sehr gut. Es ist mal etwas völlig anderes und mutig. Besonders wenn man sehr auf die INCIs schaut, ist man dankbar um jede noch genauere Angabe. Ich denke da an z.B Alkohol.
    Eure Bilder haben mir Lust auf einen Berlin-Trip gemacht 😉
    Liebe Grüße
    Nicole

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    • Ach Quatsch, ich mache mir keinen Stress, liebe Nicole, sondern gehe alles ganz entspannt an. Danke. 🙂

      Mutig finde ich das OpenSource Konzept auch, und bewundernswert. Ich hoffe sehr, dass das Ganze von Erfolg gekrönt sein wird, kann mir das aber sehr gut vorstellen. An Alkohol & Co dachte ich dabei übrigens auch sofort. Toll zu wissen, was genau in den Produkten drin steckt. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  3. Die Marke finde ich auch wahnsinnig sympathisch! Open Source in die Kosmetik zu bringen ist toll und mutig.
    Ich hatte irgendwann im Sommer die Ariel Anti Pollution Tagescreme bestellt, aber leider schien meine Haut sie nicht so sehr zu mögen. Irgendwie war sie nach ein paar Tagen trocken, gleichzeitig aber unruhig und ich hatte öfter Pickel (die ich sonst nie habe). Ziemlich schade. Ich möchte sie eigentlich so gerne mögen 😀 Vielleicht probier ich sie im Winter nochmal aus, sowas hochwertiges möchte ich nicht an den Beinen vercremen (oder Freundinnen schenken die auf Silikonöl schwören ;)) Auf jeden Fall ist die Tagescreme sehr ergiebig, eine halbe Erbse hat mir für Gesicht + Hals gut gereicht.
    Und das Design ist einfach genial!

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    • Liebe Sophie, schön, dass Dir die Marke Agronauti so symantisch ist. Mir geht es da sehr ähnlich. (Abgesehen von der Anti Pollution- PR, aber auf sowas gebe ich eh nicht viel.) 😉

      Schade, dass Du mit der Tagescreme nicht so gut zurecht kamst. Ich drücke Dir die Daumen, dass der 2. Anlauf im Winter besser klappt. Vielleicht ist sie ja momentan einfach noch zu reichhaltig. Wer weiß, manchmal ist die Haut da ja eigen. Für die Beine wäre sie mir (bei dem Preis) ebenfalls zu schade und Beschenkte sollten es auch zu schätzen wissen, da gebe ich dir Recht.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  4. Ja, ich mag Agronauti!
    Die CC Cream Gea finde ich großartig! Sie passt sich IMO farblich sehr gut an (ich habe diesen Sommer gut Farbe bekommen, bin aber wirklich ein heller Haut-Typ). Besonders gefällt mir, dass die Creme nicht „krümmelt“. Das passiert mir bei vielen getönten Cremes; nach dem verteilen sehe ich kleinste Krümmelchen in den Poren. Das ist mir zB bei Börlin und jetzt bei einer Probe von Absolution passiert. Ich wünschte es gäbe von Gea noch einen helleren Ton für den Winter. Wurde das Thema angesprochen? Die Farbbezeichnung „medium“ ließ mich hoffen, dass noch mehr geplant ist.
    Durch einen sehr netten Deal mit Cristian von Agronauti bin ich im Besitz der Körperlotion und sie ist ebenfalls sehr gut. Ein toller Duft und sehr pflegend. Von den anderen Produkten besitze ich Probensachets und freue mich schon auf’s testen!

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    • Liebe Sonja, die CC Cream hatte ich vor Ort auf dem Handrücken getestet. Konsistenz, Deckkraft und Finish gefielen mir dort auch sehr gut. Schade, dass mir die Farbe deutlich zu dunkel ist. Ich hatte gefragt, es sind für die Zukunft auch noch andere Nuancen angedacht. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  5. Liebe Jenni,
    ich freu mich für Euch, dass Ihr bei so einem tollten Event dabei gewesen seid 🙂

    Agronauti kenne ich seit der letzten Vegan Box Beauty und finde nicht nur die Verpackungen toll 😉 Das Open Source Konzept finde ich eine ganz wundervolle Idee – auch wenn ich selber die Produkte nicht nachbauen werde. Aber allein sich so zu öffnen und nicht in seinem geheimen Labor zu bleiben, finde ich einfach großartig.
    Ich selber habe den Duschschaum und fand ihn im Sommer toll. Leicht kräuterig, aber irgendwie passend zum Sommer. Der Fahrradfahrer ist mein persönliches Tüpfelchen auf dem i 😀

    Die CC Cream war mir leider auch viel zu dunkel und die INCIs fand ich jetzt so toll.
    Aber gerne würde ich weitere Produkte von denen Testen und bin über die Entwicklung von Agronauti gespannt. Vegan und NK – das ist mein Thema!
    Kannst Du spoilern?! 😉 Gibt es noch größere Pläne? 😉

    Grünste Grüße

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    • Danke sehr, Fräulein Immergrün, es war wirklich ein sehr schöner Tag mit einem tollen Event am Abend. Auch wenn wir zugegeben schon etwas erschöpft waren und zumindest ich dann immer leichte Schwierigkeiten habe in Gespräche zu finden, vor allem auf Englisch. 😉

      Selber nachbauen werde ich die Produkte auch nicht. Das OpenSource Konzept richtet sich ja auch weniger an private Verbraucher, sondern eher an Hersteller. Bezüglich der CC Cream kann ich dir schon mal verraten, dass noch weitere Nuancen geplant sind. Ganz grundsätzlich können wir wohl wirklich gespannt sein, wie es mit Agronauti weiter geht. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  6. Vielen Dank für den Bericht! Ich kannte bisher nur den Namen der Marke, aber wusste nicht was da alles hinter steckt! Das Open-Sources Konzept ist ja wirklich besonders für (Natur)Kosmetik.

    Bin auch schon gespannt, was du dir bei Amazingy kaufen wirst 😀 Liefs, Liv

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    • Danke, liebe Liv. Ich kannte Agronauti bis dato auch nur vom Sehen, z.B. aus der Vegan Box Beauty. Deswegen finde ich es auch immer toll, wenn man die Gelegenheit hat hinter die Kulissen zu schauen, mit den Gründern zu reden und die Marke einfach besser kennen zu lernen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  7. Das Open Source Konzept finde ich tatsächlich sehr interessant. Ich habe immer den Eindruck, dass viele Hersteller in ihren Kosmetika überzeugt Inhaltsstoffe einsetzen, mit denen aber viele Anwenderinnen gehäuft Probleme zu haben scheinen. Von so einem Open Source Konzept erhoffe ich mir mehr anwendernahe Kosmetik, die fernab der Theorie funktioniert (dieser Inhaltsstoff macht theoretisch dies, der andere das, bla, bla .. trotzdem bekommen viele davon beispielsweise Ausschlag oder schuppige Haut). Wäre doch mal sehr innovativ 🙂

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    • Da stimme ich dir voll und ganz zu, liebe Ginni. Ich hoffe auch, dass durch dieses OpenSource Projekt die Produkte nochmal verbessert werden können. Das ist ja auch im Sinne der Gründer. Sie freuen sich jetzt schon und sind gespannt, ob sie bald mit einer verbesserten Produktrange 2.0 an den Start gehen können. 🙂 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  8. „Lass man schnell weiter gehen, nicht dass wir noch für Fans gehalten werden“ *wuhahahaha* 😀

    Das Open Source-Konzept finde ich ja mal seeehr genial! Ich bin’s tagtäglich von der Arbeit her gewöhnt, Open Source zu nutzen. Aber eben in Form von Codezeilen, nicht auf Haut & Haaren. 😉

    Die INCI z.B. vom Shampoo lesen sich net schlecht, für den Preis vermisse ich aber mal wieder ’nen höheren Bio-Anteil. *nörgel* 😀

    Die Kämme erinnern mich entfernt an die von bei Ecco Verde erhältlichen Mister Geppetto – sehen aber für den knapp 4-fachen Preis auch erheblich solider aus. 🙂

    Schade, dass es keine Reisegrößen gibt, nur Sachets zum Testen. Mit 1,2 Sachets kommt man ja meist doch nicht so weit, dass man vernünftig testen konnte. :-/ Sonst würde ich die 9,81€ glatt investieren. 😀

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    • Hehe, ja, die Menschentraube vor dem Hotel von Justin Bieber wurde immer größer und ich wollte wirklich nicht mit einem Fan verwechselt werden. Wir waren am Potsdamer Platz auf der Suche mach einem Müller, den wir aber irgendwie nicht gefunden haben.^^

      Das OpenSource Konzept finde ich persönlich auch total klasse. Selbst für uns Endanwender, die es nicht kommerziell nutzen, finde ich es toll, um nachgucken zu können, was und wie viel genau drin steckt. Gerade wenn es um sowas wie den Alkoholanteil geht, um ein Beispiel zu nennen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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    • Stephi, ich hätte definitiv den ganzen Blogpost nur mit Berlin füllen können. Berlin ist schon eine geile Stadt! 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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