New In: Martina Gebhardt, Uoga Uoga und alverde/Alterra

Meine letzten Einkauf, den ich Euch hier auf dem Blog gezeigt habe, war meine zweite Bestellung in dem amerikanischen Onlineshop iHerb. Ich hatte in den USA ein paar der hochgelobten Pinsel von Real Techniques bestellt und Euch im Rahmen dessen erklärt, wie das bei mir mit dem deutschen Zoll funktioniert hat. Meine letzten Errungenschaften liefen etwas, nun ja, unkomplizierter ab. Welche Marken und Produkte ihren Weg zu mir gefunden haben, möchte ich Euch heute zeigen, bevor ich mich in ein paar ruhige und entspannte Osterfeiertage verabschiede.

Martina Gebhardt Sheabutter Cleanser, Cream und Lotion

Im Januar bestellte ich in dem Onlineshop von Ecco Verde, um die Blogger BIOty Box für die liebe Theresa von Projekt Schminkumstellung zu füllen. Um die Versandkosten zu sparen, habe ich auch für mich eine Kleinigkeit mitbestellt: den Cleanser in Fullsize und je eine Kleingröße der reichhaltigen Cream und der leichten Face Lotion aus der Sheabutter Reihe von Martina Gebhardt. Die Kleingrößen der beiden Gesichtcremes deshalb, weil sie super ergiebig sind. Ich werde damit wohl locker über 6 Wochen hinkommen. Perfekt für einen ausführlichen Test! Bei den Vollgrößen hätte ich in dem Fall sogar Bedenken, ob ich sie jemals leer bekomme. Wie Ihr ja wisst, versuche ich momentan meine Haut möglichst reizarm zu reinigen und zu pflegen. Die Sheabutter Linie ist komplett reizfrei, kein Alkohol, keine Duftstoffe, sogar auf Glyzerin verzichtet Martina Gebhardt. Toll! Vor allem im Sommer kam ich bisher gut mit ihren Produkten klar. Ich schätze die Unternehmensphilosophie genauso sehr, wie die Qualität und das Preisleistungsverhältnis. Es war übrigens eine gute Gelegenheit für den Kauf, denn zu der Zeit gab es bei Ecco Verde gerade zehn Prozent Rabatt auf das Sortiment von Martina Gebhardt. Ausprobiert habe ich den Cleanser und die Cremes noch nicht, deswegen kann ich an der Stelle noch nichts dazu sagen.

New In: Martina Gebhardt Sheabutter Cleanser, Face Cream und Lotion

Der Cleanser, die Cream und die Facelotion aus der Sheabutter Linie von Martina Gebhardt

 

Uoga Uoga Mineral Foundation und Lipgloss

Angefixt von Viktoria aus dem Beautyjungle landete die Mineral Foundation und der Lipgloss der litauischen Marke Uoga Uoga auf meiner Wunschliste. Sie schwärmte so sehr von dem wunderschönen Finish von Foundation und Gloss, dass ich nicht umhin kam beides haben zu wollen. Da ich eh noch vorhatte mir eine hellere Nuance für den Winter zu kaufen, wünschte und bekam ich zu Weihnachten einen Gutschein von HILLA Naturkosmetik, wo es die dekorative Kosmetik von Uoga Uoga zu kaufen gibt. Ein Lipgloss musste auch dringend her, denn bei all den Lippenstiften, die ich inzwischen habe, war tatsächlich kein einziger Gloss dabei. Die Deckkraft der Mineral Foundation in der Nuance Never Sleeping Beauty ist etwas geringer, als ich es gewohnt bin, weswegen ich sie sehr gerne trage, wenn meine Haut insgesamt reiner ist und ich keine allzu starke Abdeckung benötige. Ich schätze sie als mittel ein, in etwa vergleichbar mit meiner Mineral Foundation von Lily Lolo [Review]. Das Finish ist sehr schön und natürlich, sie gefällt mir insgesamt gut. Allerdings muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich etwas enttäuscht bin. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen, mein Fehler, aber ich finde sie definitiv nicht besser als meine geliebte Mineral Foundation von andrea.biedermann. Der Lipgloss Wind Catcher hat eine wunderschön dezente Farbe, ein tolles Finish und gleichzeitig einen klasse Pflegeeffekt auf meine Lippen. Die Haltbarkeit ist natürlich nicht allzu hoch, das erwarte ich bei einem Gloss aber auch nicht. Den ein oder anderen Schluck Trinken übersteht er, danach muss nachgelegt werden. Das funktioniert übrigens bei der dezenten Farbe auch ohne Spiegel super.

Rouge von Alterra und alverde

Als ich abends mein Kosmetiktäschchen für die diesjährige Vivaness gepackt habe, ist mir dabei leider das Blush Trio von alverde runter gefallen und kaputt gegegangen. Ich habe mich also bei nächster Gelegenheit mal genauer bei den Rouges von Alterra umgeguckt und vor Ort im Laden fleißig geswatcht. Ich war auf der Suche nach einer schönen Alltagsfarbe, die ich mit möglichst vielen verschiedenen Lippenstiften kombinieren kann. Und ich bin fündig geworden – mit 04 rosewood. Ein wunderschönes Rouge mit einem bräunlichen Farbeinschlag und subtilen Glanz. Eine gute Woche später kam die neue alverde LE Fabulous Fifties raus. Das gebackene Rouge 10 Dizzy Peach hat mich auf diversen Swatch- und Tragefotos so sehr angesprochen, dass ich los bin in den nächsten dm, um es mir live anzugucken. Ich wurde nicht enttäuscht: eine samtige Konsistenz, gute Pigmenterung und eine tolle Farbe! Fast hätte ich es unterschlagen, weil vergessen. Bei Rossmann durfte auch noch ein Lipgloss in 06 Honey Rose mit, die Farbe harmonierte auf meiner Hand einfach zu gut mit dem Rouge. 😉

Das waren meine diesjährigen Einkäufe. Ich überlege gerade, ob es sich kosmetisch gesehen tatsächlich darauf beschränkt oder ich etwas vergessen habe… Eine Kleinigkeit fällt mir noch ein, ich habe noch das Augenbrauengel von alverde nachgekauft, das ich im März aufgebraucht habe. Das sollte es aber wirklich gewesen sein. Gestern habe ich von meinem Geburtstagsgutschein von letztem Jahr endlich bei Amazingy bestellt: den Buriti Bronzer von RMS Beauty und den Lip Tint Sweetness von Kjaer Weis. Interessieren Euch dazu auch meine ersten Eindrücke?

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  1. Ach, es ist immer schwierig bei einer hohen Erwartung, nicht wahr? Jammerschade, dass bei Uoga Uoga vor allem ab der zweithellsten Nuance das geniale Finish deutlich sichtbar ist. Mit passt Neversleeping Beauty ja auch am besten, ist aber deutlich weniger deckend als Champagne oder Linden Honey (sieht trotzdem besser aus als alle anderen MF, die ich probiert habe). Champange habe ich mir dann auch gekauft und mische, das sieht perfekt aus.
    Was mir besonders gefällt: meine Haut scheint einfach insgesamt gut auf diese MF zu reagieren und fühlt sich nach dem Tragen besser an.
    Mittlerweile habe ich mich auch insgesamt daran gewöhnt, natürlicher auszusehen. Wenn ein Makeup stark deckt, wirkt das auf mich selbst sehr befremdlich.

    Und vom Gloss habe ich zwei Nuancen mittlerweile, so fein 🙂

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    • Da gebe ich Dir Recht, Viktoria! Je höher die Erwartungen vorab sind, desto schwerer ist es sie zu erfüllen. Dass die Deckkraft bei Never Sleeping Beauty und der anderen hellen Nuance geringer war als bei den dunkleren ist mir auch sofort aufgefallen. Aber Mischen ist mir ehrlich gesagt zu umständlich, in der Beziehung bin ich faul bzw. praktisch veranlagt. 😉

      Toll, dass deine Haut so gut auf die Mineral Foundation von Uoga Uoga reagiert. Das ist ja eigentlich sogar das wichtigste! Das schönste Make Up nutzt einem nichts, wenn man es nicht verträgt.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  2. MG ist toll! Kenne mittlerweile die Shea, Y&A und Salvia Linie und muss sagen: selten war ich so begeistert von Pflegeprodukten einer Firma =)
    Bin gespannt, wie du die Sheaserie findest!

    Der kleine Hype um die Glosse von Uoga Uoga lässt mich kalt, da ich Glosse so überhaupt nicht mag. Dafür hatte ich mir Pröbchen der MF bestellt und bin schon gespannt, wie sie sich im Vergleich zu meiner Lieblings-MF von Chrimaluxe macht.

    Liebe Grüße
    Valandriel

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    • Aww, Valandriel, dann bin ich auch total gespannt, wie Du die Mineral Foundation von Uoga Uoga im Vergleich zu deiner von Chrimaluxe findest. 🙂

      Ich hatte von Martina Gerhardt ja auch schon die Young & Active- Reihe und die Salvia Cream und Maske und mag alles sehr gerne. Ich schätze die Produkte und die Qualität sehr! Ich bin sehr neugierig, wie sich demnächst die Sachen aus der Sheabutter Serie machen werden. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  3. Den Shea Cleanser möchte ich auch demnächst mal testen (wenn meine anderen aufgebraucht sind…). Das Martina Gebhardt auch eine Reizfreie-Linie ohne Alkohol und Duftstoffe im Programm hat finde ich klasse (ich liebe ja die Eye Care von ihr). Ich bin gespannt auf deine Meinung dazu! 🙂
    Als die Phase mit der Uoga Uoga MF aufkam, habe ich mir auch bei HILLA ein Pröbchenset bestellt (ich finde diesen Service super!). Die Rouge-Proben finde ich wirklich toll und sie halten ja auch eine Weile, weil man wirklich wenig Produkt braucht. Bei der MF bin ich auch etwas kritisch, die Farbauswahl ist wirklich top und das Puder ist sehr fein gemahlen, sodass man es gut auftragen kann, aber z.B. die Haltbarkeit finde ich jetzt nicht wesentlich besser als von meinem Benecos MF. Da sehe ich noch nicht so ganz das Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Ich wünsche dir frohe und entspannte Ostertage! 🙂

    Liebe Grüße
    Lea.

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    • Danke, Lea, ich wünsche Dir auch ein paar schöne und entspannte Osterfeiertage. 🙂

      Du hast Recht, der Probenservice von HILLA ist super! Ich hatte ihn vor meiner Bestellung natürlich auch genutzt und mir darüber verschiedene Farbproben von Mineral Foundation und Rouge gekauft. 😉

      Oh ha, wenn die Haltbarkeit bei dir nicht wesentlich besser ist als bei benecos, ist es natürlich doof. Da kann ich dann schon verstehen, dass Du nicht gewillt bist das Mehrfache für Uoga Uoga auszugeben.

      Ich finde es übrigens auch klasse, dass Martina Gebhardt mit der Sheabutter Reihe eine so milde Pflegeserie im Programm hat. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  4. Zunächst: Frohe Ostern! 🙂
    Nun aber mal mein Senf zu deinen Einkäufen.
    Ich wünsche dir viel Glück mit den MG Produkten, hoffentlich funktionieren sie bei dir besser als bei mir. Aktuell brauche ich noch meine letzten kleine Rose Cream als Fusscreme auf. Schade drum, aber für mehr taugt sie leider bei mir nicht :/
    Der UOGA UOGA Lipgloss wäre genau meine Farbe, aber ich würde ihn nicht extra irgendwo bestellen bzw nur in Shops, wo ich sowieso schon Kunde bin. Aber die führen die Marke (bisher) nicht.

    Mir wäre der Alterra Blush in der Farbe zu bräunlich, aber die Alverde LE Blushes sind farblich wirklich wunderschön. Leider enthalten sie feinen Glitzer statt nur Schimmer. Deswegen habe ich keins davon gekauft. Der Glitzer war mir doch zu offensichtlich. Vielleicht lag das aber auch nur am Licht im dm, ich weiß es nicht. Und eigentlich habe ich ja auch genug Blushes…*hust* 😀

    Ich habe die letzten Drei Monate nichts großartig Tolles gekauft. Richtig „neue“ Produkte waren nur die Ponyhütchen Deocreme und das Mádara Shampoo. Bald wird mir noch der Stoff für den Blog ausgehen, wenn ich nicht mal mehr ausprobiere 😀

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    • Oh, was ich noch vergessen habe…kommt dieser „reizfrei“-Hype bei dir von Shenja? Ich lese das in letzter Zeit so oft, aber erst, seitdem sie dazu Videos hochgeladen hat.

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      • So neu ist die Tatsache, dass reizfreie Produkte für empfindliche Gesichtshaut besser sind, auch nicht =) Aber ja, momentan wird da ziemlich viel Wirbel darum gemacht und man liest an jeder Ecke davon!

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      • Das stimmt, neu ist es nicht. Aber mir war z.B. nicht klar, dass auch Unreinheiten und Glanz Symptome einer gereizten Haut sein können und nicht nur die Rötungen und Brennen, die als typisch für empfindliche Haut gelten. 😉

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      • Shenja kenne ich aber auch und mag ihre inhaltsstoffkritischen Videos bzw. Blogposts, weil sie die oftmals schwierigen Themen auf eine sehr angenehme Art und Weise verarbeitet.

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      • Nope. Der „reizfrei- Hype“ (wobei ich versuche es nicht zu hypen, ich möchte es halt einfach für mich ausprobieren, weil ich es logisch und schlüssig finde) kommt viel eher durch Agata und Viktoria. Aber auch dadurch, dass ich bei mir Ende letzten Jahres selber festgestellt habe, dass meiner Haut eine milde Reinigung deutlich besser bekommt. Ich hatte den Sommer über Waschgel mit (milden) Tensiden benutzt und mich gewundert, wieso meine Haut so unruhig war. Bis ich wieder auf Reingungsmilch umgestiegen bin und sich mein Hautbild schlagartig verbessert hat. 🙂

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    • Herzlichen Dank, Mo, ich wünsche Dir auch frohe Ostern! 🙂

      Zu Martina Gebhardt: Ich bin optimistisch. Ich hatte ja auch schon andere Produkte der Marke, mit denen ich, speziell im Sommer, gut zurecht kam. Dass Du damit deine Schwierigkeiten hattest, habe ich ja auf deinem Blog gelesen. Schade, aber so ist jede Haut anders…

      Das Bräunliche in dem Blush war genau das, was ich gesucht habe! Ich wollte ja eine weitestgehend neutrale Farbe, die zu möglichst vielen Lippenstiftfarben passt. Bei zu rosa- oder pinkfarbenen Rouge gehen halt nicht alle meine Lippenstifte. 😉

      Ich muss bei Dizzy Peach nochmal genau auf den Glanz, Glitzer, Schimmer achten. Getragen habe ich es noch nicht, nur zu Hause für die Blogfotos geswatcht. Aber auch dabei ist mit etwaiger Schimmer oder Glitzer nicht negativ aufgefallen. Einen dezenten, subtilen Glow mag ich aber auch sehr gerne. 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Ich meine, letztens irgendwo etwas von dem Glanz- Shampoo von Madara gelesen zu haben. Oder war das bei Dir, Nicole? Na ja, mal sehen, ob Mo nochmal herfindet und die Frage beantwortet. 🙂

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      • Ach so, okay, das kann natürlich auch sein. Schlimm, wenn man weiß, dass man es irgendwo gesehen hat, sich aber nicht mehr erinnern kann, wo. 😉

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  5. Was für tolle Produkte! 🙂 Die Uoga Uoga Produkte finde ich enorm spannend, der Lipgloss ist wunderschön! 🙂 Auch bei den Rouges hast du eine tolle Auswahl getroffen, das LE Rouge habe ich mir ja auch mitgenommen und eines meiner liebsten Rouges ist „peach“ von Alterra! 🙂
    Liebe Grüße und schöne Ostern,
    Julia 🙂

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    • Danke schön, Julia, ich bin auch total zufrieden mit meiner hübschen Rouge- Auswahl, hach. Dizzy Peach aus der alverde LE hatte ich ja unter anderem bei Dir bewundert. 🙂

      Liebe Grüße und schöne Ostern,
      Jenni

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  6. Das Rouge von alverde habe ich nur mit Glück bekommen. Als ich Montag gegen 9 Uhr bei dm war stand das neue LE-Display noch gar nicht. Also bin ich schnell Lebensmittel einkaufen gegangen und habe danach nochmals einen Blick bei dm riskiert. Und siehe da, die neue LE war aufgebaut. „Dizzy Peach“ ist eine tolle Farbe! Zaubert frische und hält den ganzen Tag. Während das andere pinke Rouge aus der LE zu knallig ist.Viel Freude mit deinen amazingy-Einkäufen! Über eine Vorstellung würde ich mich sehr freuen 😉
    Mit der reizfreien Pflege machst du gute Erfahrungen, oder? Seit dem ich das BHA-Peeling von PC benutze, hat sich meine Haut unglaublich verbessert. Meine Überlegung ist es nun auch möglichst auf Alkohol zu verzichten.
    Liebe Grüße
    Nicole

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    • Oh wow, da hattest Du ja wirklich großes Glück, Nicole. Ich kann diesen Run auf LE’s hier auf dem Dorf leider nicht so nachvollziehen. Selbst Tage später sind viele Displays oft noch kaum berührt. Gut für mich, hehe. 🙂

      Mit der reizarmen bzw. -freien Reinigung und Pflege mache ich gute Erfahrungen, ja. Meine Haut ist sehr viel reiner und ausgeglichener mit milden Produkten. Ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass ich ein klitzekleines bisschen neugierig auf die chemischen Peelings von Paula’s Choice bin. Ich lese so viel Gutes davon in der letzten Zeit. Mich schreckt halt nur ab, dass es sich dabei um konventionelle Kosmetik handelt. Nicht dass ich KK grundsätzlich verteufel, das tue ich nicht, aber meine Haut ist seit NK so viel besser!

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Ich hatte auch so meine Zweifel, ob die „Chemiekeule“ gut ist. Aber seit dem ich das Peeling benutze ist die Haut besser geworden. Zusätzlich achte ich noch mehr auf meine ohnehin gesunde Ernährung. Die Quittung bekomme ich promt, wenn ich zuviel Süßes esse. Jetzt an Ostern fatal 😉

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      • Oh ja, ernährungstechnisch sind solche Feiertage immer Gift für die Haut, hehe. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir die Peelings von PC die Tage genauer angeguckt habe und sehr in Versuchung bin den 20 % Rabatt der Glamour Shopping Week zu nutzen. Ich verteufel ja KK und deren Inhaltsstoffe nicht per se. Für mich funktioniert halt NK besser und ich fühle mich damit rundum wohler. Aber wenn die Peelings so gut sind, wie ich überall lese, dann wären sie vielleicht einen Versuch wert…. schwer. Apropos schwer. Was mich auch davon abhält ist, dass ich dann gleich noch einen Sonnenschutz brauche. 😉

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  7. Die Cremes von MG finde ich absolut super!
    Wenn die Uoga Uoga Foundation eine ähnliche Deckkraft hat wie das Benecos Mineralpuder, dann wird mir das zu wenig sein … leider. Das Finish der dunkleren Töne hat sich so toll angehört.

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    • Ich kenne leider das Mineralpuder von benecos nicht, deswegen kann ich Dir an der Stelle nichts zu sagen, Karin. Aber alleine beim Blick auf die INCI kann ich mir nicht vorstellen, dass beide eine ähnliche Deckkraft haben. Im Vergleich finde ich persönlich die Deckkraft ähnlich wie bei meiner Mineral Foundation von Lily Lolo, also eher mittel. Aber wiederum definitiv nicht so hoch wie bei andrea.biedermann.

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  8. Hach ja, es tut mir immer ein bisschen weh, die schönen Fotos der Alverde-Blushes zu sehen.
    Da leider Karmin enthalten ist, werde ich sie mir nicht zulegen können…
    Na ja, als Trost habe ich mir gestern ein veganes Blush von alva zugelegt- Ist doch auch nicht schlecht, oder? 😉

    Liebe Grüße und ein frohes Osterfest :*

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    • Ah, stimmt, schade. Für Veganer sind die Blushes leider nicht geeignet. Ich kann sehr gut nachempfinden, dass das in der Seele weh tut bei so tollen Farben. Aber Du hast Recht, Ahnungslose, ein veganes Rouge von Alva ist ein toller Trost. 🙂

      Dir ebenfalls schöne Ostern und liebe Grüße, Jenni

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  9. Ich muss schon sagen, dass die MF von AB für mich auch immer wieder die ist, die mir am besten gefällt. Es gab zwar zwischendurch immer wieder so untreue Seitensprünge von mir, aber immer, wenn ich dann nach einiger Zeit mal wieder die MF von AB auftrug dachte ich mir: Oh, aha .. ja, okay, das ist dann doch ein Unterschied, den ich offenbar zuvor nicht wahrgenommen habe. Die Deckkraft ist dann doch von anderen MFs bisher unerreicht.
    Mittlerweile trage ich aber keine MF mehr und habe seitdem kaum noch Unreinheiten. Komisch, irgendwie …

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    • Aww, so geht es mir auch oft! Musste sofort grinsen, als ich deinen Kommentar gelesen habe, Ginni. Es ist ja nicht so, dass ich mit anderen Foundations unzufrieden bin. Aber wenn ich danach dann mal wieder die von andrea.biedermann verwende, merke ich meist doch einen großen Unterschied. Die MF von AB ist echt der Hammer! (Und gar nicht mal sehr viel teurer als Uoga Uoga, meine ich.) Dass ich ohne Foundation weniger Unreinheiten habe, konnte ich leider noch nicht feststellen. Ich freue mich aber für dich, dass es bei Dir so ist! 🙂

      Liebe Grüße und schöne Ostern,
      Jenni

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  10. Schöne Sachen hast du wieder einmal gekauft, gefällt mir 🙂
    Aaah so unterschiedlich sind die Empfindungen bzw. auch die Hauttypen 🙂 ich hatte es ja schon ein paar mal erwähnt das ich ein Megafan der Uoga Uoga MF bin, ich habe auch die Nuance „Never sleeping Beauty“ (bin die totale Blassnase, auch im Sommer ^^) und ich für meinen Teil komme super damit klar, ich finde die Deckkraft sehr gut, um einiges besser als meine Lily Lolo MF, ich trage sie jeden Tag und fühle mich wirklich wohl damit, mein Hautbild (was zur Zeit auch sehr ausgeglichen ist *3x auf Holz klopf*) ist mit der MF nahezu perfekt, ich werde sie mir in jedem Fall nachkaufen – falls sie jemals leer werden sollte ^^

    Liebe Grüße und schöne Ostern!

    Julietta

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    • Danke sehr, Julietta, ich finde es schön, dass Dir meine Einkäufe so gut gefallen. 🙂

      Toll, dass dein Hautbild momentan so ausgeglichen ist! Ich freue mich auch für Dich, dass Du mit Uoga Uoga anscheinend die perfekte Mineral Foundation für dich entdeckt hast. Das ist Gold wert! Bezüglich der Deckkraft muss ich gestehen, dass ich den Vergleich mit Lily Lolo aus dem Kopf aufstelle. Meine Foundation in Candy Cane ist schon seit geraumer Zeit leer, so dass ich das nur noch aus der Erinnerung einschätzen kann. 😉

      Liebe Grüße und schöne Ostern,
      Jenni

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  11. Liebe Jenni (:
    Schade, dass du letztendlich ein wenig enttäuscht bist von der uoga uoga Mineralfoundation. Ich bin ja ganz begeistert von den Pröbchen, die du mir in die BIOty Box gepackt hast und habe jetzt noch Pröbchen von Champagne und Never Sleeping Beauty bestellt um zu sehen welche Farbe am besten passt (: . Aber ich komme momentan dank etwas reinerer Haut auch mit ganz leichter Deckkraft aus (: .
    Ich glaube ich habe zur selben Zeit bei ecco-verde bestellt, denn als es Prozente auf Martina Gebhardt gab musste das Reiseset der Young&Active Reihe mit. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht, denn zurzeit dreht sich bei mir fast alles um Antipodes x) . Liebe Grüße.

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    • „Enttäuscht“, das ist so ein hartes Wort. Richtig enttäuscht bin ich nicht, ich hätte nach den vielen Lobeshymnen nur etwas mehr erwartet. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mit andrea.biedermann eine sehr hochwertige Mineral Foundation verwende, die qualitativ nur schwer zu toppen ist. Was sagst Du eigentlich zu den Pröbchen? Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich dir davon auch welche in deine BIOty Box getan.

      Oh, Antipodes ist auch eine sehr spannende Marke, die ich auch irgendwann nochmal testen möchte. Die Manuka Honey Mask liest sich so traumhaft. Welche Produkte benutzt Du denn noch außer das Serum? Und, wirst Du darüber noch schreiben? 😀

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Liebe Jenni,
        auch von Andrea Biedermann habe ich noch ein paar hellere Farben bestellt, aber optisch war ich auch von dieser Mineralfoundation angetan. Die Deckkraft scheint ja sehr hoch und das Finish recht matt, aber nicht trocken zu sein. Und die Farbauswahl ist einfach riesig! Ich habe mir so einige Pröbchen der hellen und sehr hellen Farben bestellt und finde die Abstufungen innerhalb der Hautuntertöne noch mal sehr gut. Da muss doch einfach die perfekte Farbe dabei sein, oder (: ?
        Welche Farbe nutzt du eigentlich?
        Die Manuka Honey Mask von Antipodes habe ich in Gebrauch, aber erst 2 Mal bisher benutzt. Ich hab eigentlich gedacht sie wäre honigfarben/zähflüssig, aber sie ist weiß und sehr cremig x) …aber dazu kommt diese Woche wirklich ein Blogpost, auch zu den anderen Antipodes Produkten (Apostle Serum, Devine Face Oil, Rejoice Tagescreme und Grapeseed Butter Cleanser). Ich mag die Marke wirklich sehr, denn man merkt ihr die hochwertigen Inhaltsstoffe und die gute Verarbeitung an! Liebe Grüße (:

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      • Ich freue mich ja total, dass Dir die Foundation- Proben so gut gefallen haben und ich dir damit bei der Farbauswahl hoffentlich etwas weiter helfen konnte. Andrea Biedermann hat eine echt geniale Palette an Nuancen! Meine Farbe ist Amarelo – für helle, gelbliche Haut mit leichtem Olivunterton. Hast Du schon eine engere Auswahl? Toll bei AB finde ich übrigens, dass die MF trotz der guten Deckkraft wunderbar natürlich aussieht. 🙂

        Ich bin ja super gespannt auf deine Posts zu Antipodes, kann es kaum erwarten, dazu mehr auf deinem Blog zu lesen. 🙂

        Liebe Grüße,
        Jenni

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      • Amarelo habe ich mir z.B. auch bestellt (: . Die könnte für mich aber vielleicht schon zu gelb sein, deshalb habe ich u.a. auch Ariah und Capao bestellt. Ich bin schon ganz gespannt (: . Ich werde berichten (: .
        Hihi, der Blogpost u.a. zu Antipodes ist grad online gegangen (: …Super, wenn du dich darauf gefreut hast! Ganz liebe Grüße (:

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      • Na, dann bin ich gespannt, welcher Farbton und welche Marke es bei dir werden. Ariah und Capao hatte ich auch zum Testen, gingen farblich bei mir auch irgendwie. Hach, ich liebe meine Andrea Biedermann- MF. 🙂

        Deinen Blogpost zu u.a. Antipodes habe ich schon in meinem Feedreader entdeckt und mich gefreut. Leider kam ich gestern noch nicht zum Lesen, aber das werde ich ganz bald nachholen, liebe Theresa.

        Viele Grüße,
        Jenni

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  12. Die Sheabutter Reihe hatte ich auch mal getestet, aber meine Haut kam irgendwie nicht so damit kla. Ein bisschen Glyzerin braucht sie wohl. Schare, denn das Konzept mochte ich auch sehr. Hoffentlich kommst du damit besser zurecht.
    Der Lipgloss sieht echt toll aus, das ist echt eine tolle Alltagsfarbe.

    Liebe Grüße

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    • Oh, das ist wirklich schade, H.V, dass Du mit den Produkten von Martina Gebhardt nicht so gut zurecht kamst. Ich hoffe, dass sie bei mir gut funktionieren werden. Aber, ich bin optimistisch, kam ja mit den Sachen aus der Young & Active und Salvia Reihe auch gut klar.

      Der Lipgloss ist echt wunderschön, nicht wahr? 🙂

      Liebe Grüße,
      Jenni

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  13. <3 ich LIEBE ja die Uoga Uoga Produkte! Habe eben auch direkt dort bestellt, weil mich der Lipgloss nochmal so spitzbübisch angelächelt hat. Ich mag die Konsistenz und Pflege sehr.
    Auch wäre die Mineralfoundation für mich echt ne Option!

    Und immer her mit Deinen Eindrücken und Reviews! Das kann nur gut werden 😉

    Bei iHerb habe ich noch nie bestellt – ich bin aber schon um einige US-Shops rumgeschlichen und hab mich dann doch immer irgendwie dagegen entschieden.

    Grünste Grüße

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    • Aww, Du hast direkt bei Uoga Uoga bestellt, wie toll! Du musst auf jeden Fall von den Sachen und deinen Erfahrungen berichten, bitte! 🙂

      iHerb ist eigentlich ne tolle Sache. Wann immer es geht, versuche ich natürlich die Bestellungen im Ausland zu vermeiden und lieber die heimischen, kleinen, inhabergeführten Shops zu unterstützen. Aber manche Dinge bekommt man hier einfach nicht, dafür ist es dann echt praktisch. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Oja, ich kann es kaum abwarten! Hab nicht nur dekorative Kosmetik erstanden, sondern auch Bodybutter usw.
        Ich berichte in jedem Fall!

        iHerb guck ich mir dann nochmal genauer an 😉 Danke!
        Aber ich mag eigentlich auch lieber die heimischen Shops unterstützen. Support your local heros 😉 Aber manchmal winken eben die Produkte aus weiter weiter Ferne 😀

        Grünste Grüße,
        Frl Immergrün

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      • Toll! Gerade die pflegende Kosmetik von Uoga Uoga interessiert mich sehr, die bekommt man hier in Deutschland ja leider nicht. Ich bin sehr gespannt auf deine Berichte dazu! Freue mich drauf darüber zu lesen. 🙂

        iHerb ist meiner Meinung nach einen Blick wert. Dort gibt es viele schöne Marken, die es hier bei uns ohne weiteres nicht gibt. Und nicht jeder macht Urlaub in den USA, um sie vor Ort kaufen zu können. Leider wurden die Versandkosten angepasst und sind jetzt nach Gewicht gestaffelt, so wie es aussieht.

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  14. Interessante Sachen hast du da gekauft. Hilla hat immer so spannende Marken, die ich noch nie gehört habe. Hach ist das schön, gucken und freuen, aber absolut nüscht haben wollen 😀 Ich halte etwas nach summer time Ausschau, konnte sie aber noch nicht entdecken. Da ich noch nicht weiß, was ich benutze werde, wenn es warm wird. Momentan finde ich es ziemlich kühl. Die Freistil Bodylotion (benutze sie für alles: Hände, Körper ab- und zu und Gesicht) ist nett, aber wenn Creme, dann mag ich irgendwie die schweren MG Cremes lieber. Sogar im Sommer. Oder eben nur Hydrolat, wenn es zu warm ist.

    Ich schreibe aber wegen was ganz anderem. Wir hatten uns mal über Ätherische Öle unterhalten. Auf Zentrum der Gesundheit habe ich einen Artikel gefunden. Er hat nichts mit ätherischen Ölen im Zusammenhang mit der Haut zu tun, mehr mit ihren gesundheitlichen Wirkungen, da ihre Wirkung ja meist auf Aromatherapie reduziert wird . Ich finde ihn interessant und dachte, ich verlinke ihn mal: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutathion-spiegel-pi.html
    LG

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    • Danke schön, Jen. 🙂

      Ich gebe Dir Recht, HILLA hat wirklich sehr spannende Marken und Produkte im Angebot. Ich stöbere auch total gerne in dem Shop und entdecke jedes Mal etwas neues. Ich habe die letzten beiden Jahre im Sommer übrigens auch gerne die schweren Creams von Martina Gebhardt verwendet. Von leichten Gesichtscremes, die ja typischerweise allerhand Glyzerin und Emulgatoren enthalten, die sich auf die Haut legen, bekomme ich vermehrt Unreinheiten, wenn die Haut darunter schwitzt. Total doof. Meine Haut ist dann immer sehr unruhig, wenn es richtig heiß wird. Ich bin gespannt, wie das diesen Sommer wird. Ich habe nämlich schon einen Plan, was ich versuchen möchte, wenn es soweit ist. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Ich habe mich an Öl und Buttern gewöhnt und werde mit Cremes irgendwie nicht warm. Die fettigen ziehen nicht ein- außer die Mg Cremes- und verschlimmern meine Mischhaut. Die leichten Cremes sind vom Hautgefühl irgendwie komisch und nicht berauschend. Rational erklären kann ich das nicht. Mit MG fühlt sich die Haut gepampert an; ich mag das. Sie hat natürlich keine Wirkstoffe, das fehlt mir etwas bei ihr. Aber dafür zweckentfremde ich meine Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetische Rohstoffe gibt es ja auch noch 😉

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      • Bei den leichten Cremes kann ich das sehr gut nachvollziehen, Jen. Das Hautgefühl ist damit manchmal so… schmierig. Ich kenne das nicht nur von Gesichtscremes, sondern auch von Körperlotionen. Im Verdacht habe ich die höheren Konzentrationen an Glyzerin und Emulgatoren. Die Creams von MG enthalten ja kein Glyzerin und Lanolin und Bienenwachs als Emulgator, was ja bekanntlich auch einzieht und nicht auf der Haut liegen bleibt. Das wäre meine „rationale“ Erklärung. 🙂

        Liebe Grüße,
        Jenni

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      • Ja, von Körperlotionen kenne ich es auch. Weißeln, nicht richtig einziehen, irgendwie aber auch nicht tiefgehend pflegen, weil nichts richtig einzieht, was schnell einzieht ist zu lasch, nichts Halbes und nicht Ganzes. Ich verwende sie nur nach dem rasieren und epelieren, ansonsten greife ich lieber zu gepimptem Öl, das zieht bei mir- je nach Sorte- wesentlich schneller ein und ich empfinde die Pflege als nachhaltiger. Da ich täglich dusche, aber nicht täglich cremen möchte ist mir das wichtig.

        Ich denke auch, es liegt vermutlich an der Zusammensetzung, je leichter desto mehr Glycerin, Wasser und Emus. Glycerin und Emulgatoren stehen ja oft ziemlich weit vorne. Und Glycerin wird meiner Meinung nach auch in Naturkosmetik in inflationären Mengen eingesetzt. Wenn man wirklich konsequent darauf verzichten möchte, muss man auch bei NK die Inhaltsstoffe lesen. Für Manche mag das auch gut sein.

        Heike von Olionatura sagt, Glycerin ist einer der wenigen Stoffe, die ohne Profitintention erforscht wurden, das heißt, die von keinem Unternehmen selbst oder in Auftrag einer Universität untersucht wurden. Und er scheint tatsächlich sogar in hohen Dosen gut bei trockener Haut zu sein. Nur bei manchen scheint Glycerin nicht zu funktionieren, ich empfinde ihn als filmbildend und merkte eine deutliche Verbesserung, als ich auf MG umstieg.

        Emulgatoren finde ich an sich nicht schlecht, es kommt auf den Emulgator an. Wie du sagst, verwendet MG zum Beispiel Lecithin, was ich sehr mag. Genauso mag ich Phospholipon, den ich mir extra ins Gesichtswasser mische. Viele Emulgatoren sind gleichzeitig auch Wirkstoffe. So ist es ja auch mit den chemischen Peelings. Die einen haben die beste Haut seit Langem, die anderen werden zu Schnapsnasen. Wobei der Langzeiteffekt ja auch nochmal eine andere Sache ist, wie zum Beispiel ob die Haut auf Dauer ausdünnt und man mit 40 Plus diese Pergamenthaut bekommt, die manche ältere Frauen haben; die Haut die Nährstoffe, aber auch Fremdstoffe wie beispielsweise Umweltgifte und Schadstoffe in Cremes besser aufnimmt, die Säuren über das Blut in den Körper gelangen, erst recht bei barrieregestörter Haut etc. p.p.. Alles ist eben sehr individuell. Für die meisten werden Glycerin und leichte Cremes funktionieren. Gerade bei fettiger oder Mischhaut, da Glycerin ein guter Feuchtigkeitsspender zu sein scheint, wenn er in Verbindung mit anderen Feuchtigkeitsspendern eingesetzt wird. Und bei anderen hat er dann wieder einen Silikoneffekt. Ich habe auch den Eindruck, dass alles, was meine Haut abdichtet trocknet sie aus. Daher empfinde ich Glycerin als überhaupt nicht feuchtigkeitsspendend. Vermutlich, weil nichts mehr vernünftig abfließen kann und sich alles, was die Haut im Laufe des Tages absondert und was sich von Außen absetzt an ihr kleben bleibt.

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      • Ja, je leichter die Creme, desto mehr Glyzerin und Emulgatoren, genau. Ich finde es auch nicht per de schlecht, Jen, allerdings muss ich aufpassen: im Sommer fördert es bei mir im Gesicht Hitzepickel. Wie immer macht die Menge das Gift. Ich vermeide Glyzerin nicht vollständig, wenn es z.B. in der Mitte der INCI Liste steht, komme ich damit gut zurecht und habe sogar das Gefühl, dass es meiner Haut Feuchtigkeit spendet. Aber gleich vorne an zweiter Stelle, nee, das muss nicht sein. Ich mag diesen „Silikoneffekt“ auch nicht, wenn zu viel davon drin ist. Umgekehrt, im Winter reicht mir z.B. die Cream von Martina Gebhardt alleine nicht aus. Man sollte meinen, dass diese reichhaltige Pflege meiner Haut gerade bei niedrigen Temperaturen gut tut. Aber nein, sie dürstet nach zusätzlicher Feuchtigkeit. Meine Haut ist echt kompliziert! Aber wenigsten weiß ich damit inzwischen besser umzugehen. 😉

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  15. Das hier fand ich besonders interessant:
    „Dass eine Mischung ätherischer Öle den Glutathionspiegel verbessert, bestätigt eine im Jahre 2002 doppelblind kontrollierte Studie an der Universität von Yaounde in Cameron. Es nahmen insgesamt 60 Aids-Patienten teil. Leiter war der Virologe und Dekan der Fakultät für Medizin und biomedizinischer Wissenschaft Professor Peter Ndumbe.

    Gemessen wurde vor, während und nach der Studie die Anzahl der CD4-Zellen (T4-Zellen, Helferzellen, T4-Lymphozyten). Diese besondere Art der weißen Blutkörperchen koordiniert das Immunsystem und hilft Infektionen zu bekämpfen. CD4-Zellen sind ein Prognosemarker bei HIV-Infizierten. Bricht die Krankheit aus, reduziert sich deren Anzahl.

    Der Zusammenhang zu Glutathion ergibt sich aus der Beobachtung, dass ein niedriger GSH-Wert immer auch mit einer geringeren Anzahl der CD4-Zellen einhergeht. Steigt der Glutathionspiegel, erhöht sich auch die Anzahl der CD4-Zellen.

    Das Ergebnis:
    Die Patienten, die mit einer Mischung von ätherischen Ölen
    (3-mal täglich 10 Tropfen) behandelt wurden, zeigten ohne jegliche Nebenwirkungen signifikant bessere Werte als die in der Placebo-Gruppe“
    [… ausblenden … ]

    Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutathion-spiegel-pi.html#ixzz3Wf9NCkGJ

    Quelle: Zentrum der Gesundheit

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    • Sehr interessant. Wurden die ätherischen Öle in der Studie oral verabreicht oder auf die Haut aufgetragen? Spannendes Thema! Ich werde mir den von Dir verlinkten Beitrag auf jeden Fall nochmal in einer ruhigen Minute durchlesen – danke. 🙂

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      • Nein, sie wurden oral verabreicht. Ich fand das spannend, da ich nicht gedacht hätte, dass ätherische Öle- abgesehen von Aromatherapie- einen medizinisches Nutzen haben können.

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      • Dann finde ich es sogar noch etwas spannender, wenn das Ganze oral verabreicht wurde. 😉

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  16. Ich lese, du möchtest chemische Peelings ausprobieren? Passt das denn zu deiner reizfreien Pflege? Es ist Säure-eine leichte Säure zwar- aber dennoch Säure. Und es macht die Haut- deshalb ja der LSF- dünner und damit empfindlicher. Ich muss aber sagen, dass auch ich schon viel Gutes davon gehört habe. Man soll eine ebenmäßige, reine Haut davon bekommen. Auf jeden Fall spannend, falls du es ausprobierst würde ich mich über einen Bericht freuen. Ein Nachteil wäre für mich, dass man die Peelings regelmäßig anwenden muss, da man damit nicht die Ursache der Unreinheiten bekämpft, sondern nur das Symptom. Das heißt, sie kommen wieder. Darauf hätte ich persönlich keine Lust. Wie du weißt, mag ich es minimalistisch und schnell 😉 Ich habe allerdings auch keine Unreinheiten, Mitesser, Pickel oder was auch immer und von daher gut reden. Für aufwendige Pflegeroutinen müsste bei mir der Leidensdruck groß genug sein. Aber falls du es verwendest, fände ich es spannend zu erfahren, ob sich deine Haut signifikant verbessert hat.

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    • Aufmerksam, Jen. Ja, ich spiele momentan mit dem Gedanken ein chemisches Peeling auszuprobieren. Ich lese so viel Gutes davon und bin total neugierig. Als ich davon das erste Mal hörte, dachte ich auch, dass das ja aufgrund der Säure nicht gut sein kann für die Haut. Aber anscheinend ist es tatsächlich sanfter zur Haut als die klassischen Peelings und dabei effektiver. Den notwendigen Sonnenschutz erkläre ich mir dabei so, dass ja durch das Peeling die obere abgestorbene Hautschicht abgetragen wird, die die darunter liegende Schicht quasi vor UV- Strahlen schützt. Und dass die Pflege so besser von der Haut aufgenommen werden kann, klingt auch plausibel. Ich bin noch etwas hin- und hergerissen. Aber wenn ich den Versuch tatsächlich wagen sollte, lasse ich dich wissen, ob und wie sehr sich mein Hautbild damit verbessert hat. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Ja, so habe ich es auch gelesen. Es ist sanfter als mechanische Peelings. Ich finde Peelings aber ohnehin sinnlos. Zum einen deshalb weil ich die Erklärung von Hauschka sehr einleuchtend finde. Zum anderen halte ich nichts von der Porentief-rein-Ideologie, die meiner Meinung nach auch wieder etwas ist, was uns die Werbe- und Kosmetikindustrie in den Kopf gesetzt hat. Natürlich sollte und muss man seine Haut reinigen, wo bei sich mein Freund nie das Gesicht wäscht. Er hat eine perfekte Haut. Laut Werbeindustrie müsste er sich die Akne seines Lebens züchten, tut er aber nicht. Hygiene finde ich schon wichtig, aber erstens kann sich die Haut selbst regulieren- das bedeutet auch, dass sie sehr gut in der Lage ist Bakterien zu bekämpfen. Der Körper hat ein Immunsystem, die Haut ist ein Organ wie jedes andere auch. Zweitens muss die Haut nicht so gereinigt werden, dass man sie fast als steril bezeichnen könnte und alles tot ist, was sich auf ihr befindet. Daher halte ich nichts von Peelings bzw. ich halte sie für sinnlos und je nach Hautzustand sogar schädlich. Natürlich sieht man danach rosig frisch aus, aber der Effekt ist ja bei mechanischen Peelings nur kurzfristig.

        Sanfter heißt aber nicht sanft, daher reagiert die Haut am Anfang gereizt, da sie sich an das wegätzen der oberen Hautschicht anpassen muss. Ich habe im Labor mit Salzsäure hantiert. Salzsäure ist eine schwache Säure. Ich hatte keine Schutzhandschuhe an und habe mir damit die Haut an den Händen weggeätzt. Es war nicht schmerzhaft oder der Gleichen. Schwache Säuren sind natürlich besser als starke Säuren, ihr Wirkmechanismus ist aber der Selbe- sie ätzen.

        Ich finde es übrigens witzig, dass die Leute glauben, weil die Haut sich daran gewöhnt, wäre das alles supi dupi sanft. Der Körper entwickelt Maladaption: Sprich der Körper entwickelt gegen Reizungen und starke Belastungen ein Schutzsystem. Zum Beispiel, in dem das Immunsystem dauerhaft schießt und es im Körper zu chronischen Entzündungsherden kommt. Wie hart unser Körper im Anpassen ist, kannst du daran erkennen, dass Menschen die Krebs haben 20 Jahre symptomfrei herumlaufen, obwohl sie mit einer tötlichen Krankheit leben. Der Körper- die Haut gehört zum Körper- versuchen ja immer nur ein Gesamtgleichgewicht zu erhalten. Das Immunsystem wird durch Maladaption aber dauerthaft enorm belastet und es kann zu Dauerschäden führen. Wir dagegen merken nichts und haben keine Symptome.

        Ob das bei chemischen Peelings so ist, kann ich dir nicht sagen. Das kam mir nur in den Sinn, wenn ich in Beautyforen lese, dass Frauen erst brennende und greizte Haut haben, nach einer „Eingewöhnungszeit“ die Haut aber so gut wie nie ist. Man könnte sich darüber informieren, was eine Eingewöhnungszeit bzw. Abhärtung der Haut genau darstellt. Wäre sicher spannend. Da ich es aber nicht verwende, habe ich mich auch nie genauer dafür interessiert. Ich denke nur gerade laut 😉 Und ich sehe halt nicht die Beseitigung des Symptoms als Heilung bzw. Lösung an und differenziere zwischen kurzfristigen Erfolgen und langfristigen Schäden. Das ist einfach mein Denken, das hat mit den Peelings nichts zu tun. Ja, wäre spannend zu erfahren, ob du auch einen so starken Unterschied siehst oder den Supergau erlebst (solche Erfahrungsberichte habe ich leider auch gelesen). Was macht Heli hat mal ein Peeling vorgestellt, das von den Incis auch ganz gut sein soll. Noviderm glaube ich hieß es.

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      • Von „porentief oder steril rein“ halte ich auch nichts, Jen! Ich finde auch Sagrotan & Co, d.h. komplett sterile Haushalte, in denen alles desinfiziert wird, total übertrieben. Schließlich tötet man damit alle Keime ab: gute und schlechte. Was meine Haut angeht, reinige ich so mild wie möglich und versuche minimalistisch zu pflegen. Das war nicht immer so. Früher musste mein Gesicht quietschsauber sein, damit ich mich wohl gefühlt habe…

        Manchmal beneide ich Männer um ihre oft unkomplizierte Haut. Ich denke, es liegt wirklich daran, dass sie sich im Gegensatz zu uns Frauen (ich pauschalisiere der Einfachheit halber mal) nicht alles in Gesicht schmieren. Das fängt schon bei Make Up an: Wenn ich mich morgens schminke, brauche ich abends ein Reinigungsprodukt, dass den ganzen Dreck wieder runter holt. Weil es aber die Haut austrocknet, muss ich hinterher cremen – ein Teufelskreis. Ich überlege oft, ob es nicht sinnvoll wäre auf ALLES zu verzichten. Umgekehrt macht mir Kosmetik aber auch wieder Spaß, also stecke ich was das angeht in einer gewissen Zwickmühle. 😉

        Liebe Grüße,
        Jenni

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      • Janein. Was die Unkompliziertheit und auch Reinheit der Haut angeht, haben viele Männer die bessere Haut. Das liegt- wie du schreibst- daran, dass sie sich nicht alles ins Gesicht klatschen. Wenn ein Junge zum Mann wird, hört er natürlich auch was ein richtiger Mann ist und was als unmännlich angesehen wird und bei Mädels nicht gut ankommt.

        Aber was Schönheitsideale angeht, werden wir Frauen meiner Meinung nach mit mehr Idealen, Geboten, Verboten, was schön ist und wie eine Frau auf gar keinen Fall aussehen sollte bombadiert. Einerseits macht es Mädchen zwar sicher Spaß sich herauszuputzen, schminken zu lernen, schöne Kleidung zu tragen, zu merken, dass Jungs auf ihre äußerlichen Reize reagieren. Andererseits internalsieren sie dabei das Schönheitsideal der Mode- und Kosmetikindustrie und fangen an sich alles mögliche ins Gesicht zu schmieren und mit der Zeit zu glauben, sie bräuchten das alles und es würde sie tatsächlich schöner machen. Ich persönlich fand es damals anstregend eine Frau zu werden. Erstens veränderte sich mein Körper sehr stark, ich bekam eine Taille, Hintern, Brüste, eine Periode und was nicht alles. Daran musste ich mich gewöhnen. Aber als würde das nicht reichen, bekam ich natürlich auch mit, dass man Röcke zu hohen Schuhen tragen sollte und nicht zu Convers, wie man sich richtig schminkt, das reine Haut schön und normale Teenagerhaut (die ich Gottseidank nie hatte) unschön ist, da sie pickelig und unrein und unebenmäßig ist, dass Frauen schlank sein müssen, wie man Strumpfhosen trägt und wie man sich in ihnen verhält, damit sie keine Laufmaschen bekommen, ich musste lernen auf hohen Schuhen zu laufen, mir wurde beigebracht, dass meine Haare an Beinen und Achseln unweiblich seien und ich sie rasieren muss etc. p.p. All diese Normen und Verbote und Gebote gehen ja nicht spurlos an jungen Mädchen vorbei. Von daher denke ich wie du: Eine junges Mädchen, das- bis auf die normale Teenagerhaut, die sich von alleine bessert (abgesehen von Akne)- eigentlich eine kindlich intakte, sich selbst bestens versorgende Haut hat, sich die trockene, im erwachsenen Alter pickelige, fettige Mischhaut erst heranzüchtet durch Waschgel, Cremes, die noch gar nicht nötig sind usw.

        Ich hatte diesbezüglich mal ein interessantes Erlebnis im Bioladen. Ein kleiner Junge fragte mich, was das alles ist und ich sagte ihm, dass sind Cremes für Frauen. Er fragte mich warum es keine Cremes für Männer gibt und ich zeigte ihm die Ecke mit der Männerkosmetik. Er fragte mich, warum es für Männer nur so wenig Cremes gibt, aber für Frauen so viel. Darauf wusste ich keine kindgerechte Antwort.
        Andererseits haben Männer aber auch dickere Haut und sind vermutlich auch deshalb robuster und unkompliziert. Sich gar nicht zu pflegen halte ich deshalb auf Dauer auch nicht für so günstig, da wir Frauen uns schminken. Aber auch Frauen die sich nicht schminken sind Umwelteinflüssen ausgesetzt und haben eben dünnere Haut, als Männer. Ich denke nur nicht, dass man schon mit 14 anfangen muss sich einzucremen, täglich zu duschen, zu peelen, irgendwelche Anti-Pickel-Forever-reine-Haut-Wunder-Supi-Dupi-total-mild-Seren und haste nicht gesehen zu verwenden. Mit 14 ist man im Grunde noch ein Kind.

        Und ich denke, die Dosis macht das Gift. Es kommt meiner Meinung nach auf eine wohldosierte Pflege an, denn es ist ja schon so, dass sie Haut an Selbstständigkeit verliert, je älter sie wird. Nur beginnt der Prozess nicht schon mit 14, 20 oder 25. Und von daher unterstützt man in dem Alter nichts, weil es nichts zu unterstützen gibt- im Gegenteil: Meistens macht man mehr kaputt. Im Übrigen wird die Haut über das Blut bestens mit Nährstoffen versorgt. Die Haut hängt ja nicht als toter Lappen am hübschen Hirn.
        Für mich muss eine Creme die Physiologie der Haut berücksichtigen, das heißt für mich persönlich zum Beispiel sie nicht mit Fremdstoffen zu belasten, die sie nicht verstoffwechseln kann und sich im Unterhautfettgewebe anreichert, im ungünstigsten Fall über die Blutbahn in den Körper gelangen usw. Wenn man „seine“ Pflege gefunden hat, finde ich Pflege- auch für Männer- durchaus sinnvoll. Nur ist es für uns Frauen viel schwieriger, dass sinnvolle vom sinnlosen zu unterscheiden, weil uns viel zu viel an Produktkategorien angeboten wird.

        Der Hautzustand ist ohnehin von so vielen Faktoren abhängig: Von Ernährung, von Gesundheit, davon, ob der Körper mit den Jahren mit Entgiften überlastet ist, von dem seelischen Zustand. Die Haut steht mit der Innen- und Außenwelt in Verbindung. Kosmetik kann da sicher was tun und ihr helfen, es kann aber auch in Symptomkosmetik enden, was man dann merkt, wenn man die Pflege absetzt oder sie kann das Problem über kurz- oder lang- verschlimmern. Bei Pickeln ist das erste, was mir einfällt: a) Hormone, b) die Haut entgiftet. Offensichtlich muss der Körper über die Haut entgiften und schafft es nicht mehr allein über die klassischen Entgiftungsorgane Nieren, Leber, Darm. Cremes sind für mich persönlich nur ein Element bei wirklich problematischer Haut.

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      • Wow, ich weiß schon wieder gar nicht, wo ich mit meiner Antwort anfangen soll, Jen. 😉

        Mit „alles weglassen“ meinte ich nicht, dass ich mich nicht mehr pflegen möchte. Ich überlege nur ab und zu mal komplett und über einen längeren Zeitraum auf Make Up zu verzichten und mich entsprechend nur noch mit Wasser zu waschen und danach mit einer reizfreien Gesichtscreme oder -öl einzucremen und den restlichen Schnickschnack wegzulassen. Ich wäre gespannt, ob es meiner Haut gut tun würde. 🙂

        Natürlich ist Männerhaut etwas anders als Frauenhaut. Aber ich kann nur sehr schlecht einschätzen, ob das der alleinige Grund ist, dass ihre Haut oft unkomplizierter ist oder ob es daran liegt, dass wir Frauen uns unsere Problemhaut von Pubertät an durch verschiedenste Kosmetik selber schaffen. Es ist wahrscheinlich eine Kombination aus beiden, nur eben bei der Gewichtung tue ich mich schwer.

        Übrigens hast Du Recht. Das Erwachsenwerden an sich ist schon schwer genug. Die heutigen Schönheitsideale und der Druck, der dadurch entsteht, machen das Ganze nochmal eine große Ecke schwerer. Wahrscheinlich ist es heute sogar noch schwerer als vor 10 bis 15 Jahren, als ich den dem Alter war. Ich bin sehr froh, dass ich inzwischen sehr zufrieden mit mir bin und mich „gefunden“ habe. Und auch wenn es eine Zeit gab, in der ich ihr das nicht geglaubt habe, bin ich meiner Mutter dankbar, die mir in dieser schweren Phase immer und immer wieder gesagt hat, dass ich ein tolles und wunderschönes Mädchen/ junge Frau bin, das weder zu dick, noch zu pickelig usw. ist. 🙂

        Liebe Grüße,
        Jenni

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      • Zum Thema, das wir einmal hatten „das ist aber wissenschaftlich bewiesen, miep miep miep“ 😉

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  17. Sorry, ich muss mal eben dazwischenfunken. Bei Links zu „Zentrum der Gesundheit“ sträuben sich bei mir die Nackenhaare!
    Ich kenne diese Webseite „Zentrum der Gesundheit“ aus einem anderen Zusammenhang (Impfkritik) und finde sie mehr als fragwürdig. Sorry, aber der Autor des letzten Beitrages hat Bücher über „geheime Untergrund- und Unterseebasen“ publiziert und schreibt Artikel für ein esoterisches Magazin, welches sich mit abstrusen Verschwörungstheorien beschäftigt. Man darf und soll kritisch Hinterfragen aber das ist echt zuviel des Guten. Eine seriöse gesundheitliche Webseite ist das definitiv nicht! Bitte nicht persönlich nehmen, Jen.

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    • Alles gut, Nicole, ich freue mich, wenn auch andere sich an der Diskussion beteiligen, dafür ist ja die Kommentarfunktion da – zum Austausch. 🙂

      Meine erste Anlaufstelle wäre Zentrum der Gesundheit auch nicht. Ich habe die Artikel überflogen und fand sie doch teilweise schon sehr „hetzerisch“ geschrieben. Was nicht heißt, dass da keine Wahrheit drin steckt. Ich denke, es ist nur möglich sich eine möglichst neutrale und unabhängige Meinung zu bilden, wenn man selber die entsprechenden Studien liest und nicht die Artikel, die diese aufbereiten. Natürlich muss man aber auch hier darauf schauen, von wem ist die Studie, wie wurde sie finanziert usw. Aber ich gebe zu, dass ich das auch nicht mache, weil ich auf diese meist doch sehr „schwere“ Art von Lektüre nur wenig Lust habe. Dafür lese ich viele unterschiedliche, auch konträre Meinungen, z.B. von Personen, die sich damit intensiv auseinander setzen, und bilde mir daraus meine eigene – und ich versuche Panikmache, wie beispielsweise um Aluminium in Deos, zu vermeiden. 😉

      Liebe Grüße,
      Jenni

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      • Ich denke, da gehen bei uns (incl. Ahnunglosen Wissende) die Weltanschauungen einfach auseinander.

        Es gibt zum Beispiel sogenannte Verschwörungstheorien, die von manchen als wahr, von manchen als Hysterie angesehen werden. Es ist meiner Meinung nach nicht alles Panikmache, so unwahrscheinlich es sich auch anhören mag. Eher denke ich, dass die Masse schläft und auch ich sehe, dass a) die Massenmedien voneinander abschreiben, vornehmlich von amerikanischen Seiten, es b) keine Pressefreiheit gibt, was selbst der Chefredakteur der New York Times in einem Interview zugegeben hat und c) wir von den Massenmedien enorm manipuliert werden. Auch da hat meiner Meinung nach das Zentrum der Gesundheit einen zu recht kritischen Umgang mit Massenmedien. Und ich denke- und sehe- dass die Masse schläft. Das gilt nicht nur für das Spielchen der Medien, sondern auch für vieles andere, wie unseren Konsum. Oder vor dem Kriegsschauplatz in der Ukraine, der ein Krieg zwischen USA und Russland ist. Wenn ich dann sehe, dass die Menschen denken, es könne keinen Krieg geben, weil wir 70 Jahre lang in Frieden leben, dann kann ich darauf ehrlich gesagt nur sagen: Gute Nacht! Träum was Schönes! Ich hoffe natürlich auch, dass es keinen Krieg gibt. Seit der Kuba Krise ist ein Krieg allerdings näher, als je zuvor.

        Die Artikel sind natürlich in einem sehr direkten Sprachstil geschrieben, das stimmt. Ehrlichgesagt mag ich den ironischen Sprachstil, aber das ist Geschmackssache. Ich bin auch weder ein Verfechter von veganer Ernährung, noch von Rohkost. Stimme also nicht allem zu. Was das Impfthema angeht habe ich schlicht keine Meinung, weil ich mich nie damit auseinander gesetzt habe.

        Was andere wiederum als Panikmache oder zu Hetzerisch interpretieren, sehe ich da allerdings ganz anders. Ich finde, dass sie offen über die Macht und auch Profitgier der Pharmaindustrie schreiben, ist für mich zum Beispiel keine Panikmache, sondern den Nagel sehr direkt auf den Punkt bringen. So ist es für mich auch bei anderen Themen. Sie sprechen Themen an und belegen diese, die von anderen wiederum runtergespielt werden. Aber das ist Ansichtssache und hat auch mit der persönlichen Weltanschauung zu tun.

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      • Jen, in einigen Punkten gehen unsere Meinungen auseinander, das stimmt. Aber bei einer Sache bin ich ganz bei Dir: Die Masse schläft. Ich sehe das ähnlich wie Du. Es gibt da ein tolles Zitat von Immanuel Kant: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ Das ist meiner Meinung nach heute noch genauso aktuell wie im Jahr 1784. Leider verschließen viele Menschen in viel zu vielen Bereichen des Lebens die Augen. Ganz egal ob es um die Massenproduktion von Fleisch oder den Krieg in der Ukraine. Es ist einfacher und bequemer, wenn man sich nicht den Kopf beispielsweise darüber zerbricht, wie kurz und qualvoll das Leben des Tieres vor uns auf unserem Teller war. Hauptsache das TK- Huhn kostet 3,00 Euro. Das macht mich traurig, einfach nur traurig… Wenn ich dann Sprüche höre, wie „Es ändert doch eh nichts, wenn ich etwas ändere“, frage ich meinen Gegenüber immer, wie viel sich wohl ändern würde, wenn jeder, der so denkt, etwas ändert. Jeder einzelne von uns kann so viel bewirken, das kann sich nur leider niemand vorstellen.

        Liebe Grüße,
        Jenni

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      • Das „es ändert sich eh nichts“-Scheinargument stimmt natürlich wenn nur eine Minderheit etwas ändert, ist aber kurzsichtig gedacht. Auch eine Minderheit kann ins öffentliche Bewusstsein rücken und Einfluss erlangen, zum Beispiel Veganer und Vegetarier. Und aus einer Minderheit kann über Jahrzehnte auch eine Mehrheit werden. Im Übrigen ist es völlig egal, ob sich durch das Kaufverhalten etwas in der Gesellschaft verändert, denn es geht um Eigenverantwortung dem eigenen Leben und dem Körper gegenüber.

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      • Das sehe ich teilweise wie Du: Auch Minderheiten können nach und nach immer weiter ins öffentliche Bewusstsein rücken und dementsprechend was bewegen. Allerdings, wenn jeder, der so denkt, etwas ändert, würden wir wohl kaum noch von einer Minderheit sprechen. 😉

        Dass es egal ist, ob sich durch das Kaufverhalten etwas ändert, sehe ich allerdings anders. Natürlich geht es an erster Stelle um Eigenverantwortung und Gesundheit. Aber. Mit jedem Kauf gebe ich gleichzeitig eine Stimme ab. Wie viel Macht wir als Konsumenten haben, ist leider kaum jemanden bewusst.

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      • Mein Freund sagt immer, er rettet die Tiere vor ihrem qualvollen Leben 😀

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      • Boah, fies. 🙂

        Nicht böse gemeint, denn ich kenne ja weder Dich noch deinen Freund und werde das dementsprechend auch nicht bewerten oder beurteilen. Aber ich kenne es aus meinem eigenen Umfeld: Ich weiß, dass sowas immer schnell daher gesagt ist und „spaßig“ gemeint ist, aber im Grunde ist das das Augenverschließen, das ich meine und das auch z.B. meine Familie sehr gut kann.

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      • Eine ehemalige Kollegin hat damals einen Bluttest machen lassen, bei dem unter anderem Aluminium im Blut nachgewiesen wurde.

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      • Ein gewisser Aluminium- Wert im Blut ist ja normal und nicht schädlich. Nur ist dieser in der heutigen Zeit oft erhöht, was meines Wissens nach aber hauptsächlich an der Ernährung liegt und nicht am Deo. 😉

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      • Bei meinem Freund ist es übrigens keine grundsätzliche Ignoranz: Zumindest ist er politisch sehr interessiert, was mir sehr wichtig ist. Seine Mutter ist aber so wie ich: Kauft im Bioladen, ist gesundheitsbewusst, versucht allgemein so ethisch korrekt zu leben, wie es ihr möglich ist, seine Eltern leben im Passivhaus (was ich total cool finde^^). Das hat ihn früher genervt. Ich denke, daher pfeift er jetzt drauf: Er lebt einfach das Gegenteil. Das ist nicht minder ignorant, kommt aber nicht aus einem Tiefschlaf für gesellschaftliche Zustände, sondern entstammt der genervten Jugend mit der Ökomutter^^ Wenn wir zusammen einkaufen gehen, schleife ich ihn übrigens grundsätzlich in den Bioladen. Er lässt das widerstandslos mit sich machen^^

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      • Aber grundsätzlich hast Du recht. Es sind Verurteilungen und Ignoranz hinter der Fassade von Humor. Eine Freundin von mir, mit der ich letztens über Antisemitismus in Deutschland geredet habe sagte, ihre Großeltern hätten früher immer gesagt: Sowas machen die Juden, wir sind anständige Leute. Darüber musste ich im ersten Moment lachen, danach habe ich mich gefragt, warum lache ich?

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      • Stimmt, es verdunstet^^
        Spaß bei Seite: Beides. Kosmetik verwendet man sein ganze Leben.

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      • Stimmt, es verdunstet^^
        Spaß bei Seite: Beides. Kosmetik dringt über die Haut ins Blut in den Körper. Man verwendet sie ein Leben lang.

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      • Natürlich ist es Augenverschließen, da gebe ich Dir zu 100% recht. Nur werde ich einen Teufel tun und meinem Freund vorschreiben, wie er sich ernähren soll. Ich werde es später auch nicht bei unseren Kindern tun. Wenn sie Fleisch haben wollen, sollen sie es kriegen, dann aber anständiges Fleisch. Gesundes Essen ist für mich Genuss. Nur denken witziger weise so viele ganz anders: Sie glauben Gesundes schmecke nicht so gut, wie Gänsebraten, Burger, Döner, Gegrilltes etc.

        Ich finde schon, dass ein sehr positiver Wandel durch unsere Gesellschaft geht: Immer mehr Menschen hinterfragen bestehende Zu- und Missstände. Aber es ist eben noch eine Minderheit, die von der ein- oder anderen Seite belächelt wird. Wie viele Freunde haben in unserem Bekanntenkreis schon Kinder und sind vorher zum Aldi und Edeka gerannt und haben über meine Naturkosmetik milde gelächelt. Das Gammelfleisch war ihnen genauso egal, wie der dazu gehörige Käse oder die Eier aus der Legebaterie. Billig sollte es sein und gut schmecken, was mit dem E-Alphabet kein Widerspruch ist. Naturkosmetik? Überteuerte Öko-Romantik. Es gibt doch Grenzwerte. Außerdem ist Naturkosmetik schädlich, jawoll hab isch g’lesen! Undzwar weil da nur ätherische Dingsbums und Alkohol drin ist, so! Außerdem alles halb so wild…..ich mein, wenns schädlich wär, hey ich würd doch was merken…..Kaum kommen die Kinder, stehen sie plötzlich im Bioladen und die konventionelle Kosmetik? Püh püh püh nein, das wollen wir der zarten Babyhaut nicht antun, dann doch lieber Weleda 😀 Also, was in der konvetionellen Kosmetik aaaaaaalles drin ist, Nein, das kommt an MEIN Kind nicht und außerdem, naja sie ist zwar teurer als Bübchen, sie hilft gegen den wunden Babyhintern aber schon ganz gut….;)

        Von der Masse wird man immer noch als Romantiker, Weltverbesserer, Verschwörungstheotetiker etc. belächelt….
        Wie oft habe ich schon gehört, wenn ich sagte ich bin Vegetarier: Bist Du Vegetarier oder Veganer? Ich: Äh, immer noch Vegetarierer, hat sich seit 5 Minuten nicht geändert. GOTT SEI DANK! What? Also diese Veganer, die immer mit ihren Belehrungsversuchen…DAS kann UNMÖGLICH gesund sein und dieses pseudopolitische, die sind so besserwisserisch, die glauben doch nicht wirklich mit ihrem Höhlenleben die Welt verbessern zu können, der Mensch ist als Fleischesser geboren worden….! Ja, hm…….ich wette, das Selbe hat man vor 20 Jahren über diese komischen Vegetarier gesagt, die GARANTIERT an Mangelernährung sterben werden. Meine Oma war auch der Meinung, ich könne nirgends anders Eiweiß und Vitamin B12 herkriegen, als aus dem schmackhaften Leberkäs vom Netto 😀
        Wenn man die Leute dann fragt wie viele Veganer sie kennen, kommt entweder 0 oder 1, aber eher flüchtig. Mein Freund hat einen Freund, der veganer ist und er glaubt, man würde es ihm aber schon ansehen, er sieht kränklich blass aus. Ohne Witz. Der Peter ist tatsächlich ein schmales Hemdchen und recht blass, aber dieser Kausalzusammenhang^^. Metalfans sind auch leichenblass und wollen das auch sein. Bestimmt alles Veganer^^

        Es ist leider so, dass zwar alle konsumieren, aber jeder nur mit sich „beschäftigt“ ist und sich daher für nachhaltigen Konsum nicht interessiert- zumindest nicht die Masse. Das Fleischthema ist da natürlich ein Härtefall, denn über die Gewalt und die Antibiotika, Hormone und anderen Medikamente, die man Freihaus bei Netto mitgeliefert bekommt weiß jeder bescheid. Ich höre auch so oft: Ich kann mir Fleisch aus de Bioladen nicht leisten. Aber den Flachbildschirm, das neueste Smartphohne, drei verschiedene Rechner, 20 Handtaschen, alle drei Monate neue Klamotten……^^

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      • Da schließt sich dann übrigens der Kreis: Wir leben in einer Gesellschaft voller Konsumsüchtiger, die es aber nicht merken, weil sie unter ihresgleichen im Halbschlaf durchs Leben laufen. Und wie bei jeder Sucht macht die Droge im Inneren so einiges wett- zumindest kurzfristig.

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      • Nein nein nein, Du hast mich falsch verstanden: Es ging mir darum, dass es im Leben nicht darum geht die Welt zu verbessern, daher das Argument „Es bringt doch eh nichts, ich bin ja nur eine Person“ obsulet ist. Ich esse nicht fleischlos um die Welt zu verbessern. Es geht darum Eigenverantwortlich zu leben, das heißt auch, vor sich selbst bestehen zu müssen mit den Entscheidungen, die man trifft und der Art wie man lebt. Wer eigenverantwortlich lebt, erkennt automatisch, dass er Teil einer großen Gemeinschaft ist und sein Handeln Folgen für andere hat.

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    • Ich habe mir den Artikel ehrlich gesagt noch nicht durchgelesen, bin aber auch der Meinung- und man kann es auch selbst sehen, wenn man mit offenen Auge durch die Welt geht- dass wir zwar alle denken frei zu ein, es aber nicht sind. Das merkt man sogar daran, wenn Grundannahmen als Tatsachen verkauft werden in Gesprächen, die schlicht nur konditionierte Überzeugungen sind. Ich nehme deine Kritik ganz und gar nicht persönlich und bin sehr dankbar, dass du darauf hinweist. Was deine Kritik an der Seite angeht bin ich nicht deiner Meinung. Da sie in allen Artikeln Links zu Studien oder anderen Veröffentlichungen setzen (allerdings muss man dann für sich selbst entscheiden, ob diese seriös sind). Was ich an der Seite auch schätze ist ihre kritische Auseinandersetzung mit dem, was uns allgemein als Fakten verkauft wird. Heike von Olionatura hat sie übrigens auch mal verlinkt und ich halte sie schon für kritisch. Ich gebe dir aber recht, dass nicht alles stimmt, was auf der Seite steht und es manchmal „haaresträubend“ ist.

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      • Das unterschreibe ich, Jen: Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er glaubt oder nicht. Es ist heute zu Tage Dank des Internets wahrscheinlich nahezu unmöglich sich eine „richtige“ Meinung zu bilden, denn es findet sich immer wieder eine seriöse und belegte Studie, die eine andere seriöse und belegte Studie widerlegt. Aus dem Grund denke ich, dass es in vielen Bereichen des Lebens einfach nicht DIE EINE Wahrheit gibt. Bestes Beispiel ist die Ernährung, die einen Experten empfehlen 3 große Mahlzeiten, andere 5 kleine Mahlzeiten am Tag. Was jetzt richtig ist, ist individuell. Wenn ich eines hasse, dann ist es Schubladendenken (wobei ich da auch nicht hundertprozentig von befreit bin) oder diese typische Schwarz- Weiß- Denke. Es gibt noch so viele Farben dazwischen. Das Leben ist bunt. 🙂

        Liebe Grüße,
        Jenni

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      • Es gibt viele Dinge, die man sich mit gesundem Menschenverstand aber auch selbst denken kann. Und gesunder Menschenverstand bedeutet die Fähigkeit zu besitzen ganzheitlich zu denken.

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    • P.S. Nr120 😉 Ich gebe dir, Ahnungslosemde Wissende übrigens recht, dass die Seite kein wirklicher Gesundheitsratgeber ist, weil sie sinngemäß schreiben, dass man so gut wie jede Krankheit mit Ernährung heilen kann. Natürlich nur mit Rohkost, vegan und Bio 🙂 Die Grundaussagen sind fast immer die Gleichen. Ich befasse mich in dem Sinne gar nicht mit Gesundheit, weshalb mich auch die Ernährungstipps nicht interessieren. Denn ich denke nicht, dass gesunde Ernährung eine Wissenschaft ist. Es reicht auf verarbeitete Lebensmittel weitgehend zu verzichten, sich naturbelassen zu ernähren, dann hat man meiner Meinung nach alles was man braucht. Ich verzichte noch auf Fleisch, mochte es aber schon als Kind nicht, musste es da aber essen. Nahrungsergänzungsmittel- da bin ich zugegeben ein Freak- werten für mich persönlich meine Ernährung auf, wobei ich es normal finde Sprossen und Samen und Algenpulver zu futtern, weil ich das als ein normales Nahrungsmittel ansehe, wie Brokkoli oder Salat.

      Ich finde allerdings die wissenschaftlichen Studien spannend, die sie verlinken, daher lese ich die Seite. Und durch die Seite ist mir auch bewusster geworden, dass man sich tatsächlich krank essen kann und wie „heilsam“ Lebensmittel auf den Körper wirken können. Ich habe mit dem intermediären Fasten meine Zuckersucht in den Griff bekommen. Und auch da hat die Seite meiner Meinung nach den richtigen Ansatz. Denn meine Familie und Freunde lachten, wenn ich sage mein Zuckerkonsum ist nicht normal und ich merke es körperlich, wenn ich vesuche auf raffinierten Zucker- auch den versteckten- zu verzichten. Es gibt aber Zuckersucht. Was vielleicht auch deshalb runtergespielt wird, wie man an jeder Ecke Schnittchen, Kekse, Schokolade, Burger (selbst in dem ist Zucker) etc. kaufen kann. Und was halt die Masse macht, gilt als normal und was normal ist, kann nicht falsch sein.

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      • Du meinst bestimmt Nicole (Nur mal kurz gucken) und nicht die Ahnungslose Wissende, Jen. 😉

        Ich finde es total erschreckend, wie viel Zucker in fertigen Produkten drin steckt, den man nicht auf den ersten Blick sieht. Ich gebe zu, dass ich mich zwar einigermaßen gesund ernähre, viel selber koche, anstatt fertig zu kaufen, aber vor verstecktem Zucker bin auch ich nicht gefeit. Es wäre auch für mich mal sehr spannend darauf bewusst zu verzichten und zu sehen, welche Auswirkungen er auf meinen Körper hat.

        Liebe Grüße,
        Jenni

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  18. Was das Thema Zuckersucht und gesunde Ernährung angeht, stimme ich dir voll und ganz zu. In unseren Lebensmitteln ist definitiv fast überall Zucker drin und dann auch noch zuviel. Seit dem ich Kinder habe achte ich sehr genau darauf und merke an mir selbst, wie gut es mir geht überwiegend „clean“ zu essen. Eben wegen der Kleinen habe ich mich mit dem Impfen auseinandergesetzt und immer wieder begegnet mir die Seite ZdG.
    Ich beschäftige mich beruflich mit wissenschaftlichem Arbeiten und dem Bereich Internetrecherche. Daher sehe ich unsere heiß diskutierte Webseite nochmals aus einem anderen Blickwinkel 😉 Immer wieder bin ich ein bisschen erschüttert, wie leichtfertig manche Studenten an ihre Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten herangehen und viele Quellen nicht hinterfragen. Das gilt natürlich auch für die Massenmedien! Wie oft wurden Dinge geschrieben, verbreitet und es stimmte nicht? Ich stimme dir diesbezüglich ebenfalls zu, dass man nicht alles glauben sollte und seinen gesunden Menschenvertand einsetzen sollte. Genau das gleiche mit div. Falschmeldungen, die ohne nachdenken über soziale Netzwerke verbreitet werden.
    Ich kann nur aus tiefstem Herzen hoffen, dass der Frieden weitere 70 Jahre und darüber hinaus andauert. Aber Die Menschen die glauben, es wird nie wieder Krieg geben, halte ich auch für zu gutgläubig!
    Wie ich merke denken wir in einigen Punkten gar nicht so verschieden 😉

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    • Es sind kritische ( was ich eben schätze, aber vielleicht auch manchmal schräge) Artikel, die für den Laien verständlich sind und die man (ich) vor dem Einschlafen lesen kann. Manches bestätigt sich auch einfach nur und ist nicht wirklich neu, dass zum Beispiel Wirtschaftsbosse- wie dieser Monasanto Anwalt- auch ranghohe Politiker sind. Aber ich habe leider nicht den Eindruck, dass diese Verbindung zwischen Politik, Wirtschaft und Presse (wie jetzt wieder die von der Bundesregierung herausgegebenen Presseausweise an bestimmte Journalisten) allen so bewusst sind, weil ich auch finde, dass sie in den Mainstreammedien unterrepräsentiert sind. Daher bin ich auch mit Verschwörungstheorien vorsichtig. Ich glaube sie nicht per se, möchte sie aber auch nicht per se als übertrieben ansehen. Eben weil ich mir der Verstrickungen Presse-Politik-Wirtschaft bewusst bin.

      Über deinen Einwand bin ich deshalb dankbar, weil mir nicht klar war, dass der Autor unseriös ist und du mich auf einen Fehler hingewiesen hast. Es ist ganz bestimmt nicht alles und jede Studie seriös, die sie da verlinken. Wie das immer so ist, muss man die Hintergründe der Studie kennen, aber auch die Hähnenkämpfe und Eitelkeiten im Wissenschaftsbetrieb. Ich kann mich an ein Interview erinnern, dass eine der ChemikerInnen(habe den Namen vergessen) gegeben hat, welche herausfand, dass chemische LSF im Verdacht stehen hormonell zu wirken, wo man bis dato überzeugt war sie können nicht in den Körper eindringen. Und sie sagte, dass sie dafür von Kollegen angefeindet wurde. Wo man ja meint unter Wissenschaftlern geht alles so sachlich zu und was bewiesen ist, muss halt akzeptiert werden. Damit können wissenschaftliche Karrieren fallen. Das meine ich mit Hahnenkämpfen. Für mich sind die Studien nicht mal grundsätzlich repräsentativ, weil wenn 37 HIV infizierte oral mit ätherischen Ölen behandelt wurden, dann finde ich das sehr spannend; einfach weil es zeigt, was und wie Wirkstoffe im Körper wirken, aber 37 HIV infizierte sind nicht das Maß aller Dinge. Genauso wenig lassen sich für mich Petrischalen und Mäuse so ohne Weiteres auf den Menschen übertragen. Ob die verlinkten Studien jetzt hauptsächlich aus schwierigen Quellen stammen- also unseriös sind- kann ich nicht sagen. Bis jetzt hatte ich da in der Tat einen anderen Eindruck.

      Ja, den kritischen Umgang mit Quellen sollte man im Studium lernen, das sehe ich ganz genauso. Ich möchte jetzt nicht wie eine Oma klingen und behaupten „früher war alles besser“, aber ich war der letzte Jahrgang, der noch entscheiden konnte, ob er Bachelor werden will. Bei uns hatten die Bachelorstudenten nicht den besten Ruf, weil sie zwar brav ihre Hausaugaben machten und meistens auch fleißiger waren, als wir. Ich konnte zum Beispiel ohne Weiteres arbeiten gehen und mich sozial engagieren, feiern und mit dem Rucksack durch die Weltgeschichte pilgern und gleichzeitig studieren, weil ich einfach viel freier in meiner nicht vorhandenen Selbstorganisation war. Andererseits redeten sie im Bus ständig nur über das Studium und Noten, lernten nur das, was in der Klausur abgefragt wurde. Wenn jetzt ein Professor- was ja nicht so selten vorkommt- die gleichen Klausuren vom Vorjahr nimmt und nur die Zahlen ändert, frage ich mich was die an Stoff lernen. Für mich persönlich gab es in der Organisation des Studienganges einen Widerspruch: Nämlich die Leute mit einem enormen Leistungsdruck zu konfrontieren, der gleichzeitig unheimlich unselbstständig organisiert ist und ihnen sinngemäß zu vermitteln: Füge dich brav ins Leistungssystem ein, hinterfrage nicht das System als Solches, schlucke brav neoliberale Ideologien als naturgegeben. Ich finde das geistig etwas einschläfernd. Andererseits verlangt man von ihnen, dass sie zu kritischen Wissenschaftlern werden und selbstständig denken sollen.

      Das sollten sie zweifelsohne auch und ich habe auch immer wieder in Seminaren feststellen müssen, wie vielen es schwerfällt zu hinterfragen und Quellen zu kontrollieren bzw. Quellen gegenüber zu stellen, geschweige denn wie wenige Querdenker sind. Das „es ist aber wissenschaftlich bewiesen“ ist bei manchen da fast schon zum Mantra mutiert. Unter Umständen finde ich das fatal, nämlich dann wenn es darauf ankommt sich gegen unmenschliche Zustände zu stellen: Die Ideologie der Profitmaximierung (der ich zwar auch anhänge, aber mit Einschränkungen), die um jeden Preis und um jede Umweltleiche durchgesetzt werden muss und nur das als rentabel zu akzeptieren; das ewige Schlaflied vom Wachstum oder auch im kleinen Bereich, wenn es darum geht sich zu weigern Pflegeprotokolle zu fälschen und Zustände anzusprechen, die die Kollegen durch schweigen, weggucken, mitmachen und Lügen aussitzen, auch dann wenn es die Kündigung oder ein schlechtes Praktikumszeugnis nach sich zieht. Sie lernen meiner Meinung nach zu viel Anpassung. Wenn man mit 18 in dieses verschulte Studiensystem einsteigt, ist man noch ein unfertiger, biegsamer Mensch/Teenager. Als die Studiengebühren eingeführt wurden hat ein Prof gefragt, warum wir in seinem Seminar sitzen anstatt zu demonstrieren. Das hat den Nagel ganz gut getroffen.

      Ich komme mal wieder von Höckchen nach Stöckchen. Zurück zum ZdG: Sie vertreten natürlich eine recht alternative Weltanschauung, in die Impfen scheinbar nicht passt. Ich habe den Artikel zwar nicht gelesen, aber ich nehme an- wenn ich jetzt so dem ZdG gedanklich folge- dass sie argumentieren, dahinter stecken Machenschaften der Pharmaindustrie 🙂 Ich nehme an, das beweisen sie auch mit Wissenschaftlern, die sich gegen Impfungen aussprechen 🙂 Bei der imaginären Epidemie der Schweinegrippe und nachher der Vogelgrippe glaube ich zwar auch, dass es da eine Zusammenarbeit zwischen Pharmariesen und Presse gegeben hat, denn die mediale Panikmache war etwas zu offensichtlich. Und das die Waffenindustrie Kriege braucht, um überleben zu können; die Zigarettenindustrie Raucher und die Pharmaindustrie Kranke, weil Gesunde unrentabel sind, das glaube ich schon. Aber grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass Impfungen in bestimmten Lebenssituationen Sinn machen, wie Schutz gegen Malaria.

      Das Runterspielen der Zuckersucht ist für mich ein erstaunliches Phänomen. Denn es gibt Süchte, die werden in unserer Gesellschaft vor lauter Verbreitung einfach akzeptiert bzw. gar nicht als Solche erkannt, genau so wie die Koffeinsucht, Alkoholsucht (bzw. das regelmäßige Berauschen mit Alkohol auf Partys), Tabaksucht und unser fragwürdiges Verhältnis zu Konsum. Ich fühle mich genau wie du deutlich besser und benutze Zucker jetzt als das, was es ist. Ein Genussmittel, das man einmal in der Woche in gemäßigten Mengen essen kann, aber nicht 10 Mal am Tag. Und ich missbrauche Kuchen etc. nicht mehr als Nahrungsmittel. Es lachte zwar jeder darüber, weil ich nicht dick wurde, aber ich hatte körperliche Entzugserscheinungen. Eine Woche kein Industriezucker und schon nach wenigen Tagen fühlte ich mich, als hätte ich 3 Wochen durchgesoffen: furchtbar dicker Kopf, ich war unkonzentriert und meine Sinne benebelt und fühlte mich körperlich schlapp. Als ich dann mit dem Zuckerkonsum wieder anfing war es, als würde sich ein Vorhang öffnen. Nur glaubt einem das keiner, es sei denn man hat Figurprobleme, ist Fressüchtig oder Diabetiker.

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      • Zum Thema Studium kann ich Dir nur zustimmen. Ich erfahre es momentan jeden Tag am eignen Leib. Nach 6 Jahren Berufserfahrung zu studieren, ist wahrscheinlich ganz anders als direkt dem Abi oder der Ausbildung. Gut, ich bin an einer FH und nicht an einer Uni, aber hier wird alles, wirklich alles vorgekaut. Wir bekommen meist vollständige Skripte zu den Vorlesungen, in denen maximal noch ein paar handschriftliche Ergänzungen fehlen. Die Prüfungen waren keine Herausforderung – jedenfalls nicht in dem Sinne, wie ich Herausforderungen von der Arbeit gewohnt war. Wenn ich meinen Studiengang betrachte, frage ich mich mindestens bei der Hälfte, wieso sie überhaupt studieren, so hart das klingt. Ich habe die letzten zwei Jahre auf der Arbeit Ungleichbehandlung erfahren, weil ich eben nur eine Ausbildung hatte. Heißt im Klartext, ich wurde schlechter bezahlt als Kollegen mit vergleichbarem Job, die aber ein Studium hatten. Man, hat mich das das damals schon angekotzt. Und weißt Du was? Jetzt, wo ich studiere, kotzte es mich sogar noch mehr an, weil es mir im Grunde alles bestätigt, was ich vorher nur vermuten konnte: Meinen Job hätte ich auch mit Studium nicht besser machen können. Es kommt nicht auf das Studium darauf an. Studium und Arbeitsleben sind zwei verschiedene Paar Schuhe!

        Liebe Grüße,
        Jenni

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      • Zum Thema Panikmache: Ich war gestern mit meinen Eltern und deren Freund essen. Er ist Professor und sagte, es gab Studien, die er nicht veröffentlichen konnte, da Pharmakonzerne durch Klagedrohungen einen derartigen Druck auf ihn ausgeübt haben.

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      • Das kann ich mir mehr als gut vorstellen! Die Pharmaindustrie ist sehr mächtig und hat eine große Lobby. Dass da auf einzelne (Professoren) ein großer Druck ausgeübt wird, ist wohl leider Gang und Gäbe.

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      • Das ist in der Tat leider so: Der, der studiert hat wird für die gleiche Arbeit besser bezahlt.

        Das Studium ist unselbstständig organisiert, ja. Mein Post bezog sich aber eher darauf, was für Menschen aus solch einem System hervorgehen. Dafür können aber die Studenten nichts. Entweder sie passen sich an und erbringen entsprechende Leistungsnachweise und Praktikas, oder sie müssen die Uni verlassen. Sie werden mit viel Druck und Angstmache erzogen, Angst, die sie das ganze Studium über haben und das dauert immerhin ziemlich lange. Ich finde das krass. Denn erstens bemerken die ihre Angst nicht bzw. halten sie für normal, weil alle um sie herum Angst haben. Zweitens wissen sie überhaupt nicht damit umzugehen und sind Meister es Verdrängens. Drittens
        ist eine 5 Jahre währende Angst eine chronisch gewordene Emotion. Das die Depressiven, Konsum-Antidepressiva-Anerkennungs- und Aufputschmittelsüchtigen und Burn-Out-Kranken von morgen. Ich habe während meines Studiums so viele sagen hören, in Prüfungsphasen nehmen se Koffeintabletten, manche nehmen noch ganz andere Sachen, um die Nächte durchlernen zu können. Ein Bildungssystem, das solche gestressten, unselbstständig Denkenden und verängstigten Menschen hervorbringt: Gute Nacht! Im Übrigen sind Menschen, denen man dauernd Angst macht gehorsam.

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      • Was ich damit sagen will: Unser Bildungssystem bildet den Intellekt heraus- wenn überhaupt, aber nicht die Seele und den Geist.

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      • Word. Der Geist und die Seele zählen heute zu Tage schon lange nicht mehr. Wie auch, wenn die (staatlichen) Unis und FHs auch nach der Anzahl der Absolventen „bezahlt“, gefördert werden?

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      • Ja, und da beginnen dann die Probleme, wenn ein 25-jähriges Masterjüngelichen im Außen wie ein Mann aussieht, Leistung zeigen kann, 1A Noten hat, Praktika in renomierten Unternehmen vorzeigen kann, das sporadische Auslandssemester gemacht hat ( ich frage mich wozu? Das soll zwar dazu dienen über den Tellerrand zu schauen, verfehlt aber seinen Zweck), aber seelisch und geistig ein Kind geblieben ist….
        Sich also in unserer Zivilisation durchsetzen kann, tun kann, was von ihm erwartet wird (ich nenne das funktionstüchtig sein), aber lebensunfähig ist: An der seelischen Nabelschnur von Mama hängt, alleine nichts organisiert bekommt, mit Problemen nicht umgehen kann, für seine Innenwelt nach Ablenkungen im Außen sucht, Emotionen und Gedanken mit Tatsachen verwechselt und zu ängstlich ist, um ihnen ins Gesicht zu schauen, glaubt, sein inneres Glück sei davon abhängig, dass die Außenwelt nach seinen Vorstellungen funktioniert und ihr folglich die Schuld für sein Befinden und Verhalten gibt, nach der Anerkennung des Chefs sabbert, wie ein kleiner Junge nach der Anerkennung vom tollen Papi, Beziehungen eingeht, um Anerkennung zu bekommen und nicht allein sein zu müssen und der Burn-Out-Patient von morgen ist etc. p.p.

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      • Du hast Recht, für das System können die Studenten nichts!

        Ich kann nur für mich und meine persönlichen Erfahrungen sprechen, d.h. aber nicht, dass es nicht auch anders sein kann. In meinem Studiengang haben auch viele nächtelang vor den Prüfungen gelernt. Aber den Druck, der dabei entsteht, haben sie sich selber zu zu schreiben, denn sie haben einfach viel zu spät angefangen etwas für die Prüfungen zu tun. Wir haben während des Semesters so viel vorlesungsfreie Zeit. Wenn man diese nutzen würde, um auch nur ein bisschen was für das Studium zu tun, erspart das eine Menge Stress in der Prüfungsphase. Es macht nur kaum jemand. 😉

        Wie gesagt, das ist in meinem Studiengang so. Es gibt sicher auch welche, in denen das selbst durch bessere Selbstorganisation nicht möglich ist.

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      • Dass der Druck teils selbstverschuldet ist stimmt schon. Nur, ich hatte diesen Druck auch (nicht von der Uni, sondern selbstverschuldet). Ich habe die Nächte auch durchgelernt, aber ohne Aufputschmittel und Drogen, weil es immer nur ein paar Tage, wenn überhaupt mal eine Woche war. Entweder war ich naiv oder blind, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass sich meine Freunde mit Koffeintabletten und anderen Drogen vollgepumpt haben um das Studium zu schaffen und dann auch noch drei Monate lang! In naturwissenschaftlichen Studiengängen haben die Leute ja auch Praktikas, die sie in den Semesterferien absolvieren müssen und Hausarbeiten plus Prüfungen in ihrem Fach und in ihrem Sprachkurs. Und so wenig Freiraum zu schieben und selbst zu planen, ohne direkt mit der Studienzeit ins Schleudern zu kommen. Ich frage mich, wie man da noch arbeiten soll.

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      • Dass Geist und Seele in unserer Gesellschaft nicht mehr zählen stimmt- wobei ich denke, früher war es schlimmer, als die Kinder noch mit Rohrstock erzogen, in die Kirche geschleift und die Frauen nichts zu melden hatten. Nicht nur im Bildungssytem, auch im Gesundheitssystem und da herrschen- zumindest im Pflegesektor- ohne Übertreibung Nazizustände: Des lieben Geldes Willens (Profitmaximierung). Pflegeprotokolle fälschen ist Gang- und Gäbe, anders lassen sich die Zustände auch nicht vertuschen, Personalabbau ebenfalls, Gewalt auf allen Ebenen, Bewohner nicht pflegen, weil die Zeit fehlt, nicht füttern, die es nötig haben, ruhig stellen mit Antidepressiva und Beruhigungsmitteln und Essen in Minirationen in derart miserabler Qualität, das ich es nicht mal meinem Hund vorsetzen würde und Anpassung und kollektives Wegschauen (Mit den Stilmitteln des Lügens, Verdrängens, Wegschauen, Schweigens und Druck auf Opportunisten ausüben- daher ziehe ich den Nazivergleich- bezogen auf das Denk- und Verhaltensmuster). Ich liebe Geld, aber was die Leute für Geld alles machen und unbewusst glauben damit zu erlangen, ist kollektiver Irrsinn. Geld erleichtert und verschönert das Leben, nicht mehr und nicht weniger. Money rules the world und die Bachelorstudenten bekommen diese Normen eingeimpft, wie keine andere Generation vor ihr.

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    • Ich habe mir jetzt mal einen Impfartikel durchgelesen, und zwar über Masern. Ich habe mich wie gesagt nie damit befasst, daher auch keine wirkliche Meinung. Ich lasse die Standardimpfungen machen, weil „man“ das so macht, halte sie weder für gut noch für schlecht und ob sie mir was bringen weiß ich ehrlich gesagt nicht, natürlich reise ich ohne Impfung in kein Drittweltland. Denn da werden mich auch meine Pülverchen nicht retten. Ich habe mir zwar schon immer gedacht, jede Seite wird schon ihre Gründe haben, aber mich hat es nicht interessiert, da ich noch keine Kinder habe. Unser Hund ist zum Beispiel nicht geimpft, aber Kinder sind natürlich keine Hunde, das kann man nicht miteinander vergleichen.

      Ich lag halb richtig: Die Pharmaindustrie ist zum Teil schuld und man kann durch gesunde Ernährung den Masern strotzen 🙂 Das gesunde Ernährung Argument findet man in jedem Artikel. Dass die Wissenschaftler, die für die Pharmaindustrie arbeiten in der STIKO sitzen finde ich jetzt auch nicht sehr vertrauenserweckend, weil sie zwar Experten sind, aber nicht neutral. Das ausgestandene Kinderkrankheiten das Immunsystem trainieren sehe ich auch so, das ist bei Erwachsenen nicht anders, um Anti-Körper bilden zu können. Das ist für mich jetzt allerdings kein Freifahrtschein tötliche Krankheiten schönzureden.

      Von daher kann ich verstehen, dass dich die Seite entsetzt hat, wobei du sicher noch mehr gelesen hast. Die Beweise gegen Masern sind dünn: genau zwei Quellenangaben, das kenne ich von anderen Artikeln anders. Darunter natürlich impfgegner.de. Das ist in der Tat schlechter Journalismus. Es gibt auch keine Gegenüberstellung von Für und Wider, und Todesfälle bei Masern werden als Kollateralschäden abgetan, die hauptsächlich in Drittweltländern vorkommen, da die Kinder dort unterernährt sind. Also insgesamt- das muss ich zugeben- ein wenig seriöser Artikel. Als Mutter würden mich solche Artikel auch entsetzen.

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      • Hehe, meine beiden Katzen werden auch nicht regelmäßig (schutz)geimpft, weil Wohnungskatzen. (Ja, ich weiß, auch Wohungskatzen können Katzenschnupfen bekommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer und daher möchte ich sie nicht unnötig mit jährnlichen Impfungen belasten.) Wenn ich irgendwann mal Kinder bekomme, sieht das natürlich anders aus. Aber, wirklich beschäftigt habe ich mich Mangels eigener Kinder mit der Thematik noch nicht ausführlich genug. Meine Impfungen sind alle aktuell, nur auf die jährliche Grippeschutzimpfung verzichte ich. Ich sehe darin, ähnlich wie bei meinen Katzen, keine Notwendigkeit, solange ich nicht zur Risikogruppe gehöre. Und auch ansonsten halte ich mehr davon meinen Körper selber gegen Krankheiten kämpfen zu lassen, d.h. ich nehme Antibiotika nur, wenn es wirklich sein muss. Selbst Kopfschmerztabletten nur in Extremfällen. Leider wird in der heutigen Gesellschaft auch viel zu schnell und viel zu viel verschrieben. Aber das ist wieder eine ganz andere Thematik als die aktuelle Impfdebatte. 😉

        Liebe Grüße,
        Jenni

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