matt, matter, am mattesten mit Inika, Ere Perez und RMS Beauty

Wer von Euch schon länger hier mitliest, weiß vielleicht, dass ich eine klassische Mischhaut habe. Bevor ich täglich Sonnenschutz verwendet habe, war ich ein großer Fan von Mineral Foundations zum Schminken. Seit ich allerdings jeden Morgen nach der üblichen Pflegeroutine noch eine großzügige Menge Sonnenschutz auftrage, funktionieren die losen und pudrigen Foundations für mich nicht mehr so gut. Ich glänze damit einfach viel zu schnell und zu stark. Ich bin deswegen auf die flüssige HD Liquid Coverage Foundation von Catrice umgestiegen und sehr dankbar, dass ich damit eine Foundation gefunden habe, mit der ich den Glanz einigermaßen in Schach halten kann. Zusätzlich pudere ich mein Gesicht noch mit einem mattierenden Puder ab. Nachdem ich mit dem „un“ powder von RMS Beauty so zufrieden war, musste noch die getönte Variante, das tinted „un“ powder, her. Außerdem habe ich aus Neugier noch das Mineral Mattifying Powder von Inika und das Translucent Corn Perfecting Powder von Ere Perez getestet.

Mineral Mattifying Powder von Inika

Inhalt: 3,5 g
Preis: 21 Pfund (ca. 23,40 Euro) via LoveLula (27 Euro via SAVUE)
Siegel: vegan, halal, cruelty-free
Bezugsquelle/ INCI: z.B. LoveLula (Partner- Link)

Inhaltsstoffe | Das Mineral Mattifying Powder von Inika basiert auf Mica, Reiskeimpuder und Silica, sowie auf Tapioca- und Maisstärke. Als Konservierungsstoff dienen Sodium Dehydroacetate und Sodium Benzoate. Zudem ist mit Gluconolactone ein Feuchhalter enthalten.

Verpackung | Die matt- schwarze Umverpackung mit goldener und weißer Aufschrift wirkt edel. Die Puderdose ist relativ klein und wirkt gleichermaßen edel und schlicht. Sie ist als einzige mit einem verschließbaren Sieb ausgestattet. Dafür kommt sie ohne Puderquaste daher.

Produkt | Das Puder wirkt, aus der Dose entnommen, erst einmal rein weiß und fühlt sich trocken an. Es verschmilz aber dennoch sehr gut mit der Haut und hinterlässt keinerlei kalkigen Schleier. Wenn man es eingearbeitet hat, ist es vollkommen transparent. Der Mahlgrad ist schön fein.

Ergebnis | Meine Haut ist mit dem Mineral Mattifying Powder von Inika direkt nach dem Auftrag wunderbar mattiert. Das Finish ist im ersten Moment sehr pudrig. Allerdings hält der Effekt von allen der hier gezeigten Puder am kürzesten an. Gegen Mittag muss ich nachpudern.

Translucent Corn Perfecting Powder von Ere Perez

Inhalt: 13,5 g
Preis: 22,50 Pfund (ca. 25 Euro) via LoveLula
Siegel: vegan, non GMO, cruelty-free
Bezugsquelle/ INCI: z.B. LoveLula (Partner- Link)

Inhaltsstoffe | Das Translucent Corn Perfecting Powder von Ere Perez basiert auf Mais- und Reisstärke, sowie Zinkstearat und Neutralöl. Als Konservierungsstoff dient Potassium Sorbate. Mit Triheptanoin ist zudem noch ein Lösungsmittel für die Pigmente enthalten.

Verpackung | Die weiße Umverpackung mit holografischem Markenlogo wirkt ebenfalls edel. Das Puder von Ere Perez ist als einziges gepresst und befindet sich in einer klassichen Puderdose mit aufklappbarem Deckel. Darin befinden sich ein Spiegel und eine Puderquaste.

Produkt | Das Puder wirkt in der Dose leicht beigefarben, ist im Auftrag allerdings nahezu farblos. Bei der Entnahme mit dem Pinsel krümelt es etwas, so dass es ratsam ist den Pinsel kurz abzuklopfen. Ansonsten hat es aber eine sehr samtig- weiche Konsistenz und verschmilzt gut mit der Haut.

Ergebnis | Mein Gesicht ist mit dem Translucent Corn Perfecting Powder von Ere Perez direkt nach dem Auftrag wunderbar mattiert. Das Finish ist ebenfalls pudrig, aber nicht ganz so stark wie bei Inika. Zudem hält der mattierende Effekt länger an, so dass ich höchsten am Nachmittag etwas nachpudern muss.

(tinted) „un“ powder von RMS Beauty

Inhalt: 9 g
Preis: 32 Pfund (ca. 35,60 Euro) via LoveLula (38 Euro via Amazingy)
Siegel: vegan, glutenfrei
Bezugsquelle/ INCI: z.B. LoveLula → ungetönt oder getönt (Partner- Links)

Inhaltsstoffe | Das (tinted) „un“ powder von RMS Beauty enthält lediglich Silica und Mica. In der getönten Variante sind zudem noch Eisenoxide für die Farbe enthalten. Ich habe mich für die hellste Nuance 0-1 entschieden, die laut Beschreibung gut bei den „un“cover-up Nuancen 00 und 11 funktioniert.

Verpackung | Sowohl die weißen Umverpackungen, als auch die Puderdosen selber wirken hochwertig. Beide Puder- Varianten kommen lose daher. Das Sieb ist nicht, wie bei Inika, verschließbar, dafür liegt eine Puderquaste oben auf dem Einsatz, die die Löcher einigermaßen dicht hält.

Produkt | Das ungetönte Puder wirkt, wie das von Inika, weiß. Allerdings hat es einen feineren Mahlgrad und fühlt sich weniger trocken, mehr samtig an. Die tinted- Version wirkt hell- hautfarben. Beide sind mit dem Einarbeiten transparent und hinterlassen keinen Kalk- Schleier.

Ergebnis | Das (tinted) „un“ powder von RMS Beauty hat einen schönen Weichzeichnereffekt und wirkt wunderbar mattiert. Das Finish von allen dreien am wenigsten pudrig. Zudem hält der mattierende Effekt unschlagbar lange an, so dass ich je nach Tagesform nicht einmal nachpudern muss.

Fazit

Auch nachdem ich mit dem Mineral Mattifying Powder von Inika und dem Translucent Corn Perfecting Powder von Ere Perez noch zwei weitere, mattierende Puder getestet habe, ist und bleibt das „un“ powder von RMS Beauty mein klarer Favorit. Egal ob in der getönten oder ungetönten Variante. Einen Unterschied konnte ich hier nicht feststellen. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich es immer ein wenig mit reinem Silica mische, das ich mir im Rohstoffbedarf gekauft habe. Ich hatte ja die Hoffnung, dass es alleine so gut funktioniert wie das von RMS Beauty, da der Preis bei letzterem echt nicht ohne ist. Tja, es wäre zu schön gewesen… Gemischt funktioniert es für mich aber super, und so kann ich immerhin meinen Heiligen Gral etwas strecken. Das Döschen hält so auch länger als die besagten 2 Monate, von denen in meinem letzten Geschmink- Beitrag die Rede war.

Wie gefallen Euch das (tinted) „un“ powder von RMS Beauty, das Mineral Mattifying Powder von Inika und das Translucent Corn Perfecting Powder von Ere Perez? Kennt Ihr eines der drei bzw. vier Puder? Was ist Euer Geheimtipp, um lange mattiert zu bleiben?

  1. Dieser Beitrag enthält Presse-Samples → Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos für den Blog zur Verfügung gestellt, der Beitrag spiegelt meine ehrliche Meinung wieder.
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6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hattest Du eigentlich auch den Matt & Makellos-Puder von Marie W. getestet? Der funktioniert bei mir ja mega-gut. Den Unpowder möchte ich auch noch mal testen; ich hatte davon eine Probe und fand den ziemlich gut.

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    • Du wirst es mir nicht glauben, liebe strawberrymouse. Den Matt & Makellos Puder von marie w. habe ich total vergessen.^^ Es hätte allerdings nichts geändert, denn auch er hätte den „un“ powder von RMS Beauty nicht vom Thron gestoßen. Das ist einfach mein Heiliger Gral. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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    • Noch ein Fan von dem „un“ powder – der ist aber auch echt toll! Danke für dein Kommentar und das Feedback, liebe Karin. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  2. Hallo Jenny

    Schade, es geht in deinem blog um nichts anderes als konsum. Was du dir alles auf Gesicht und koerper kleisterst.
    Gut, das ist ja deine Sache.
    Ich habe von dir noch keinen einzigen kritischen Beitrag über kosmetik , Inhaltsstoffe und Hautpflege gelesen, auf einem kosmetikblog.

    Vor was soll dich der UV filter schützen? Vor Sonnenbrand im Winter ganz sicher nicht. wahrscheinlich vor falten. Ist dir klar. Auch ohne Recherchen, nur mit ein bisschen nachdenken, dass Sonnenschutzmittel nur vor UV a und b schützen, die Sonne aber ein vielfaches an UV strahlen abgibt? Was schuetzt deine haut vor dem strahlen spektrum der sonne? Und welcher Strahlung setzt du dich noch aus? Direkt in dein Gesicht? Blaulicht deines Laptops und Smartphones, tablets.

    In deinen Artikeln fehlt komplett die Reflexion. Du schreibst bei Menschen ab, die sich informieren und uebernimmst deren Schlussfolgerungen.

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    • Hallo Claudia,

      schade, dass dein Kommentar nicht etwas konstruktiver ist. Trotzdem danke für die Denkanstöße. Ohne mich rechtfertigen zu wollen, möchte ich auf ein paar Punkte eingehen:

      Ich schreibe über meine rein subjektiven Erfahrungen mit den Naturkosmetikprodukten, die ich verwende. Ich stelle an meinen Blog nicht den Anspruch tiefgründig oder kritisch zu sein. Ich möchte mit Leichtigkeit schreiben, deswegen gibt es hier auch a) keine negativen Reviews, weil ich lieber über die Dinge schreibe, die mir Spaß machen und Freude bereiten und b) lese ich keine Fachbücher oder medizinischen Studien, weil mir dazu die Zeit und Lust fehlt.

      Ich verlasse mich, was Skincare- Themen angeht, beispielsweise auf die Expertise von Agata, die ich zum einen persönlich kenne und zum anderen sehr für ihr Skincare- Wissen schätze.

      In den entsprechenden Beiträgen verweise ich natürlich auf ihre Blogposts. Wenn ich daraus Fakten entnehme, wie z.B. über die Wirkweise von Niacinamiden ist das kein Abschreiben. (Und das ist das einzige, wo ich den Vorwurf des Abschreibens noch annährend durchgehen lassen würde.) Auch Agata, die ich in dem Fall zu den Menschen zähle, die sich informieren, hat das Rad nicht neu erfunden, sondern diese besagten Fakten von irgendwoher übernommen.

      Natürlich hat sich mein Konsum mit dem Blog verändert. Das bringt das Bloggen leider mit sich. Dennoch versuche ich in allen Lebensbereichen sehr bewusst zu konsumieren. Ich brauche die Produkte, die ich reviewe, auf, wenn sie mir gefallen oder verschenke sie im Familien- und Freundeskreis. Ich lehne haufenweise Anfragen bezüglich Mustern ab, weil ich nicht die x. Gesichtscreme brauche. Ich selber überlege inzwischen dreimal, bevor ich mir ein neues Produkt kaufe, ob es wirklich nötig ist. Hier gilt ähnliches, wie für die abgelehnten Anfragen. Aus den gleichen Gründen.

      Ich zwinge niemanden dazu die Produkte zu kaufen, über die ich schreibe. Es geht mir vielmehr darum, meine Erfahrungen niederzuschreiben und damit anderen bei ihrer Kaufentscheidung zu helfen – egal ob diese Entscheidung pro oder contra Kauf ausfällt. Am Ende dreht sich jeder Blog, auf dem es um Dinge geht, die man kaufen kann, um Konsum. Die Frage ist nur, wie nachhaltig und bewusst gehe ich für mich (und du für dich) damit um.

      Liebe Grüße,
      Jenni

      P.S. Den Teil, in dem es um Strahlung geht, habe ich bewusst ignoriert. Zeigt er mir doch, dass Du selber anscheinend nicht informiert bist – was Du mir wiederum vorwirfst. Schade.

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